Business Continuity Management — Basics Die Business Continuity Schulung vermittelt Ihren Beschäftigten, wie ein Betrieb handlungsfähig bleibt, wenn ein System, ein Gebäude oder ein Lieferant plötzlich ausfällt. Teilnehmende lernen, die kritischen Abläufe ihres Bereichs zu kennen, im Ernstfall zuerst die Meldekette auszulösen und den Notfallplan mit Rollen, Meldewegen und Vertretungen als gemeinsame Grundlage zu nutzen. Und sie wissen, warum eine Sicherung erst mit einer geprüften Rückspielung trägt und warum ein Plan erst durch Übung verlässlich wird. Demo ansehen Eine eigene gesetzliche Schulungspflicht für alle Beschäftigten besteht nicht. Die Business Continuity Schulung unterstützt die Vorsorge für Betriebskontinuität, die die NIS-2-Richtlinie von betroffenen Einrichtungen als Teil des Risikomanagements verlangt, und die Wiederherstellbarkeit nach Art. 32 DSGVO. Teilnehmende brauchen kein technisches Vorwissen. Die Business Continuity Schulung gehört zu den selbstproduzierten Kursen im Themenfeld IT und Cybersecurity und ist auf zwei Wegen einsetzbar: als Kurs im reteach LMS in 10 Sprachen oder als SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS in 10 Sprachfassungen. In einer Demo zeigen wir Ihnen den Kurs samt Zuweisung, Quiz und Nachweis. Für wen ist dieser Kurs gedacht? Die Business Continuity Schulung richtet sich an alle Beschäftigten in Unternehmen und Kommunen, die an einem Ablauf mitwirken, der nicht lange stillstehen darf — in Verwaltung, Organisation, Produktion und Versand. Der Kurs setzt kein Vorwissen zu Notfallmanagement voraus. Voraussetzungen Keine fachlichen Vorkenntnisse, Browser und Internetzugang genügen. Umfang der Pflicht Alle Organisationen, deren Arbeit an Systemen, Standorten, Lieferanten oder einzelnen Personen hängt — in Unternehmen wie in Kommunen, unabhängig von Größe und Branche. Für Einrichtungen, die unter NIS-2 fallen, gehören Notfallvorsorge und Wiederherstellung zu den verlangten Maßnahmen. Was Teilnehmende in diesem Kurs lernen Nach der Business Continuity Schulung können Teilnehmende: Notfallvorsorge nicht allein bei Leitung und IT sehen, sondern als Aufgabe aller erkennen, die einen kritischen Ablauf mittragen bei einem kritischen Ausfall zuerst die Meldekette auslösen, damit alle Zuständigen gleichzeitig handeln können die kritischen Abläufe des eigenen Bereichs und ihre Abhängigkeiten von Systemen, Lieferanten und Personen benennen den Notfallplan mit Rollen, Meldewegen und Vertretungen als gemeinsame Grundlage nutzen und Fehler darin offiziell melden Sicherungen getrennt vom Original halten und erst nach einer erfolgreichen Rückspielung als geprüft ansehen bei einem Lieferantenausfall den vorab geprüften Ausweichlieferanten aus dem Plan anstoßen und Kunden abgestimmt informieren einen neu übernommenen kritischen Ablauf sofort in den Plan aufnehmen lassen und eine Vertretung benennen An Notfallübungen mitwirken und Auffälliges früh melden Kurs im Einsatz sehen: Wir zeigen Ihnen in einer Demo, wie die Business Continuity Schulung zugewiesen, absolviert und nachgewiesen wird. Demo vereinbaren Kursaufbau Ein durchgehendes Kursvideo führt durch diese Abschnitte, dazu kommen ein Business Continuity Management – Workbook zum Bearbeiten und ein Quiz im LMS. Ein Ausfall vor SchichtbeginnDer Leitfall: Die Kühlsteuerung eines Pharma-Zulieferers steht, mittags soll eine Lieferung raus, und die Reihenfolge entscheidet. Vorbereitet seinWas Business Continuity Management im Alltag bedeutet und warum Notfallvorsorge nicht nur Sache der Leitung ist. Welche Abläufe wirklich kritisch sindWie lange ein Ablauf ausfallen darf, wovon er abhängt und was ein Notfallplan regeln muss. Backups und WiederanlaufWarum eine Sicherung getrennt liegen muss und erst mit einer geprüften Rückspielung trägt. Wenn der Hauptlieferant ausfälltGeprüfter Ersatz aus dem Plan statt Alleingang, dazu eine abgestimmte Information an den Kunden. Die NotfallübungWarum Übungen Lücken finden, solange sie noch ohne Schaden zu beheben sind. Kennen, melden, mitwirkenDie Regeln für den Alltag, am Leitfall zusammengeführt. Format und Bereitstellung der Business Continuity Schulung Kurs im reteach LMS Dauer15 bis 20 Minuten Kursvideo, dazu das Business Continuity Management – Workbook und das QuizLernformSelbstlernkurs: ein durchgehendes Kursvideo mit vier Entscheidungsfragen, ein Business Continuity Management – Workbook zum Bearbeiten, Quiz im AnschlussSprachen10 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PL, CS, RO, TRAbschlussEditierbares Quiz im reteach LMS im Anschluss an das KursvideoNachweisTeilnahme und Abschluss werden im reteach LMS erfasst und sind dort abrufbarFassungenDas Kursvideo ist nicht editierbar. Eigene Texte, Unterlagen und Bilder lassen sich ergänzen, das Quiz anpassen.Bereitstellungüber die reteach-Lernplattform, Zugang per E-Mail-EinladungBuchungTeil des Themenfelds IT und Cybersecurity, als Jahrespauschale nach Lizenzplätzen buchbar — zum Preisrechner SCORM-Kurs für Ihr LMS Dauer15 bis 20 Minuten, dazu ein vorangestelltes EinstiegsvideoLernformInteraktiver Kurs in fünf Abschnitten mit Entscheidungssituationen, einem durchgehenden Fallbeispiel und fachlicher Einordnung, browserbasiert auf Desktop und MobilgerätSprachen10 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PL, CS, RO, TRAbschlussAbschlussprüfung mit acht Fragen, bestanden ab 75 Prozent, Versuche unbegrenztNachweisAbschluss und Ergebnis meldet der Kurs an Ihr LMS zurückFassungenStandardkurs; die Company Edition hinterlegt Ihre eigenen AngabenBereitstellungSCORM 1.2 und SCORM 2004 (4th Edition), je ein ZIP-Paket je Kurs mit allen Sprachfassungen darinBuchungals SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS — Kurse für Ihr LMS Begleitmaterial Zur Fassung im reteach LMS gehört ein Business Continuity Management – Workbook. Es vertieft die Inhalte der Business Continuity Schulung und bleibt Teilnehmenden als Nachschlagewerk. Das SCORM-Paket enthält den Kurs selbst, kein Business Continuity Management – Workbook. Business Continuity Management – Workbook Fünf Übungen zum eigenen Bereich, darunter ein Selbst-Audit, eine Liste der kritischen Abläufe und das Festhalten der eigenen Meldewege, dazu eine persönliche Notfall-Routine, eine Pocketcard, ein Quiz und ein Glossar — als Druck- und als Bildschirmfassung. Was der Kurs im Arbeitsalltag verändert Für Beschäftigte Teilnehmende wissen, was im Ernstfall als Erstes zu tun ist, und müssen nicht improvisieren: melden, dann prüfen. Sie erkennen, welche Abläufe ihres Bereichs Vorrang haben und wovon sie abhängen. Und sie verstehen eine Notfallübung als Gelegenheit, Lücken zu finden, nicht als Prüfung ihrer Person. Für Führungskräfte Führungskräfte bekommen ein Team, das einen Ausfall sofort über die Meldekette weitergibt, statt erst selbst nach der Ursache zu suchen. Fehler im Notfallplan werden offiziell gemeldet und nicht still im eigenen Exemplar korrigiert. Neu übernommene kritische Abläufe landen früh im Plan und bekommen eine Vertretung. Für Unternehmen Unternehmen und Kommunen machen aus einem Ausfall eher eine Verzögerung als einen Stillstand, weil die Beschäftigten Plan, Meldestelle und Vertretungen kennen. Kritisches Wissen hängt seltener an einer einzelnen Person. Die Sensibilisierung aller Beschäftigten ist zugleich dokumentiert, wo NIS-2 oder interne Vorgaben zur Notfallvorsorge sie verlangen. Passt der Kurs zu Ihrem Unternehmen? Am besten klärt sich das im Gespräch. Wir zeigen Ihnen den Kurs im LMS und beantworten Ihre Fragen. Termin auswählen Wichtige Begriffe im Kurs Business Continuity Management Ein Ansatz, mit dem eine Organisation bei Störungen ihre wichtigen Abläufe fortführt und schnell wiederherstellt. Er betrifft den ganzen Betrieb und ist kein reines IT-Thema. Kritischer Ablauf Ein Ablauf, dessen längerer Ausfall Kunden, Verpflichtungen oder den Betrieb selbst gefährdet. Welche Abläufe das sind, wird vorher geklärt und nicht erst im Ernstfall. Wiederanlaufzeit Die Zeit, nach der ein ausgefallener Ablauf spätestens wieder laufen muss, bevor es ernst wird. Fachleute sprechen auch von der Recovery Time Objective. Meldekette Der festgelegte Weg, über den eine Störung gemeldet wird, damit alle Zuständigen gleichzeitig ins Handeln kommen. Sie auszulösen ist der erste Schritt im Ernstfall. Notfallplan Das dokumentierte Vorgehen mit Rollen, Kontakten, Meldewegen, Notprozessen und Wiederanlauf. Er trägt erst, wenn er aktuell ist und geübt wurde. Notprozess Ein vereinfachter, vorab festgelegter Ablauf, mit dem bei einer Störung eingeschränkt weitergearbeitet wird. Er macht aus einem Totalausfall eine Verzögerung. Backup Eine Sicherheitskopie wichtiger Daten, die regelmäßig entsteht und getrennt vom Original liegt. Geprüft ist sie erst, wenn sie sich tatsächlich zurückspielen ließ. Single Point of Failure Eine einzelne Person, ein System oder ein Lieferant, dessen Ausfall einen ganzen Ablauf stilllegt. Dagegen helfen Vertretungen und Ausweichlösungen. Weiterführende Beiträge NIS2 Schulungspflicht: Was Unternehmen jetzt umsetzen müssen Was die NIS2-Schulungspflicht für den Mittelstand bedeutet. Jetzt lesen ISO 27001 umsetzen: ISMS aufbauen in 9 einfachen Schritten Neun Schritte zu einem tragfähigen ISMS. Jetzt lesen Awareness-Programm einführen: 90-Tage-Plan Ein Plan, mit dem ein Awareness-Programm wirklich anläuft. Jetzt lesen Häufig gestellte Fragen Müssen auch Beschäftigte teilnehmen, die keine Leitungsfunktion haben? Business Continuity Management — Basics richtet sich ausdrücklich an alle, die einen kritischen Ablauf kennen oder mittragen. Im Ernstfall entscheidet, ob die Menschen an der richtigen Stelle wissen, was zu tun ist. Der Kurs setzt dafür kein Vorwissen zu Notfallmanagement voraus. Braucht die Organisation schon einen fertigen Notfallplan, bevor der Kurs eingesetzt wird? Business Continuity Management — Basics setzt keinen bestimmten Plan voraus und erklärt, was ein Notfallplan regeln sollte. Teilnehmende werden angehalten, den Plan ihres Hauses, die Meldestelle und ihre Vertretung zu kennen. In der SCORM-Variante lassen sich mit der Company Edition (Aufpreis) Ablageort, Meldekette und Entscheidungswege direkt im Kurs benennen. Wie üben Teilnehmende das Verhalten im Ernstfall? Business Continuity Management — Basics führt durch einen durchgehenden Fall: Bei einem Pharma-Zulieferer fällt nachts die Kühlsteuerung aus, und mittags soll eine Lieferung raus. An vier Entscheidungen üben Teilnehmende, was zuerst kommt, wie mit einem veralteten Plan umzugehen ist und wie bei einem Lieferantenausfall vorzugehen ist. Geht es in dem Kurs vor allem um IT-Ausfälle? Business Continuity Management — Basics behandelt Ausfälle von Anlagen, Daten und Systemen ebenso wie den Ausfall eines Lieferanten. Die Datensicherung ist ein Kapitel unter mehreren. Im Mittelpunkt steht das Verhalten der Beschäftigten, nicht die Technik. Was deckt der Kurs ab, und was nicht? Business Continuity Management — Basics vermittelt die Grundlagen, die jede beschäftigte Person im Notfallmanagement braucht: kritische Abläufe kennen, früh melden, den Plan nutzen und an Übungen mitwirken. Er ersetzt weder die Erstellung eines Notfallplans noch eine Business-Impact-Analyse. Für die konkreten Rollen im eigenen Haus bleibt die zuständige Stelle Ansprechpartner. Eignet sich der Kurs auch für Kommunen und öffentliche Stellen? Business Continuity Management — Basics setzt an Situationen an, die in jeder Verwaltung genauso vorkommen: ein ausgefallenes System, ein fehlender Dienstleister, ein veralteter Kontakt im Plan. Der Leitfall spielt in einem Unternehmen, die Regeln sind aber branchenunabhängig. Wo interne Pläne und Meldewege gemeint sind, verweist der Kurs auf die Vorgaben der eigenen Organisation. Was kostet der Kurs? Im reteach LMS ist die Business Continuity Schulung Teil des Themenfelds IT und Cybersecurity und wird als Jahrespauschale nach der Zahl der Lizenzplätze gebucht — den Preis ermitteln Sie im Preisrechner. Als SCORM-Paket hängt der Preis vom Umfang der Anpassung ab; die Konditionen finden Sie unter Kurse für Ihr LMS. In welchen Sprachen ist der Kurs verfügbar? Die Business Continuity Schulung gibt es im reteach LMS in 10 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PL, CS, RO, TR. Als SCORM-Paket für Ihr eigenes LMS sind es 10 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PL, CS, RO, TR. Wie oft sollte der Kurs wiederholt werden? Das Intervall legt Ihr Unternehmen fest; die Business Continuity Schulung schreibt keinen Rhythmus vor. Im reteach LMS lässt sich die Wiederholung automatisch einplanen. Kann der Kurs auf unser Unternehmen angepasst werden? Im reteach LMS lassen sich bei der Business Continuity Schulung eigene Texte, Unterlagen und Bilder ergänzen und das Quiz anpassen; das Kursvideo selbst ist nicht editierbar. Im SCORM-Paket übernimmt das die Company Edition (Aufpreis): Sie bringt Ihre eigenen Angaben in den Kurs. Ohne diese Angaben stehen dort allgemein gehaltene Rückfalltexte. Was passiert bei Gesetzesänderungen? Wir aktualisieren die Business Continuity Schulung auf den geltenden Rechtsstand und informieren Kunden per E-Mail über die Änderungen. Welche Kurse bietet reteach noch an? Die Business Continuity Schulung gehört zum Themenfeld IT und Cybersecurity — von den Grundlagen der Informationssicherheit über Phishing und Social Engineering bis zu NIS2 und Business Continuity. Einen Überblick gibt die Seite Informationssicherheit-Schulungen. Alle selbstproduzierten Kurse finden Sie im Kurskatalog.
Ein Ausfall vor SchichtbeginnDer Leitfall: Die Kühlsteuerung eines Pharma-Zulieferers steht, mittags soll eine Lieferung raus, und die Reihenfolge entscheidet.
Vorbereitet seinWas Business Continuity Management im Alltag bedeutet und warum Notfallvorsorge nicht nur Sache der Leitung ist.
Welche Abläufe wirklich kritisch sindWie lange ein Ablauf ausfallen darf, wovon er abhängt und was ein Notfallplan regeln muss.
Backups und WiederanlaufWarum eine Sicherung getrennt liegen muss und erst mit einer geprüften Rückspielung trägt.
Wenn der Hauptlieferant ausfälltGeprüfter Ersatz aus dem Plan statt Alleingang, dazu eine abgestimmte Information an den Kunden.