digitale Weiterbildung

Zukunftsfähige Unternehmen setzen verstärkt auf digitale Weiterbildung. Sie sind noch nicht so recht überzeugt? Wir nennen Ihnen 5 Gründe, weshalb digitale Weiterbildung die Zukunft ist. 

1: Kosten sparen 

Onsite Schulungen, bei denen alle Mitarbeitenden versammelt sind, kosten viel Geld. Es fallen Kosten für die Location an, den Trainer, die Verpflegung, Transportkosten und und und. Bei digitalen Schulungen entfallen diese Kosten zu 100%. Natürlich hat eine Lernplattform für digitale Weiterbildung auch ihren Preis. Allerdings hat sie viele zusätzliche Vorteile, wie zum Beispiel, dass die Inhalte jederzeit abrufbar sind und somit wiederholt werden können. Zudem muss ein Kurs nur einmal erstellt oder eingekauft werden. Das erspart Ressourcen, wenn bspw. neue Mitarbeitende im Unternehmen anfangen und jedes Mal erneut derselbe live Kurs durchgeführt werden müsste. Stattdessen können die Neuankömmlinge einfach die bereits vorhandenen Inhalte im eLearning nutzen. 

2: Zeit sparen 

Digitale Weiterbildung kann von überall aus geschehen. Es ist nicht notwendig, alle Mitarbeitenden physisch an einem Ort zu versammeln. Ganz zu schweigen vom Aufwand vorab, einen Termin auswählen, an dem alle Zeit haben. Dank digitaler Lernplattformen bilden sich die Mitarbeitenden zudem im eigenen Tempo und wann sie es möchten weiter.  

3: Besserer Lerneffekt durch digitale Weiterbildung 

Digitale Lernformen ermöglich einen viel höheren Individualisierungsgrad als physische Schulungen. Nicht nur kann die Sprache angepasst werden, es gibt auch verschiedene Lernformen, die Sie in einen Kurs integrieren können. Sie kennen Ihre Mitarbeitenden am besten und wissen, worauf es ankommt und wie sie am besten lernen. Digitale Weiterbildung tilgt auch den Bedarf, sich so viele Notizen wie möglich zu machen anstatt zuzuhören – wie es in einer Präsenzschulung oft der Fall ist. Im digital learning können Inhalte ganz einfach wiederholt werden. So oft, bis alles verstanden ist. 

4: Anschaulichkeit durch Quizze & Medien

Multimedialität ist ein wichtiges Stichwort für digitale Weiterbildung. Die Konzentration in stundenlangen Schulungen kann schnell sinken, wenn keine Abwechslung garantiert wird. In Onlineschulungen haben Sie die Option, Quizze, Videos, Abfragen und mehr zu integrieren, um Ihre Lernenden bei Laune zu halten. Spielerische Elemente machen außerdem einen positiven Unterschied im Lerneffekt.  

5: Zukunftsorientierung

Denken Sie an Ihr Unternehmen in 5 oder 10 Jahren. Wo sehen Sie sich? Mit einem größeren Team? Unternehmensstandorte international anstatt nur innerhalb Deutschlands? Vermutlich sind Home Office und Remote Work bereits an der Tagesordnung. Und damit einhergehend digitale Weiterbildung, da Ihre Teams unmöglich alle an einem Ort versammelt sein können. Freunden Sie sich deshalb lieber früher als später mit dem Thema an, um nicht hinterher zu hinken. Es wird sich lohnen! 

Abschließend haben wir noch 3 Tipps für Sie, wie digitale Weiterbildung und Lernen garantiert klappen: 

First things first: Input 

Als erstes ist es natürlich wichtig, dass Ihre Lernenden den richtigen Input zu den gewünschten Thematiken erhalten. Es schadet nicht, wenn sie zu gewissen Themen einfach erstmal zuhören dürfen. 

Gelerntes ausprobieren und einüben 

Im zweiten Schritt sollten Sie jedoch unbedingt die Interaktion zwischen Nutzer und System ermöglichen. Das Gelernte und eben Gehörte muss ausprobiert werden, um es erfolgreich einzuüben. Learning by doing is key! 

Interaktion zwischen Lernenden zur gegenseitigen Hilfe 

Manchmal lernt man schneller und effektiver, wenn andere Lernende die Inhalte erklären, anstatt ein wiederholtes Mal mit den Professoren zu sprechen. So ist es auch im digitalen Lernen. Anstatt ein 10. Mal dasselbe Erklärvideo anzusehen, sollten Sie einen Austausch der Lernenden ermöglichen, in dem sie sich gegenseitig helfen können. Sie können sich so Mut zusprechen und ggf. gemeinsame Probleme identifizieren, die Sie anschließend im gesamten Team besprechen. 

Unser Fazit ist eindeutig:  

Digitale Weiterbildung ist der Schlüssel für zukunftsorientierte Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden im Bereich digitale Kompetenzen weiterbilden möchten 

Die nächsten Schritte: 

Für mehr Informationen rund um das Thema eLearning im Mittelstand haben wir einen Leitfaden für Sie verfasst. Hier erfahren Sie unter anderem, wie Sie eLearning erfolgreich im Mittelstand etablieren, welche Anforderungen ein LMS erfüllen sollte und auf welche Stolpersteine es zu achten gilt: >> Leitfaden als PDF kostenlos downloaden. 

Sie möchten noch mehr über das Thema eLearning im Mittelstand erfahren? Nehmen Sie an unseren einstündigen HR-Webinaren zu digitalem Lernen teil – kostenlos und unverbindlich. Wertvolle Informationen zu digitaler Personalarbeit direkt aus der Praxis. 

Mehr zum Thema Lernplattformen für Unternehmen sowie die verschiedenen Formen und Funktionen finden Sie im verlinkten Beitrag.

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Lernplattformen für Unternehmen – So finden Sie das passende LMS 

von Sofie Bräutigam

Eine Lernplattform – auch als LMS oder Learning Management System bezeichnet – wird in Unternehmen für die Schulung von Mitarbeitern, das Onboarding oder die digitale Durchführung von Unterweisungen eingesetzt. Daneben werden Lernplattformen von Unternehmen auch für die externe Schulung von Kunden, Partnern oder Produkten (customer education) eingesetzt.  Lernplattformen dienen dazu, E-Learning Inhalte in Onlinekursen zu […]

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31/01/2023

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Digitale Schulung von Produkten oder Kunden spart Kosten

von Sofie Bräutigam

Die Schulung von Produkten, Kunden oder Partnern erfolgt immer häufiger digital: Als Live Training, Webinar, Online Kurs oder auch durch Einsatz von AR und VR Technologien. Auch digitale Kundenschulung ist ein effektives Mittel, zu dem Unternehmen greifen. Vor allem der Einsatz von Online Kursen für Kunden, Produkte oder Partner kann zu deutlichen Kosteneinsparungen führen. Darauf […]

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13/01/2023

Sie möchten eLearning in Ihrem Unternehmen etablieren? Wir haben 8 Schritte zusammengefasst, mit denen Ihnen der Einstieg ins eLearning garantiert gelingt. Wo beginnt man? Wo hört man auf? Welche Komponenten benötigt man? Woher kommen die Inhalte meines digitalen Trainings? Keine Sorge – es ist längst nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick scheint. 

Einstieg ins eLearning

Schritt 1: Technische Anforderungen checken 

Unabdingbar für den Einstieg ins eLearning ist natürlich, dass jeder Mitarbeitende Zugang zu den Inhalten hat. Das funktioniert nur, wenn Ihr Team mit der nötigen Technik ausgestattet ist. ELearning kann prinzipiell auf allen Endgeräten stattfinden; Smartphone, Tablet, Laptop, Computer. Sie müssen natürlich nicht alle Mitarbeitenden mit jedem der genannten Geräte ausstatten. Allerdings sollten Sie sicherstellen, dass jeder zumindest ein Gerät hat, auf dem er die eLearning Inhalte abrufen kann. Beachten Sie dass viele Mitarbeiter nicht gerne das private Smartphone für das betriebliche Lernen nutzen, wenn die Inhalte auf dem privaten Smartphone gespeichert werden müssen. Besser ist der Zugriff über einen mobilen Browser. 

Schritt 2: Welches LMS ist das richtige? 

Ein LMS ist ein Learning Management System, also eine digitale Lernplattform, auf der Lerninhalte erstellt, den Mitarbeitern zugewiesen und der Lernfortschritt gemessen wird. Im LMS können Sie bestehende Inhalte hochladen oder selbst erstellen. Mithilfe eines LMS können Sie die Lernmaterialien ganz einfach verwalten und bearbeiten, Zertifikate für abgeschlossene Kurse erstellen und vieles mehr. Es gibt heutzutage unzählige Lernplattformen auf dem Markt. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir 12 Anforderungen an ein LMS zusammengefasst, die den gelungen Einstieg ins eLearning enorm erleichtern. Sie wollen noch mehr über Lernplattformen im Unternehmen erfahren? Dann geht es hier entlang.

Schritt 3: Lerngruppe kennenlernen 

Um Ihre Mitarbeitenden für das Thema eLearning zu begeistern, müssen Sie ihre Bedürfnisse kennen. Welche Altersgruppen gibt es im Team? Haben Sie Teamkollegen, die keine digital natives sind und für die der Einstieg ins eLearning womöglich eine Herausforderung darstellt? Machen Sie eine Umfrage, wie Ihr Team am liebsten lernen möchte. Während der Arbeitszeit vor dem Rechner oder lieber mobil auf dem Arbeitsweg? Auch der aktuelle Kenntnisstand Ihrer Mitarbeitenden spielt eine wichtige Rolle. Je nachdem, wie viel Ihr Team bereits über die geplanten Themen des eLearning weiß, können Sie Ihre Inhalte entsprechend anpassen. Vielleicht benötigen Sie in manchen Themen keinen Anfängerkurs, sondern können bereits bei einem höheren Niveau ansetzen.  

Schritt 4: Lernziele definieren 

Fragen Sie sich auch, was Ihre Lernziele sind. Sollen die Teilnehmenden nur einen Überblick über verschiedene Themen erhalten (z.B. Schulungen über Compliance oder Datensicherheit), oder sollen Sie das erlernte Wissen aktiv in die Praxis umsetzen? Dies spielt eine Rolle für das Thema Wissensabfrage. Besonders, wenn die Mitarbeitenden das erlernte Wissen in zukünftigen Projekten umsetzen sollen, empfiehlt es sich, mit regelmäßigen Wissensabfragen (z.B. Quiz) zu arbeiten.

Schritt 5: Grobkonzept entwerfen  

Sie kennen nun Ihre Lernenden, haben Ihre Lernziele definiert und die technischen Voraussetzungen gecheckt. Der nächste Schritt ist nun, ein Grobkonzept für Ihren Start ins eLearning zu entwerfen. Dabei sollten Sie sich überlegen, wie Sie die Themen strukturieren möchten. Soll es verschiedene Kapitel zu einem Thema geben, die wiederum in Module unterteilt sind? Soll der Lernerfolg abgefragt werden, und wenn ja, wie? Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, Quizze zu integrieren und Zertifikate für abgeschlossene Schulungen auszustellen. Welche Medien möchten Sie einsetzen? Diese Fragen sind wichtig, um Ihre Prioritäten festzulegen. Abhängig davon können Sie anschließend die entsprechenden Lerninhalte einkaufen oder selbst erstellen. 

Schritt 6: Lerninhalte – Make or Buy? 

Grundsätzlich gilt: Jedes Unternehmen muss für sich selbst entscheiden, ob es Inhalte lieber selbst erstellt oder extern einkauft. Beides hat Vor- und Nachteile. In kleineren Firmen lohnt es sich oft nicht, hohe Summen für externe Inhalte auszugeben. Das gilt besonders, wenn es im eLearning um die Vermittlung firmeninterner Themen geht. In diesem Fall lohnt es sich in der Regel mehr, eigene Lernvideos zu erstellen. Es gibt jedoch Standardschulungen, wie z.B. Excel, Arbeitsschutz, Datensicherheit, deren eigene Produktion viel kosten- und zeitaufwändiger wäre, als sie einzukaufen. Es gilt also abzuwägen und je nach Lernthematik neu zu entscheiden, ob Inhalte selbst erstellt oder extern erworben werden soll. 

Schritt 7: Motivation der Mitarbeitenden 

Ihr eLearning Projekt steht in den Startlöchern. Jetzt gilt es, Ihre Mitarbeitenden an Bord zu holen. Vermutlich sind einige Teammitglieder nervös und unsicher, da es die erste eLearning Erfahrung für sie ist. Deshalb sind motivierende Worte beim Einstieg ins eLearning sehr wichtig. Organisieren Sie ein Meeting für alle, in dem Sie die Lernplattform vorstellen und auf sämtliche Fragen eingehen. Es ist auch sinnvoll, die ersten Kapitel einer Schulung gemeinsam durchzugehen. So sehen Ihre Mitarbeitenden, dass digitales Lernen eigentlich ganz einfach ist und sogar Spaß machen kann. Für später auftauchende Fragen ist es hilfreich, einen Experten festzulegen, an den sich das Team wenden kann. Die- oder derjenige sammelt häufig gestellte Fragen und beruft ggf. ein weiteres Meeting ein, um Klarheit für alle zu schaffen. 

Schritt 8: Feedback einholen & Inhalte optimieren 

Nachdem Sie einige Wochen lang mit der neuen Lernplattform gearbeitet haben, sollten Sie ein Feedback-Meeting einberufen. Fragen Sie Ihr Team, was ihnen am Einstieg ins eLearning schwergefallen ist und was optimiert werden könnte. Auch die Rückmeldung zu den konkreten Inhalten ist wertvoll und sollte in Zukunft bei der Optimierung von Inhalten berücksichtigt werden. Generell gilt, Inhalte nicht als “für alle Zeit gegeben” zu betrachten, sondern sie regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen. Das ist besonders relevant für Compliance Themen, die rechtliche Grundlagen betreffen und bei Nicht-Einhaltung finanzielle Strafen mit sich ziehen können. 

Nun wissen Sie, wie Sie erfolgreich ins eLearning einsteigen. Sie möchten sich langsam herantasten und eLearning erstmal ausprobieren? Testen Sie die Lernplattform von Reteach 14 Tage lang kostenlos und unverbindlich. Ohne Abofalle oder Kündigungsfrist.  

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Lernplattformen für Unternehmen – So finden Sie das passende LMS 

von Sofie Bräutigam

Eine Lernplattform – auch als LMS oder Learning Management System bezeichnet – wird in Unternehmen für die Schulung von Mitarbeitern, das Onboarding oder die digitale Durchführung von Unterweisungen eingesetzt. Daneben werden Lernplattformen von Unternehmen auch für die externe Schulung von Kunden, Partnern oder Produkten (customer education) eingesetzt.  Lernplattformen dienen dazu, E-Learning Inhalte in Onlinekursen zu […]

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31/01/2023

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Digitale Schulung von Produkten oder Kunden spart Kosten

von Sofie Bräutigam

Die Schulung von Produkten, Kunden oder Partnern erfolgt immer häufiger digital: Als Live Training, Webinar, Online Kurs oder auch durch Einsatz von AR und VR Technologien. Auch digitale Kundenschulung ist ein effektives Mittel, zu dem Unternehmen greifen. Vor allem der Einsatz von Online Kursen für Kunden, Produkte oder Partner kann zu deutlichen Kosteneinsparungen führen. Darauf […]

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13/01/2023

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Lernprozesse in Unternehmen werden zunehmend digitalisiert. Doch was ist e-Learning eigentlich? Für wen ist es geeignet und was benötigt ein Unternehmen für die Umsetzung? Wir verraten Ihnen, was sich hinter dem Begriff eLearning verbirgt, welche verschiedenen Formen es gibt, wie Sie als Unternehmen von eLearning profitieren und was Sie für den Start benötigen. 

Was ist e-Learning?

E-Learning Definition 

ELearning bedeutet schlicht und einfach das Lernen auf einem digitalen Gerät. Das kann ein Smartphone, Tablet oder ein Computer sein. Es gibt verschiedenste Formen von eLearning, wie zum Beispiel ein Onlinequiz, Podcasts, ein Lernvideo zu einem bestimmten Thema oder ein interessanter Artikel, den Sie lesen. 

Für wen ist eLearning geeignet? 

Grundsätzlich ist eLearning für jedes Unternehmen im Mittelstand geeignet. Dasselbe gilt für die Mitarbeitenden – ob jung oder alt, digital native oder weniger technikaffin. ELearning macht für alle Sinn. Durch die Covid19-Pandemie erfuhr eLearning einen deutlichen Aufschwung und ist seitdem in der Weiterbildung von Firmen nicht mehr wegzudenken.   

Was wird für eLearning benötigt? 

Es braucht nicht viel für ein erfolgreiches eLearning im Unternehmen. Essentiell sind: 

  • Ein gut durchdachtes Konzept: Was sind die Lernziele? Wie soll das eLearning aussehen? Mit welchem Endgerät soll gearbeitet werden? 
  • Ein LMSLearning Management System. Ohne eine Lernplattform kann im Unternehmenskontext nur sehr schwierig erfolgreich ins eLearning gestartet werden.  
  • Digitale Geräte für alle Mitarbeitenden. Falls dies in Ihrem Unternehmen noch nicht der Fall ist, können für die technische Ausrüstung des Teams gewisse Startkosten anfallen. Sie entscheiden, ob Sie mit Computern, Laptops oder Smartphones arbeiten. 
  • Digitale Lerninhalte. Hier haben Sie die Entscheidung zwischen Make or Buy, also Lerninhalte selbst zu erstellen oder von externen Anbietern einzukaufen. 

Welche Formen von eLearning gibt es?  

Asynchrones Lernen 

Wenn die Mitarbeitenden im eigenen Rhythmus lernen können sollen, sind asynchrone Inhalte in einem on-demand Format die perfekte Wahl. Dies wird in der Regel ein Online-Kurs sein, den jedes Teammitglied im eigenen Rhythmus nutzen kann. Ganz flexibel und unabhängig von Zeit und Ort. 

Typische Formate für asynchrones Lernen sind Video, Folien (ppt, pdf), Audio (auch Podcast), Text, Bild und Scorm. Kurz zur Erklärung: Scorm ist ein für das eLearning entwickeltes, eigenes Dateiformat, für dessen Produktion eine spezifische Software (Scorm-Authoring-Tool) benötigt wird. Der Vorteil von scorm-basieren Online-Kursen liegt darin, in ein Training unmittelbar Interaktionen einbetten zu können, wie z.B. Abfragen oder Auswählen von Elementen. Der Nachteil liegt im hohen Produktionsaufwand. Wenn im Unternehmen keine Erfahrungen mit der Produktion von Scorm vorliegen, sollte dies zunächst vernachlässigt werden. 

Synchrones Lernen 

Vor allem durch die Änderung von Arbeitsprozessen und remote work haben sich Video-Konferenzen durchgesetzt. Diese eignen sich auch für das eLearning, vor allem in der Form von digitalen Live-Trainings. Zu unterscheiden ist das Webinar von der Video-Konferenz. Für die Video-Konferenz kommen in nahezu allen Unternehmen mittlerweile ohnehin Tools wie Microsoft Teams, Zoom, Google Meet oder andere Videokonferenz-Systeme zum Einsatz. Hier können ALLE Teilnehmenden (und damit auch die Lernenden) selbst aktiv werden. Zudem können Breakout-Rooms eingerichtet werden, in denen die Teilnehmenden gruppenweise diskutieren oder eine Aufgabe lösen. 

Unter Live-Webinar wird ein digitales Live Format verstanden, in dem nur der/die Vortragenden aktiv sind, während die Teilnehmer oft auf einen Chat beschränkt werden. Die beliebteste Webinar Technologie ist derzeit wohl das Zoom-Webinar. 

Blended Learning 

Unter Blended Learning wird eine Kombination von digitalem Lernen mit Schulungen in Präsenz verstanden. Aber auch die Kombination der unterschiedlichen Formen des digitalen Lernens wird mitunter als Blended Learning bezeichnet. 

Kohortenbasiertes Lernen 

Aus den USA kommend etabliert sich zunehmend ein neuer Lerntrend: das cohort based training. Dabei erlernt eine Gruppe (Kohorte) gemeinsam ein Thema innerhalb eines konkreten Zeitraums. Das Lernziel ist also inhaltlich wie zeitlich definiert und bietet allen eine klare Orientierung. In der Lernphase werden dann verschiedene Formen kombiniert, z.B. zwar digitale Live Trainings, on-demand Inhalte und digitale Gruppenarbeit. 

Der hohe Lernerfolg basiert zum einen auf den gemeinsamen und für alle verbindlichen (auch zeitlichen) Lernzielen, die die Motivation der Teilnehmer enorm stärken. Zum anderen sorgen die begleitenden Lerngruppen kontinuierlich für eine hohe Aktivität der Lernenden. Der Austausch untereinander führt auch dazu, dass der Lerntransfer in die Praxis erfolgt – mit der wichtigste Schritt eines eLearnings.  

Vorteile e-Learning: 

  1. Flexibilität für Teilnehmende: eLearning Kurse können (je nach Form) im eigenen Tempo absolviert haben. Die Mitarbeitenden können pausieren wo und wann sie möchten und Inhalte ggf. Mehrmals ansehen. 
  1. Kostenersparnis: eLearning spart Kosten, indem kein Unterbringungsort, Anreisekosten und Trainer für lokale Schulungen bezahlt werden müssen. 
  1. Zeitliche und räumliche Flexibilität 
  1. Möglichkeit zur Interaktion der Teilnehmenden 
  1. Lernmaterialien sind hoch qualitativ und können jederzeit geupdated werden 

Mehr zum Thema Vorteile und Nachteile von e-Learning gibt es hier, und alle wichtigen Informationen zum Thema e-Learning im Mittelstand finden Sie gesammelt im verlinkten Blogartikel.

Unser Fazit

Sie haben nun einen guten Überblick über eLearning im Mittelstand erhalten. Sie möchten noch mehr über das Thema digitales Lernen im Unternehmen erfahren? Nehmen Sie kostenlos und unverbindlich an unseren HR-Webinaren für den Mittelstand teil.  Wenn Sie eLearning lieber direkt selbst testen wollen, können Sie hier die Reteach eLearning Plattform 14 Tage lang kostenlos ausprobieren.  

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Lernplattformen für Unternehmen – So finden Sie das passende LMS 

von Sofie Bräutigam

Eine Lernplattform – auch als LMS oder Learning Management System bezeichnet – wird in Unternehmen für die Schulung von Mitarbeitern, das Onboarding oder die digitale Durchführung von Unterweisungen eingesetzt. Daneben werden Lernplattformen von Unternehmen auch für die externe Schulung von Kunden, Partnern oder Produkten (customer education) eingesetzt.  Lernplattformen dienen dazu, E-Learning Inhalte in Onlinekursen zu […]

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31/01/2023

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Digitale Schulung von Produkten oder Kunden spart Kosten

von Sofie Bräutigam

Die Schulung von Produkten, Kunden oder Partnern erfolgt immer häufiger digital: Als Live Training, Webinar, Online Kurs oder auch durch Einsatz von AR und VR Technologien. Auch digitale Kundenschulung ist ein effektives Mittel, zu dem Unternehmen greifen. Vor allem der Einsatz von Online Kursen für Kunden, Produkte oder Partner kann zu deutlichen Kosteneinsparungen führen. Darauf […]

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13/01/2023

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Flexibel und effizient: Blended Learning

Blended Learning Definition 

Unter Blended Learning versteht man den Mix aus Präsenzschulungen und digitalen Formaten. Blended Learning erfuhr besonders während der Coronapandemie einen Aufschwung und gilt mittlerweile als eine der wichtigsten Lernformen in der Weiterbildung. Denn auch nach der Rückkehr zur Normalität haben sowohl Arbeitgeber wie auch die Beschäftigten die Vorteile von digitalen Lernformaten zu schätzen gelernt. Blended Learning ist vergleichbar mit Hybridem Arbeiten – eine Kombination aus anwesend sein im Büro (Präsenz) und Arbeiten im Home Office (digital).

Abzugrenzen von Blended Learning sind jedoch hybride digitale Lernformate wie die Kombination von synchronen und asynchronen Inhalten.  

Synchrone und Asynchrone Inhalte 

Synchrone Inhalte bezeichnen vor allem das digitale Live Training und das Live Webinar. Unter einem Live Webinar versteht man in der Regel eine „one-to-many“-Form, in der keine direkte Interaktion zwischen dem Trainer und den Teilnehmenden besteht. Die Interaktion ist oftmals auf den Textchat reduziert. 

 Anders ist es im digitalen Live Training, wo Plattformen wie Microsoft Teams, Zoom oder GoToMeeting eingesetzt werden. Auf diese Weise können alle Teilnehmenden miteinander kommunizieren, indem sie ganz einfach ihr Mikrofon einschalten.  

Zu asynchronen Formaten zählt man on-demand Kurse, sprich Online Kurse, mit denen Teilnehmende völlig autonom lernen können. Hierbei kommen vor allem Videos, Powerpoint-Präsentationen oder SCORM-Formate zum Einsatz. Um die Aufmerksamkeit konstant zu halten und die Motivation der Teilnehmenden zu erhöhen, sollten Online Kurse unbedingt Lernabfragen enthalten. Das kann zum Beispiel die Wissensabfrage in einem Quiz nach einem Kapitel sein. 

Unser Fazit

Wir haben anhand der Blended Learning Definition gesehen, dass das Format aus dem zeitgemäßen Lernen nicht mehr wegzudenken ist. Die einzelnen Nachteile, die durch alleiniges Synchrones bzw. Asynchrones Lernen entstehen, werden im Blended Learning deutlich abgemildert. 

Bei der Wissensvermittlung in Form reiner Präsenzveranstaltungen muss ein erheblicher organisatorischer und auch finanzieller Aufwand seitens der Unternehmen berücksichtigt werden. Dieser entfällt zwar bei asynchronen digitalen Formaten, allerdings wird hierbei ein diszipliniertes Zeit- und Selbstmanagement der Teilnehmenden gefordert. Die asynchrone Methode verzichtet außerdem vollständig auf den persönlichen Kontakt und sozialen Austausch. 

Trauen Sie sich!

Die Kombination aus Präsenz- und Online-Angeboten im Blended Learning ermöglicht es, die Vorteile der jeweiligen Methoden zu nutzen und gleichzeitig deren Nachteile zu vermeiden. Werden die Lehrinhalte digital vermittelt (mittels Videoaufzeichnungen, Folien, Podcasts, o.Ä.) können die Lernenden diese flexibel und den eigenen Bedürfnissen entsprechend abrufen – wann und wie oft sie wollen. In den Präsenzveranstaltungen wird dann ergänzend die Interaktion und der Austausch zwischen allen Teilnehmenden und dem Trainer ermöglicht. Wenn Sie sich bisher noch nicht an Blended Learning Formen herangetraut haben, möchten wir Ihnen Mut zusprechen. Es wird sich lohnen! Wie Blended Learning und allgemein eLearning im Mittelstand sicher ein Erfolg wird, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Mehr Infos

Sie sind neugierig geworden und möchten mehr zum Thema e-Learning im Mittelstand lesen? Wir haben eine Einfühurng zum e-Learning in KMU und Mittelstand verfasst, die alle wichtigen Fragen abdeckt.

Sie möchten noch mehr über das Thema eLearning im Mittelstand erfahren? Dann nehmen Sie doch an unseren einstündigen HR-Webinaren zu digitalem Lernen teil – kostenlos und unverbindlich. Wertvolle Informationen zu digitaler Personalarbeit direkt aus der Praxis.  

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Lernplattformen für Unternehmen – So finden Sie das passende LMS 

von Sofie Bräutigam

Eine Lernplattform – auch als LMS oder Learning Management System bezeichnet – wird in Unternehmen für die Schulung von Mitarbeitern, das Onboarding oder die digitale Durchführung von Unterweisungen eingesetzt. Daneben werden Lernplattformen von Unternehmen auch für die externe Schulung von Kunden, Partnern oder Produkten (customer education) eingesetzt.  Lernplattformen dienen dazu, E-Learning Inhalte in Onlinekursen zu […]

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31/01/2023

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Digitale Schulung von Produkten oder Kunden spart Kosten

von Sofie Bräutigam

Die Schulung von Produkten, Kunden oder Partnern erfolgt immer häufiger digital: Als Live Training, Webinar, Online Kurs oder auch durch Einsatz von AR und VR Technologien. Auch digitale Kundenschulung ist ein effektives Mittel, zu dem Unternehmen greifen. Vor allem der Einsatz von Online Kursen für Kunden, Produkte oder Partner kann zu deutlichen Kosteneinsparungen führen. Darauf […]

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13/01/2023

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Mit digitalisierten Online-Kursen können Teilnehmende in ihrem eigenen Lerntempo lernen.

Gerade für den Mittelstand ist der Einstieg in die digitale Weiterbildung ein wichtiger Schritt, um den sog. skill gap im Unternehmen zu schließen. Upskilling und reskilling sind oft einfacher zu realisieren, als qualifizierte neue Mitarbeiter einzustellen. Zudem verlangen viele Beschäftigte auch Schulungsangebote im Home Office, vor allem für Pflichtschulungen.

Wie aber gelingt im Mittelstand der einfache und schnelle Einstieg die digitale Weiterbildung, e-learning und remote Onboarding? Für viele Personaler erscheint die Aufgabe zu Beginn komplex und teuer. Mit der richtigen Reihenfolge und einer agilen Vorgehensweise geht es aber auch einfach und schnell. Dies sind die wichtigsten Schritte für den schnellen Start in die Digitale Weiterbildung im Mittelstand.

1. Schritt: Lernziel definieren

Schnelle Erfolge lassen sich vor allem mit der Digitalisierung von bestehendem Material herstellen. Oft sind die Pflichtschulungen, deren Inhalte bereits als ppt oder pdf vorliegen. Bei neu anzulegenden Schulungen muss aber unbedingt als erstes das Ziel des digitalen Lernangebots definiert werden. Hierbei hilft die Frage, welche Inhalte sich die Mitarbeiter mit Hilfe der digitalen Weiterbildung aneignen sollen.

2. Schritt: Digitale Bereitstellung

Bestehendes Material kann oft in bestehenden Software Umgebungen ausgegeben werden, z.B. im Intranet oder über Microsoft Teams. Der Vorteil liegt darin, dass die Mehrzahl der Beschäftigten diese Umgebung ohnehin nutzt. Allerdings haben diese Umgebungen auch Grenzen. Wenn Lerninhalte in Lernpfaden geordnet werden sollen, Inhalte in Kursform nur bestimmten Mitarbeitergruppen angeboten werden sollen oder der Lernerfolgt ausgewertet werden soll, dann ist es Zeit auf ein LMS (Learn Management System) zu wechseln. Moderne LMS sind cloudbasiert und modular aufgebaut und können in wenigen Tagen eingerichtet werden.

3. Schritt: Lerninhalte ausbauen

Wenn es um die Erweiterung des Portfolios geht, dann stellt sich zu Beginn die „Make or Buy“ Frage. Standardinhalte (z.B. Softskills, IT Sicherheit oder agile Skills) sollten nur im Ausnahmefall selbst produziert werden. Diese Inhalte können entweder eingekauft oder lizenziert werden. Da die Inhalte oft schnell veralten ist ein Mietmodell die bessere Wahl, vor allem wenn solche Inhalte in einem LMS einfach zugebucht werden können, wie bei der Lernplattform reteach mit den angeschlossenen Content Partnern für Lerninhalte.

Soweit aber unternehmensspezische Inhalte vermittelt werden sollen, führt an der Eigenproduktion kein Weg vorbei. Im Regelfall wird im Mittelstand die sehr kostenintensive externe Produktion von Lerninhalten durch Agenturen oder Dienstleister nicht in Betracht kommen. Die einfachste Form neue Lerninhalte zu erstellen besteht darin, ppt Folien als Screencast einzusprechen oder einfache Lernvideos zu erstellen. Die Inhouse Produktion ist einfacher als oft gedacht und gelingt in 5 einfachen Schritten.

Digitalisierte Weiterbildungen: Fazit

Digitale Weiterbildungen haben im Gegensatz zu Schulungen vor Ort viele Vorteile für das Unternehmen und die Mitarbeiter. Das Unternehmen kann bereits bestehende Schulungen verwenden und diese ohne großen Aufwand in digitaler Form einer beliebig großen Anzahl von Teilnehmern zur Verfügung stellen. So entfallen auch die Kosten, die bei Schulungen vor Ort entstünden. Zusätzlich kann auf Seiten der Mitarbeiter eine hohe Akzeptanz generiert werden. Sie können die Inhalte selbstständig in ihren Arbeitstag einbauen und genießen dabei vollständige örtliche und zeitliche Flexibilität und Unabhängigkeit. Darüber hinaus können die Teilnehmer die Lernvideos beliebig oft anschauen und dabei auch immer wieder pausieren, um in ihrem eigenen Tempo lernen zu können. Die Begriffe Homeoffice und remote work sind aktueller denn je und so sollte auch die Weiterbildung im Unternehmen aktueller und effizienter gestaltet werden.

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Lernplattformen für Unternehmen – So finden Sie das passende LMS 

von Sofie Bräutigam

Eine Lernplattform – auch als LMS oder Learning Management System bezeichnet – wird in Unternehmen für die Schulung von Mitarbeitern, das Onboarding oder die digitale Durchführung von Unterweisungen eingesetzt. Daneben werden Lernplattformen von Unternehmen auch für die externe Schulung von Kunden, Partnern oder Produkten (customer education) eingesetzt.  Lernplattformen dienen dazu, E-Learning Inhalte in Onlinekursen zu […]

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31/01/2023

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Digitale Schulung von Produkten oder Kunden spart Kosten

von Sofie Bräutigam

Die Schulung von Produkten, Kunden oder Partnern erfolgt immer häufiger digital: Als Live Training, Webinar, Online Kurs oder auch durch Einsatz von AR und VR Technologien. Auch digitale Kundenschulung ist ein effektives Mittel, zu dem Unternehmen greifen. Vor allem der Einsatz von Online Kursen für Kunden, Produkte oder Partner kann zu deutlichen Kosteneinsparungen führen. Darauf […]

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13/01/2023

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Du arbeitest mit Digitale Whiteboards für Zoom? Mit den neuen Zoom Apps können jetzt digitale Live Schulungen in der Weiterbildung noch besser durchgeführt werden. Ein Vorteil für viele Trainer, denn für wichtige Funktionen in der Gruppenarbeit oder Breakout Sessions können nun Trainer und Teilnehmer direkt auf beliebte Lösungen für digitale Whiteboards wie Miro oder Mural zugreifen. Ende Juli brachte der allseits beliebte Video-Meeting Anbieter Zoom ein wichtiges Update heraus – die Zoom Apps. Damit werden digitale Live Trainings über Zoom noch einfacher, denn nun müssen Trainer und Teilnehmer Zoom nicht verlassen, um z.B. auf unser Projektplanungs-Tool zuzugreifen. Das bedeutet mehr Effizienz für digitale Live Trainings in der Weiterbildung, da z.B. Lerngruppen direkt zusammenarbeiten können.

Was sind Zoom Apps und für wen sind sie gedacht?

Zoom Apps sind in jedem Zoom Paket vorhanden, d.h. egal ob Du Zoom nur gelegentlich nutzt, um mit Deinen Kunden zu sprechen oder es täglich für die Kommunikation im Team nutzt. Zoom Apps sind für fast jeden Use Case zu eine spannende Neuerung. Der amerikanische Videokonferenz Anbieter gewährt durch die Zoom-Apps den Live-Zugriff auf ein breites Aufgebot von Anwendungen verschiedenster Anbieter direkt im Meeting. Darunter befinden sich z.B. bereits populäre Produktivitäts-und Planungsanwendungen wie Monday.com, Asana, Jira und viele mehr. Durch den gemeinsamen Zugriff auf diese Apps innerhalb einer Konferenz lassen sich Seminare über Zoom nun noch kollaborativer, effizienter und sogar auch spielerischer gestalten, weshalb das Angebot sich für all jene lohnt, für die Videokonferenzen ein fester Bestandteil der Kommunikation geworden ist. Alles was Du brauchst ist eine aktuelle Zoom Version (mach also ein update).

Unsere Favoriten Apps für digitale Live Schulungen und Trainings in der Weiterbildung

Lerngruppen:

Für die Aufgabenverteilung in Lerngruppen (social learning bzw. kohortenbasiertes Lernen) eignen sich die Apps von Trello und Asana hervorragend. Hier können Lerngruppen gemeinsam mit Kanban Boards arbeiten – ohne die Konferenz verlassen zu müssen und aufwendig zwischen mehreren Fenstern hin-und her zu wechseln. Für Lerngruppen sind auch die Integrationen von Monday.com und Jira spannend. Ob Arbeitspakete zu verteilen sind oder ein konkreter Zeitplan für die Umsetzung von Meilensteinen zu erstellen ist, mit den Zoom-Apps von Monday.com und Jira kann man dies direkt zusammen im Team und jeder mit einer eigenen visuellen Ansicht in Zoom machen.

Digitale Whiteboards für Zoom:

Auch die wichtigsten Anbieter für digitale Whiteboars sind nun über die Zoom Apps verfügbar, vor allem Miro, Mural und Scribble. So können Trainer, Teilnehmer oder Lerngruppen direkt mit digitalen Whiteboards arbeiten und zwar direkt im Zoom Meeting. Es entfällt also die Notwendigkeit, Zoom zu verlassen und einen zweiten Tab zu teilen. Alle Teilnehmer können direkt Zoom nachvollziehen was auf dem Whiteboard geschieht und seine eigenen Ideen einbringen. Wenn Ihr im Training dazu noch einen virtuellen Workspace zum Austausch von Aufgaben und Dateien benötigt, dann eignet sich auch die Integration von Dropbox Spaces. Dieses Feature befindet sich jedoch noch in der Beta-Phase und muss angefragt werden.

Umfragen:

Wenn Ihr in der Schulung Live Umfrage machen und auch speichern wollt, dann schaut Euch die Integration von SurveyMonkey an.

So nutzt Du die Zoom Apps

In nur drei einfachen Schritten kannst du die Zoom Apps nutzen. Zuerst stellst Du sicher, dass Du die neueste Version des Zoom-Clients heruntergeladen hast. Danach öffnest Du den Zoom-Client und navigierst auf die Registerkarte „Apps“. Und dort kannst Du Deine Lieblings-Apps verknüpfen. Deine Meeting-Teilnehmer müssen dies zur Kollaboration auch in ihrem eigenen Zoom-Client tun. Alternativ kann dies aber auch während des Meetings geschehen.

Eine Übersicht mit allen derzeit vorhandenen Zoom Apps findest Du hier auf der offiziellen Seite des von Zoom

Fazit 

Die Funktionen der Zoom Apps führen zu einer deutlichen Steigerung des Funktionsumfangs von Zoom für digitale Live Schulungen und Trainings. Vor allem durch die Integration von Zoom in reteach öffnen sich so eine neue Dimension für Blended Learning bzw. digitale Hybrid Schulungen: Der direkt über reteach angesteuerte Zoom Raum kann so durch Tools wie Miro oder Mural erweitert werden. Damit können digitale Live Trainings über reteach nun noch besser für Lerngruppen und kohortenbasiertes Lernen eingesetzt werden.

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Lernplattformen für Unternehmen – So finden Sie das passende LMS 

von Sofie Bräutigam

Eine Lernplattform – auch als LMS oder Learning Management System bezeichnet – wird in Unternehmen für die Schulung von Mitarbeitern, das Onboarding oder die digitale Durchführung von Unterweisungen eingesetzt. Daneben werden Lernplattformen von Unternehmen auch für die externe Schulung von Kunden, Partnern oder Produkten (customer education) eingesetzt.  Lernplattformen dienen dazu, E-Learning Inhalte in Onlinekursen zu […]

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31/01/2023

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Digitale Schulung von Produkten oder Kunden spart Kosten

von Sofie Bräutigam

Die Schulung von Produkten, Kunden oder Partnern erfolgt immer häufiger digital: Als Live Training, Webinar, Online Kurs oder auch durch Einsatz von AR und VR Technologien. Auch digitale Kundenschulung ist ein effektives Mittel, zu dem Unternehmen greifen. Vor allem der Einsatz von Online Kursen für Kunden, Produkte oder Partner kann zu deutlichen Kosteneinsparungen führen. Darauf […]

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13/01/2023

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Ein Quiz regt Teilnehmer zum Nachdenken an.

Jeder mag Quizze. Sie sind leichte Wissensabfragen, bei denen man nicht viel falsch machen kann. Je nach Format machen sie sogar Spaß und sorgen für einen spielerischen Lerneffekt. Deshalb sollten Sie unbedingt daran denken, Quizze in Ihrem Online-Kurs einzusetzen! Denn ein Quiz im eLearning Kurs erhöht die Aktivität der Teilnehmer und sorgt für Abwechslung.   

Unternehmen im Mittelstand sollten Quizze nutzen, um das Wissen der Teilnehmenden abzufragen. Ein Quiz im eLearning kann als Zwischenstandkontrolle oder abschließender Test einer absolvierten Lerneinheit eingefügt werden.   

Vorteile eines Quiz im eLearning

Ein Quiz steigert vor allem die Motivation der Lernenden. Beantworten Teilnehmende die Fragen richtig, sind sie motiviert weiter zu machen und gewinnen an Selbstvertrauen. Das hilft besonders bei allgemeiner Unsicherheit über das Format eLearning, das für einige Mitarbeitende womöglich völlig neu ist. Zusätzlich regt ein Quiz im eLearning die Teilnehmenden zum Nachdenken an und weist sie auf die wichtigsten Inhalte der Lektion hin, die sie soeben absolviert haben. 

Die Einbettung eines oder mehrerer Abfragen durch ein Quiz sollte über den ganzen Kurs verteilt werden, um die Aufmerksamkeitsspanne bestens aufrechtzuerhalten. 

Ein Quiz am Ende einer Lerneinheit dient als wertvolle Wissensüberprüfung der Lernenden. Das Gehirn kann durch die kurzen Abfragen besser auf das Gelernte zurückgreifen und das neue Wissen direkt verknüpfen. Quizze im eLearning sollen schließlich Spaß machen, aber natürlich auch einen langfristigen Lerneffekt erzielen.    

Wie kann ein Quiz im eLearning eingebunden werden?  

Es gibt viele verschiedene Quiz Formate im eLearning. Wir haben die gängigsten Optionen für Sie aufgelistet:   

  • Single-Choice-Fragen 

Bei dieser Art gibt es auf die gestellte Frage nur eine richtige Antwort. Die korrekte Antwort wird nach der Beantwortung angezeigt.    

  • Multiple-Choice-Fragen 

Hier ist mindestens eine Antwort richtig. Meistens wissen die Lernenden nicht, wie viele Antworten korrekt sind. Am Ende werden die richtigen Antworten angezeigt.  

  • Drag-and-drop 

Drag-and-drop bedeutet “ziehen und ablegen”. Die Teilnehmenden sollen bei dieser Form des Quiz ein korrektes Textfeld in einen Satz ablegen.   

  • Richtig oder falsch 

Richtig oder falsch-Fragen sind bekannt und weit verbreitet. Die Lernenden lesen eine Aussage und müssen sich entscheiden, ob das Statement richtig oder falsch ist. 

  • Fragen mit Bildern 

Eine Frage soll mit Hilfe eines oder mehrerer passender Bilder beantwortet werden.   

  • Fragen innerhalb eines Szenarios 

Die Fragen werden hierbei in eine kleine Geschichte eingebettet. Die Mitarbeitenden müssen die Antwort, die am besten zur vorgegebenen Geschichte passt, auswählen.  

  • Dropdown-Menü Fragen 

Die Antworten zu der jeweiligen Frage werden in einem Menü angezeigt, das sich nach dem Anklicken öffnet. Die richtige Antwort muss nur noch angeklickt werden.  

  • Fragen mit einer Lücke zum Ausfüllen 

Die Lernenden müssen zur Beantwortung der Frage eine Lücke mit einem selbst formulierten Wort oder Satzteil füllen.    

  • Video-Fragen 

Die Teilnehmenden schauen sich ein kurzes Video an und müssen danach eine Frage beantworten. Hier ist es möglich, die Fragetypen “richtig oder falsch”, Single-Choice oder Multiple-Choice anzuwenden.    

Sie sollten bei der Erstellung eines Quiz im eLearning im Hinterkopf behalten, dass die Produktion eines Quiz nicht besonders aufwendig sein muss. Es sollte definitiv mehr Zeit in den Inhalt der Fragen als in die (optische) Aufbereitung investiert werden. Denn nur so erreichen Sie als Unternehmen am Ende Ihr Ziel: eine möglichst hohe Qualität der Fragen und einen optimalen Lerneffekt. 

Unser Fazit

Die Einbindung eines Quiz im eLearning ist nicht nur eine nette Abwechslung für die Teilnehmenden, sondern stärkt auch den Lernerfolg nachhaltig. Quizfragen sind motivierend und regen zum Nachdenken an. Das gelernte Wissen kann direkt angewendet werden und wird dadurch besser verstanden und nachhaltig im Kopf behalten. Seien Sie kreativ und binden Sie Quizze verschiedenster Formen in Ihren Onlinekurs ein! Ihre Mitarbeitenden werden es Ihnen danken. 

Abgesehen von Quizzen kann man im eLearning auch wunderbar mit Lernvideos arbeiten. Hier lernen Sie, wie Sie Lernvideos in 5 Schritten selbst erstellen können!

Zudem haben wir alle wichtigen Informationen, wie der Einstieg ins e-Learning für Unternehmen in Mittelstand und KMU garantiert gelingt.

Sie sind neugierig geworden und könnten sich vorstellen, eine Lernplattformen für Ihr Unternehmen auszuprobieren? Dann erfahren Sie im verlinkten Artikel, welche Formen und Funktionen es gibt, und worauf Sie beim Kauf achten sollen.

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