Mental Health am Arbeitsplatz Die Mental Health Schulung vermittelt Beschäftigten und Führungskräften, wie sie eine Veränderung im Verhalten eines Kollegen oder einer Kollegin wahrnehmen und aufmerksam ansprechen, ohne zu pathologisieren oder übergriffig zu wirken. Im Mittelpunkt stehen drei Werkzeuge: die eigene Wahrnehmung konkret benennen, eine offene Frage stellen und Hilfe anbieten, ohne sie aufzudrängen. Teilnehmende lernen, dass Mental Health im Team keine Diagnose verlangt, sondern eine aufmerksame und würdevolle Wahrnehmung. Demo ansehen Eine gesetzliche Schulungspflicht besteht nicht. Die Mental Health Schulung unterstützt Beschäftigte und Führungskräfte dabei, psychische Belastungen im Team frühzeitig und würdevoll anzusprechen, statt sie zu übersehen oder zu verschleppen. Teilnehmende brauchen kein Vorwissen. Die Mental Health Schulung gehört zu den selbstproduzierten Kursen im Themenfeld Produktivität und ist auf zwei Wegen einsetzbar: als Kurs im reteach LMS oder als SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS, jeweils in zwei Sprachen. In einer Demo zeigen wir Ihnen den Kurs samt Zuweisung und Nachweis. Für wen ist dieser Kurs gedacht? Die Mental Health Schulung richtet sich an Beschäftigte und Führungskräfte in Unternehmen und Kommunen, die im Arbeitsalltag Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen haben, insbesondere Team- und Bereichsleitungen. Psychologisches Vorwissen wird nicht vorausgesetzt. Voraussetzungen Keine fachlichen Vorkenntnisse, Browser und Internetzugang genügen. Einsatz im Unternehmen Sinnvoll überall dort, wo Beschäftigte und Führungskräfte im Alltag mit Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten — in Unternehmen wie in Kommunen, unabhängig von Größe und Branche. Was Teilnehmende in diesem Kurs lernen Nach der Mental Health Schulung können Teilnehmende: eine anhaltende Verhaltensveränderung bei einer Kollegin oder einem Kollegen als berechtigten Gesprächsanlass erkennen eine Beobachtung konkret, in der Ich-Form und ohne wertende Diagnose-Wörter benennen eine offene, ernst gemeinte Frage stellen und eine Pause danach bewusst aushalten auf ein zurückhaltendes Antwortverhalten reagieren, ohne nachzubohren konkrete Unterstützungsoptionen anbieten und die Wahl der betroffenen Person überlassen Nach einer gewissen Zeit ohne Druck nachfragen, ob eine angebotene Hilfe genutzt wurde die eigene Vorbildrolle für eine offene Gesprächskultur im Team einordnen Kurs im Einsatz sehen: Wir zeigen Ihnen in einer Demo, wie die Mental Health Schulung zugewiesen, absolviert und nachgewiesen wird. Demo vereinbaren Kursaufbau Ein durchgehendes Kursvideo mit zwei Reflexionsfragen führt durch diese Abschnitte, dazu kommen die Begleit- und die Vertiefungsunterlage zum Nachlesen. Ein stilles Muster im TeamEin Fallbeispiel zeigt, wie eine Kollegin sich über mehrere Wochen verändert, ohne dass jemand es anspricht. Wahrnehmung statt DiagnoseWarum Mental Health im Team keine Diagnose verlangt, sondern eine aufmerksame Beobachtung. Drei Werkzeuge im Mental-Health-GesprächÜberblick über die drei Werkzeuge: Wahrnehmung benennen, offen fragen und Hilfe anbieten. Werkzeug 1: Wahrnehmung benennenKonkret und in der Ich-Form beschreiben, was beobachtet wurde, ohne zu werten. Werkzeug 2: Offene Frage stellenEine echte Frage stellen und die Pause danach aushalten, statt nachzubohren. Werkzeug 3: Hilfe anbieten, ohne aufzudrängenMehrere Optionen anbieten und die Wahl der betroffenen Person überlassen. Die Rolle der FührungWarum sichtbares Vorleben durch die Geschäftsführung den Raum für offene Gespräche im Team öffnet. KernbotschaftenKonkret benennen, offen fragen, Wahl lassen — die drei Sätze für das nächste Gespräch. Format und Bereitstellung der Mental Health Schulung Kurs im reteach LMS Dauer20 Minuten Kursvideo, dazu die Unterlagen zum NachlesenLernformSelbstlernkurs: ein durchgehendes Kursvideo mit zwei Reflexionsfragen, jederzeit start- und unterbrechbarSprachen2 Sprachen: DE, ENAbschlussKein Quiz; der Kurs besteht aus dem Kursvideo und den BegleitunterlagenNachweisTeilnahme und Abschluss werden im reteach LMS erfasst und sind dort abrufbarFassungenDas Kursvideo ist nicht editierbar. Eigene Texte, Unterlagen und Bilder lassen sich ergänzen.Bereitstellungüber die reteach-Lernplattform, Zugang per E-Mail-EinladungBuchungTeil des Themenfelds Produktivität, als Jahrespauschale nach Lizenzplätzen buchbar — zum Preisrechner SCORM-Kurs für Ihr LMS Dauer20 Minuten im interaktiven KursLernformInteraktiver Kurs mit Fallsituationen, Entscheidungen mit fachlichem Feedback und Reflexionsfragen, browserbasiert auf Desktop und MobilgerätSprachen2 Sprachen: DE, ENAbschlussKeine Abschlussprüfung; der Kurs gilt als abgeschlossen, sobald alle Abschnitte bearbeitet sindNachweisDen Abschluss meldet der Kurs an Ihr LMS zurückFassungenStandardkurs, ohne eigene Unterlagen einsetzbarBereitstellungSCORM 1.2 und SCORM 2004 (4th Edition), je ein ZIP-Paket je Kurs mit allen Sprachfassungen darinBuchungals SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS — Kurse für Ihr LMS Begleitmaterial Zur Fassung im reteach LMS gehören zwei Unterlagen. Sie vertiefen die Inhalte der Mental Health Schulung und bleiben Teilnehmenden als Nachschlagewerk. Das SCORM-Paket enthält den Kurs selbst, keine Unterlagen. Begleitunterlage Methodenkompass zur Psychologischen Sicherheit und zu den drei Gesprächs-Werkzeugen, mit typischen Fehlern und Leitfragen zum eigenen Team. Vertiefungsunterlage Vertiefende Praxisunterlage zu den drei Werkzeugen im Mental-Health-Gespräch, mit typischen Wegerklärungen fürs Schweigen und einem Mini-Impuls für den eigenen Alltag. Was der Kurs im Arbeitsalltag verändert Für Beschäftigte Mitarbeitende, deren Verhalten sich verändert hat, erleben, dass ihre Situation wahrgenommen wird, ohne dass jemand sie vorschnell etikettiert oder in eine Schublade steckt. Sie werden mit einer echten, ernst gemeinten Frage angesprochen und bekommen Zeit, selbst zu entscheiden, wie viel sie mitteilen möchten. Angebote zur Unterstützung erreichen sie als Wahlmöglichkeit, nicht als Anweisung. Für Führungskräfte Führungskräfte und Kolleginnen erhalten drei konkrete Werkzeuge, mit denen sie eine Verhaltensänderung ansprechen können, ohne ins Deuten oder Diagnostizieren zu geraten. Teilnehmende lernen, eine Pause im Gespräch auszuhalten und nicht nachzubohren, wenn im ersten Moment nichts kommt. Zugleich erkennen sie ihre eigene Rolle: Sie bieten Unterstützung an, ohne selbst Diagnose oder Beratung zu leisten. Für Unternehmen Unternehmen und Kommunen stärken eine Kultur, in der Auffälligkeiten im Team frühzeitig und respektvoll angesprochen werden, statt über Wochen zu stagnieren. Sichtbare Vorbilder in der Führung erleichtern es Beschäftigten, offen über Belastungen zu sprechen und vorhandene Unterstützungsangebote tatsächlich zu nutzen. Gespräche verlaufen einheitlicher und würdevoller, unabhängig vom persönlichen Temperament der jeweiligen Führungskraft. Passt der Kurs zu Ihrem Unternehmen? Am besten klärt sich das im Gespräch. Wir zeigen Ihnen den Kurs im LMS und beantworten Ihre Fragen. Termin auswählen Wichtige Begriffe im Kurs Psychologische Sicherheit Die gemeinsame Überzeugung in einem Team, dass es ungefährlich ist, sich zu zeigen, Sorgen anzusprechen oder um Hilfe zu bitten, ohne Repressalien oder Spott befürchten zu müssen. Der Begriff geht auf die Harvard-Forscherin Amy Edmondson zurück und beschreibt nicht Harmonie, sondern die Sicherheit, auch Unbequemes offen aussprechen zu dürfen. Wahrnehmung benennen Das erste Werkzeug im Mental-Health-Gespräch: eine sachliche, konkrete Beobachtung in der Ich-Form, ohne Diagnose-Wörter wie depressiv oder erschöpft. Es macht das Gespräch anschlussfähig, weil es beschreibt statt zu deuten, und dringt dabei nicht in die Privatsphäre der Person ein. Offene Frage Das zweite Werkzeug: eine einfache, ernst gemeinte Frage wie ‚Wie geht’s dir?‘, gefolgt von einer bewusst ausgehaltenen Pause von bis zu zehn Sekunden. Sie übergibt das Wort der anderen Person, ohne die Antwort vorwegzunehmen, und signalisiert echtes Zuhören statt Smalltalk. Hilfe anbieten ohne aufzudrängen Das dritte Werkzeug: mehrere konkrete Unterstützungsoptionen nennen, etwa ein Beratungsangebot oder eine kurze Auszeit, ohne ein ‚du musst‘ auszusprechen. Die Wahl bleibt bei der betroffenen Person, und ein späteres Nachhaken geschieht ohne Druck. Weiterführende Beiträge Employee Wellbeing: 5 wichtige Elemente für die Bindung Warum Wohlbefinden auf die Bindung von Beschäftigten einzahlt. Jetzt lesen Mitarbeiterbindung: 7 einfache Schulungsarten, die binden Welche Schulungen messbar auf die Bindung einzahlen. Jetzt lesen Fragebogen für Austrittsgespräche: 7 wichtige Themen + Tipps Welche sieben Themen ein Austrittsgespräch klären sollte. Jetzt lesen Häufig gestellte Fragen Werden Beschäftigte mit dem Kurs zu Beratern oder Therapeuten ausgebildet? Mental Health am Arbeitsplatz grenzt das ausdrücklich ab: Der Kurs vermittelt keine psychologische Beratung und keine Diagnosefähigkeit. Er zeigt, wie Beschäftigte und Führungskräfte im eigenen Verantwortungsbereich aufmerksam ansprechen und vorhandene Unterstützungsangebote benennen, ohne sie zu verordnen. Eignet sich der Kurs auch für Beschäftigte ohne Führungsverantwortung? Mental Health am Arbeitsplatz richtet sich nicht nur an Führungskräfte, sondern an alle, die im Arbeitsalltag Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen haben. Die drei Werkzeuge — Wahrnehmung benennen, offen fragen, Hilfe anbieten — lassen sich unabhängig von der Position im Team anwenden. Müssen Teilnehmende psychologisches Vorwissen mitbringen? Mental Health am Arbeitsplatz setzt kein Vorwissen voraus. Der Kurs erklärt den zentralen Begriff der Psychologischen Sicherheit verständlich im Video und in der Begleitunterlage, bevor die drei praktischen Werkzeuge folgen. Verlangt der Kurs von Beschäftigten, nach den Ursachen einer Auffälligkeit zu fragen? Mental Health am Arbeitsplatz rät ausdrücklich davon ab. Das Gespräch soll eine beobachtbare Veränderung benennen und Unterstützung anbieten, nicht eine Diagnose stellen oder nach der Ursache forschen. Wie arbeiten Teilnehmende nach dem Video weiter? Mental Health am Arbeitsplatz wird von einer Begleitunterlage und einer Vertiefungsunterlage ergänzt. Sie enthalten den Methodenkompass zu den drei Werkzeugen, typische Gründe fürs Schweigen und Leitfragen, mit denen Teilnehmende die eigene Praxis einordnen. Was kostet der Kurs? Im reteach LMS ist die Mental Health Schulung Teil des Themenfelds Produktivität und wird als Jahrespauschale nach der Zahl der Lizenzplätze gebucht — den Preis ermitteln Sie im Preisrechner. Als SCORM-Paket hängt der Preis vom Umfang der Anpassung ab; die Konditionen finden Sie unter Kurse für Ihr LMS. In welchen Sprachen ist der Kurs verfügbar? Die Mental Health Schulung gibt es im reteach LMS in 2 Sprachen: DE, EN. Als SCORM-Paket für Ihr eigenes LMS sind es 2 Sprachen: DE, EN. Wie oft sollte der Kurs wiederholt werden? Das Intervall legt Ihr Unternehmen fest; die Mental Health Schulung schreibt keinen Rhythmus vor. Im reteach LMS lässt sich die Wiederholung automatisch einplanen. Kann der Kurs auf unser Unternehmen angepasst werden? Im reteach LMS lassen sich bei der Mental Health Schulung eigene Texte, Unterlagen und Bilder ergänzen; das Kursvideo selbst ist nicht editierbar. Das SCORM-Paket ist ein Standardkurs und ohne eigene Unterlagen einsetzbar. Wird der Kurs aktuell gehalten? Wir überarbeiten die Mental Health Schulung, wenn sich die fachliche Grundlage oder die Praxis im Arbeitsalltag ändert, und informieren Kunden per E-Mail über die Änderungen. Welche Kurse bietet reteach noch an? Die Mental Health Schulung gehört zum Themenfeld Produktivität, das zusammen mit Leadership, Kommunikation und Teamwork die Soft-Skills-Schulungen von reteach bildet. Alle selbstproduzierten Kurse finden Sie im Kurskatalog.
Ein stilles Muster im TeamEin Fallbeispiel zeigt, wie eine Kollegin sich über mehrere Wochen verändert, ohne dass jemand es anspricht.
Wahrnehmung statt DiagnoseWarum Mental Health im Team keine Diagnose verlangt, sondern eine aufmerksame Beobachtung.
Drei Werkzeuge im Mental-Health-GesprächÜberblick über die drei Werkzeuge: Wahrnehmung benennen, offen fragen und Hilfe anbieten.
Werkzeug 1: Wahrnehmung benennenKonkret und in der Ich-Form beschreiben, was beobachtet wurde, ohne zu werten.
Werkzeug 2: Offene Frage stellenEine echte Frage stellen und die Pause danach aushalten, statt nachzubohren.
Werkzeug 3: Hilfe anbieten, ohne aufzudrängenMehrere Optionen anbieten und die Wahl der betroffenen Person überlassen.
Die Rolle der FührungWarum sichtbares Vorleben durch die Geschäftsführung den Raum für offene Gespräche im Team öffnet.
KernbotschaftenKonkret benennen, offen fragen, Wahl lassen — die drei Sätze für das nächste Gespräch.