Social Engineering verstehen Die Social Engineering Schulung vermittelt Ihren Beschäftigten, dass viele Angriffe nicht die Technik suchen, sondern einen Menschen, der hilfsbereit, höflich und unter Zeitdruck ist. Teilnehmende lernen die Hebel Autorität, Zeitdruck und Sympathie und die wiederkehrenden Warnsignale kennen, prüfen ungewöhnliche Bitten über einen bekannten zweiten Weg und geben Passwörter, Zugänge und Auskünfte nicht auf Zuruf heraus. An der gesicherten Tür fragen sie freundlich nach der Berechtigung, und bei konkretem Verdacht beenden sie das Gespräch höflich und melden ihn. Demo ansehen Eine eigene gesetzliche Schulungspflicht für alle Beschäftigten besteht nicht. Die Social Engineering Schulung deckt einen Teil der Sensibilisierung ab, die zu den organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen nach Art. 32 DSGVO gehört und die die NIS-2-Richtlinie als Cyberhygiene und Schulung verlangt. Teilnehmende brauchen kein technisches Vorwissen. Die Social Engineering Schulung gehört zu den selbstproduzierten Kursen im Themenfeld IT und Cybersecurity und ist auf zwei Wegen einsetzbar: als Kurs im reteach LMS in 33 Sprachen oder als SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS in 33 Sprachfassungen. In einer Demo zeigen wir Ihnen den Kurs samt Zuweisung, Quiz und Nachweis. Für wen ist dieser Kurs gedacht? Die Social Engineering Schulung richtet sich an alle Beschäftigten in Unternehmen und Kommunen — besonders Empfang, Zentrale, Assistenz, Support und alle, die Auskünfte geben oder Besuch empfangen. Der Kurs setzt kein technisches Vorwissen voraus. Voraussetzungen Keine fachlichen Vorkenntnisse, Browser und Internetzugang genügen. Umfang der Pflicht Alle Organisationen, in denen Beschäftigte mit Computer, Postfach oder dienstlichen Unterlagen arbeiten — in Unternehmen wie in Kommunen, unabhängig von Größe und Branche. Für Einrichtungen, die unter NIS-2 fallen, gehört die Schulung der Beschäftigten zu den verlangten Risikomanagementmaßnahmen. Was Teilnehmende in diesem Kurs lernen Nach der Social Engineering Schulung können Teilnehmende: Social Engineering als Angriff auf Hilfsbereitschaft, Vertrauen und Respekt vor Autorität erkennen die Hebel Autorität, Zeitdruck und Sympathie in einer Anfrage wiedererkennen die verbreiteten Maschen und ihre Warnsignale einordnen, auch wenn eine Anfrage auffällig viel Detailwissen zeigt Passwörter, Zugänge und Auskünfte über Zuständigkeiten oder Software nicht auf Zuruf herausgeben ungewöhnliche Bitten über einen bekannten zweiten Weg prüfen und bei Geld oder Zugängen eine zweite Person hinzuziehen eine unbekannte Person an der gesicherten Tür freundlich zur Anmeldung am Empfang bitten bei konkretem Verdacht das Gespräch höflich beenden, Einzelheiten notieren und der zuständigen Stelle melden Kurs im Einsatz sehen: Wir zeigen Ihnen in einer Demo, wie die Social Engineering Schulung zugewiesen, absolviert und nachgewiesen wird. Demo vereinbaren Kursaufbau Ein durchgehendes Kursvideo führt durch diese Abschnitte, dazu kommen ein Workbook zum Bearbeiten und ein Quiz im LMS. Ein freundlicher AnrufDer Leitfall: Am Empfang meldet sich ein angeblicher neuer IT-Leiter, gut informiert, freundlich und in Eile. Das ist Social EngineeringAngriff auf den Menschen statt auf die Technik und die drei Hebel Autorität, Zeitdruck und Sympathie. Die häufigsten MaschenVorgetäuschte Quellen, recherchierte Anfragen, falsche Vorgesetzte, erfundene Rollen und das Hinterhergehen durch gesicherte Türen. Die WarnsignaleFünf Signale, die hellhörig machen, und warum Detailwissen keine Berechtigung beweist. Sicher reagierenZweiter Weg, vier Augen und nur das Nötige, drei kurze Fragen für den Zweifelsfall und eine harmlos klingende Umfrage am Telefon. Neue Tricks, ruhig betrachtetGefälschte Stimmen und Videos und was bei konkretem Verdacht zu tun ist: höflich beenden, nichts verraten, melden. Die Routine für den AlltagEine eilige Bitte kurz vor Feierabend und die Regeln für den Alltag, am Leitfall zusammengeführt. Format und Bereitstellung der Social Engineering Schulung Kurs im reteach LMS Dauer15 bis 20 Minuten Kursvideo, dazu das Workbook und das QuizLernformSelbstlernkurs: ein durchgehendes Kursvideo mit vier Entscheidungsfragen, ein Workbook zum Bearbeiten, Quiz im AnschlussSprachen33 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH plus 18 weitereAbschlussEditierbares Quiz im reteach LMS im Anschluss an das KursvideoNachweisTeilnahme und Abschluss werden im reteach LMS erfasst und sind dort abrufbarFassungenDas Kursvideo ist nicht editierbar. Eigene Texte, Unterlagen und Bilder lassen sich ergänzen, das Quiz anpassen.Bereitstellungüber die reteach-Lernplattform, Zugang per E-Mail-EinladungBuchungTeil des Themenfelds IT und Cybersecurity, als Jahrespauschale nach Lizenzplätzen buchbar — zum Preisrechner SCORM-Kurs für Ihr LMS Dauer15 bis 20 Minuten, dazu ein vorangestelltes EinstiegsvideoLernformInteraktiver Kurs in fünf Abschnitten mit Entscheidungssituationen, einem durchgehenden Fallbeispiel und fachlicher Einordnung, browserbasiert auf Desktop und MobilgerätSprachen33 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH plus 18 weitereAbschlussAbschlussprüfung mit acht Fragen, bestanden ab 75 Prozent, Versuche unbegrenztNachweisAbschluss und Ergebnis meldet der Kurs an Ihr LMS zurückFassungenStandardkurs; die Company Edition hinterlegt Ihre HausregelnBereitstellungSCORM 1.2 und SCORM 2004 (4th Edition), je ein ZIP-Paket je Kurs mit allen Sprachfassungen darinBuchungals SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS — Kurse für Ihr LMS Begleitmaterial Zur Fassung im reteach LMS gehört ein Workbook. Es vertieft die Inhalte der Social Engineering Schulung und bleibt Teilnehmenden als Nachschlagewerk. Das SCORM-Paket enthält den Kurs selbst, kein Workbook. Workbook Fünf Übungen zum eigenen Arbeitsalltag, darunter das Durchspielen typischer Maschen, eigene Beispiele zu den psychologischen Hebeln und das Festhalten des internen Meldewegs, dazu eine Pocketcard, ein Quiz und ein Glossar — als Druck- und als Bildschirmfassung. Was der Kurs im Arbeitsalltag verändert Für Beschäftigte Teilnehmende erkennen den Moment, in dem jemand mit Eile, Autorität oder Freundlichkeit eine schnelle Entscheidung erzwingen will, und haben dafür eine ruhige Gegenroutine. Sie wissen, dass sie freundlich bleiben dürfen und trotzdem nichts herausgeben müssen. Und sie erfahren, dass auch erfahrene Beschäftigte auf gute Maschen hereinfallen und eine Meldung deshalb keine Schande ist. Für Führungskräfte Führungskräfte bekommen ein Team, das eine Bitte im Namen der Leitung über einen bekannten Weg bestätigt, statt sie unter Druck sofort zu erfüllen, und das bei Geld oder Zugängen eine zweite Person hinzuzieht. Unbekannte werden an der Tür zur Anmeldung gebeten, ohne dass jemand unhöflich werden muss. Verdächtige Anrufe und Besuche kommen gemeldet an, auch wenn nichts abgeflossen ist. Für Unternehmen Unternehmen und Kommunen schließen die Lücke, die keine Technik schließt: die hilfsbereite Auskunft am Telefon und die aufgehaltene Tür. Weil Beschäftigte auch scheinbar harmlose Details für sich behalten, fehlen Angreifern die Bausteine für die nächste glaubwürdige Geschichte. Die Sensibilisierung aller Beschäftigten ist zugleich dokumentiert, wo Datenschutz oder NIS-2 sie verlangen. Passt der Kurs zu Ihrem Unternehmen? Am besten klärt sich das im Gespräch. Wir zeigen Ihnen den Kurs im LMS und beantworten Ihre Fragen. Termin auswählen Wichtige Begriffe im Kurs Social Engineering Angreifer suchen keine Lücke im System, sondern im Verhalten und nutzen dafür Hilfsbereitschaft, Vertrauen und Respekt vor Autorität. Ihr Ziel ist eine Auskunft oder eine Handlung. Pretexting Eine ausgedachte Geschichte oder erfundene Rolle soll Vertrauen schaffen, etwa der falsche Techniker oder der freundliche Umfrageleiter. Mit jedem echten Detail wird die Geschichte glaubwürdiger. Tailgating Eine unberechtigte Person geht hinter einer berechtigten durch eine gesicherte Tür, oft mit der Bitte, sie kurz aufzuhalten. Ausgenutzt wird die Höflichkeit, geschützt wird durch die freundliche Bitte um Anmeldung am Empfang. Psychologische Hebel Die wiederkehrenden Druckmittel hinter Social Engineering sind Autorität, Zeitdruck und Sympathie. Wer sie kennt, bemerkt sie im Alltag schneller. Zweiter Weg Eine ungewöhnliche Bitte wird über einen bekannten, selbst gewählten Kanal bestätigt, etwa die intern bekannte Nummer. Angaben aus der verdächtigen Anfrage selbst führen im Zweifel zurück zum Angreifer. Vier-Augen-Prinzip Bei allem, was Geld oder Zugänge betrifft, prüft eine zweite Person mit. Sie durchbricht den Druck und verhindert Alleingänge unter Eile. Warnsignale Künstlicher Zeitdruck, ungewöhnliche Bitten, emotionaler Druck, auffällig viel Wissen und kleine Ungereimtheiten machen hellhörig. Schon eines davon genügt, um kurz zu stoppen. Detailwissen Namen, Projekte und Abläufe stehen oft öffentlich im Netz oder lassen sich leicht erfragen. Sie schaffen Vertrauen, beweisen aber keine Berechtigung. Weiterführende Beiträge Phishing Awareness mit Aufklärung im Klick-Moment Aufklärung genau dann, wenn jemand geklickt hat. Jetzt lesen Awareness-Programm einführen: 90-Tage-Plan Ein Plan, mit dem ein Awareness-Programm wirklich anläuft. Jetzt lesen Phishing Test: Wie sicher ist Ihr Team? Der kostenlose Test für die eigene Belegschaft. Jetzt lesen Häufig gestellte Fragen Müssen auch Beschäftigte teilnehmen, die selten mit Externen zu tun haben? Social Engineering verstehen zeigt, dass solche Anfragen überall ankommen, wo Menschen Auskunft geben oder Entscheidungen vorbereiten — in Fachabteilungen, im Support, in Projekten und bei Führungskräften. Gute Angriffe wirken völlig normal und treffen gerade erfahrene Beschäftigte. Der Kurs richtet sich deshalb an alle. Macht der Kurs Beschäftigte misstrauisch gegenüber Kunden und Partnern? Social Engineering verstehen betont ausdrücklich, dass es nicht um Misstrauen geht, sondern um eine Gewohnheit, bei der man freundlich bleibt. Teilnehmende lernen, eine Bitte kurz zu prüfen, statt sie abzulehnen. Wer wirklich berechtigt ist, hat mit der Rückfrage oder der Anmeldung kein Problem. Wie lernen Teilnehmende, mit Personen an gesicherten Türen umzugehen? Social Engineering verstehen zeigt einen Mann mit vollen Armen und vergessener Karte, der um das Aufhalten der Tür bittet. Teilnehmende üben, ihn freundlich zur Anmeldung am Empfang zu bitten, statt aus Höflichkeit die Tür zu öffnen. In der SCORM-Variante lassen sich die eigenen Besucherregeln mit der Company Edition (Aufpreis) im Kurs benennen. Was sollen Teilnehmende tun, wenn sie bereits etwas preisgegeben haben? Social Engineering verstehen gibt dafür eine klare Richtung vor: das Gespräch höflich beenden, nichts weiter herausgeben, die Einzelheiten notieren und den Vorfall der zuständigen Stelle melden. Ist schon etwas passiert, wird die IT sofort informiert und werden Passwörter geändert. Entscheidend ist die Geschwindigkeit, nicht die Schuldfrage. Was deckt der Kurs ab, und was nicht? Social Engineering verstehen behandelt das Muster hinter den Maschen, ihre Warnsignale und die Gegenroutine am Telefon, per Nachricht und an der Tür. Einzelne Kanäle wie Phishing-Mails oder Telefonbetrug werden nicht im Detail behandelt. Der Kurs ersetzt keine Einweisung in die Besucher- und Melderegeln des eigenen Hauses. Eignet sich der Kurs auch für Kommunen und öffentliche Stellen? Social Engineering verstehen setzt an Situationen an, die in jeder Verwaltung vorkommen: Anrufe mit Nachfragen zu Zuständigkeiten, Besuch an der Tür, eilige Bitten im Namen der Leitung. Das Fallbeispiel spielt am Empfang eines Handwerksbetriebs, die Regeln sind aber branchenunabhängig. Wo interne Nummern und Meldewege gemeint sind, verweist der Kurs auf die Vorgaben der eigenen Organisation. Was kostet der Kurs? Im reteach LMS ist die Social Engineering Schulung Teil des Themenfelds IT und Cybersecurity und wird als Jahrespauschale nach der Zahl der Lizenzplätze gebucht — den Preis ermitteln Sie im Preisrechner. Als SCORM-Paket hängt der Preis vom Umfang der Anpassung ab; die Konditionen finden Sie unter Kurse für Ihr LMS. In welchen Sprachen ist der Kurs verfügbar? Die Social Engineering Schulung gibt es im reteach LMS in 33 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH plus 18 weitere. Als SCORM-Paket für Ihr eigenes LMS sind es 33 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH plus 18 weitere. Wie oft sollte der Kurs wiederholt werden? Das Intervall legt Ihr Unternehmen fest; die Social Engineering Schulung schreibt keinen Rhythmus vor. Im reteach LMS lässt sich die Wiederholung automatisch einplanen. Kann der Kurs auf unser Unternehmen angepasst werden? Im reteach LMS lassen sich bei der Social Engineering Schulung eigene Texte, Unterlagen und Bilder ergänzen und das Quiz anpassen; das Kursvideo selbst ist nicht editierbar. Im SCORM-Paket übernimmt das die Company Edition (Aufpreis): Sie bringt Ihre Hausregeln in den Kurs. Ohne diese Angaben stehen dort allgemein gehaltene Rückfalltexte. Was passiert bei Gesetzesänderungen? Wir aktualisieren die Social Engineering Schulung auf den geltenden Rechtsstand und informieren Kunden per E-Mail über die Änderungen. Welche Kurse bietet reteach noch an? Die Social Engineering Schulung gehört zum Themenfeld IT und Cybersecurity — von den Grundlagen der Informationssicherheit über Phishing und Social Engineering bis zu NIS2 und Business Continuity. Einen Überblick gibt die Seite Informationssicherheit-Schulungen. Alle selbstproduzierten Kurse finden Sie im Kurskatalog.
Ein freundlicher AnrufDer Leitfall: Am Empfang meldet sich ein angeblicher neuer IT-Leiter, gut informiert, freundlich und in Eile.
Das ist Social EngineeringAngriff auf den Menschen statt auf die Technik und die drei Hebel Autorität, Zeitdruck und Sympathie.
Die häufigsten MaschenVorgetäuschte Quellen, recherchierte Anfragen, falsche Vorgesetzte, erfundene Rollen und das Hinterhergehen durch gesicherte Türen.
Die WarnsignaleFünf Signale, die hellhörig machen, und warum Detailwissen keine Berechtigung beweist.
Sicher reagierenZweiter Weg, vier Augen und nur das Nötige, drei kurze Fragen für den Zweifelsfall und eine harmlos klingende Umfrage am Telefon.
Neue Tricks, ruhig betrachtetGefälschte Stimmen und Videos und was bei konkretem Verdacht zu tun ist: höflich beenden, nichts verraten, melden.
Die Routine für den AlltagEine eilige Bitte kurz vor Feierabend und die Regeln für den Alltag, am Leitfall zusammengeführt.