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KI-Phishing, Deepfakes & synthetische Identitäten

Die Deepfake Schulung vermittelt Ihren Beschäftigten, dass Mail, Stimme und Video heute täuschend echt gefälscht werden können und deshalb nichts mehr beweisen. Teilnehmende lernen, KI-Phishing, Deepfakes und erfundene Personen einzuordnen, auf das Muster aus Dringlichkeit, Vertraulichkeit und ungewöhnlicher Bitte zu achten und jede Bitte um Geld oder Daten über einen selbst gewählten zweiten Weg zu bestätigen. Und sie wissen, dass eine Rückfrage kein Misstrauen ist, sondern die Routine, die auch eine perfekte Fälschung ins Leere laufen lässt.

Demo ansehen

Eine eigene gesetzliche Schulungspflicht für alle Beschäftigten besteht nicht. Die Deepfake Schulung deckt die Sensibilisierung gegen Täuschung und Social Engineering ab, die zu den organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen nach Art. 32 DSGVO gehört und die die NIS-2-Richtlinie als Cyberhygiene und Schulung verlangt. Teilnehmende brauchen kein technisches Vorwissen.

Die Deepfake Schulung gehört zu den selbstproduzierten Kursen im Themenfeld IT und Cybersecurity und ist auf zwei Wegen einsetzbar: als Kurs im reteach LMS in 15 Sprachen oder als SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS in 15 Sprachfassungen. In einer Demo zeigen wir Ihnen den Kurs samt Zuweisung, Quiz und Nachweis.

Für wen ist dieser Kurs gedacht?

Die Deepfake Schulung richtet sich an alle Beschäftigten in Unternehmen und Kommunen, besonders in Buchhaltung, Lohn, Personal, Einkauf und Assistenz, wo Zahlungen ausgelöst oder Daten herausgegeben werden. Der Kurs setzt kein technisches Vorwissen voraus.

Voraussetzungen

Keine fachlichen Vorkenntnisse, Browser und Internetzugang genügen.

Umfang der Pflicht

Alle Organisationen, deren Beschäftigte per Mail, Telefon oder Video Anweisungen erhalten und Zahlungen oder Datenauskünfte veranlassen können — in Unternehmen wie in Kommunen, unabhängig von Größe und Branche. Für Einrichtungen, die unter NIS-2 fallen, gehört die Schulung der Beschäftigten zu den verlangten Risikomanagementmaßnahmen.

Was Teilnehmende in diesem Kurs lernen

Nach der Deepfake Schulung können Teilnehmende:

  • KI-Phishing, Deepfakes und synthetische Identitäten als drei Werkzeuge desselben Tricks unterscheiden
  • erkennen, dass eine vertraute Stimme und ein bekanntes Gesicht keine Echtheit mehr beweisen
  • Statt auf Sprachfehler auf den Zusammenhang einer Bitte mit Rolle, Ablauf und Zeitpunkt achten
  • ungewöhnliche oder dringende Bitten über einen selbst gewählten zweiten Kanal bestätigen
  • Nummern aus Signatur, Display oder Profil als Teil der verdächtigen Nachricht erkennen
  • auf eine Bitte um fremde Daten nichts nennen und über eigene Unterlagen selbst nachfragen
  • im Verdachtsfall nichts ausführen, den Vorgang festhalten und früh an die zuständige Stelle weitergeben

Kurs im Einsatz sehen: Wir zeigen Ihnen in einer Demo, wie die Deepfake Schulung zugewiesen, absolviert und nachgewiesen wird.

Demo vereinbaren

Kursaufbau

Ein durchgehendes Kursvideo führt durch diese Abschnitte, dazu kommen ein Workbook zum Bearbeiten und ein Quiz im LMS.

Ein Anruf kurz vor Feierabend

Der Leitfall: In einer Lohnbuchhaltung ruft die vertraute Stimme des Chefs an und verlangt eine sofortige, vertrauliche Überweisung.

Drei Werkzeuge, ein Trick

Was KI-Phishing, Deepfakes und synthetische Identitäten sind und warum eine vertraute Stimme nichts beweist.

Die perfekte Mail

Warum Sprachfehler kein Erkennungszeichen mehr sind und worauf stattdessen zu achten ist.

Der Video-Anruf

Auch ein Videobild ist kein Beweis; das stärkste Signal bleibt die Bitte selbst.

Erfundene Identitäten

Angebliche Ansprechpartner und Bankmitarbeitende, die es nicht gibt, und was Angreifer über die eigene Rolle wissen.

Ruhig und schnell reagieren

Im Verdachtsfall nichts ausführen, Hinweise festhalten und früh weitergeben.

Eine ruhige Gewohnheit

Die Regeln für den Alltag, am Leitfall zusammengeführt.

Format und Bereitstellung der Deepfake Schulung

Kurs im reteach LMS

Dauer15 bis 20 Minuten Kursvideo, dazu das Workbook und das Quiz
LernformSelbstlernkurs: ein durchgehendes Kursvideo mit vier Entscheidungsfragen, ein Workbook zum Bearbeiten, Quiz im Anschluss
Sprachen15 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH
AbschlussEditierbares Quiz im reteach LMS im Anschluss an das Kursvideo
NachweisTeilnahme und Abschluss werden im reteach LMS erfasst und sind dort abrufbar
FassungenDas Kursvideo ist nicht editierbar. Eigene Texte, Unterlagen und Bilder lassen sich ergänzen, das Quiz anpassen.
Bereitstellungüber die reteach-Lernplattform, Zugang per E-Mail-Einladung
BuchungTeil des Themenfelds IT und Cybersecurity, als Jahrespauschale nach Lizenzplätzen buchbar — zum Preisrechner

SCORM-Kurs für Ihr LMS

Dauer15 bis 20 Minuten, dazu ein vorangestelltes Einstiegsvideo
LernformInteraktiver Kurs in fünf Abschnitten mit Entscheidungssituationen, einem durchgehenden Fallbeispiel und fachlicher Einordnung, browserbasiert auf Desktop und Mobilgerät
Sprachen15 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH
AbschlussAbschlussprüfung mit acht Fragen, bestanden ab 75 Prozent, Versuche unbegrenzt
NachweisAbschluss und Ergebnis meldet der Kurs an Ihr LMS zurück
FassungenStandardkurs, ohne eigene Unterlagen einsetzbar
BereitstellungSCORM 1.2 und SCORM 2004 (4th Edition), je ein ZIP-Paket je Kurs mit allen Sprachfassungen darin
Buchungals SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS — Kurse für Ihr LMS

Begleitmaterial

Zur Fassung im reteach LMS gehört ein Workbook. Es vertieft die Inhalte der Deepfake Schulung und bleibt Teilnehmenden als Nachschlagewerk. Das SCORM-Paket enthält den Kurs selbst, kein Workbook.

Workbook

Fünf Übungen zum eigenen Arbeitsplatz, darunter ein Selbst-Audit, das Festhalten der eigenen bekannten Rückwege und der Meldewege, dazu eine persönliche Routine, eine Pocketcard, ein Quiz und ein Glossar — als Druck- und als Bildschirmfassung.

Was der Kurs im Arbeitsalltag verändert

Für Beschäftigte

Teilnehmende wissen, dass eine vertraute Stimme, ein bekanntes Gesicht und eine fehlerfreie Mail nichts beweisen. Sie haben für jede ungewöhnliche Bitte um Geld oder Daten eine einfache Routine: innehalten, selbst gewählten Weg nutzen, dann handeln. Und sie erleben eine Rückfrage beim echten Chef nicht als Misstrauen, sondern als vereinbarten Weg.

Für Führungskräfte

Führungskräfte bekommen ein Team, das auch einen Anruf mit ihrer eigenen Stimme über die bekannte Nummer gegenprüft und damit ihre Anweisungen vor Missbrauch schützt. Geänderte Bankverbindungen werden erst nach einer Bestätigung über gespeicherte Kontaktdaten übernommen. Verdachtsfälle kommen früh und mit festgehaltenen Hinweisen bei der zuständigen Stelle an.

Für Unternehmen

Unternehmen und Kommunen schließen die Lücke, die technische Filter bei KI-gestützten Angriffen offen lassen: die Entscheidung des Menschen am Telefon, im Postfach oder im Video-Call. Gefälschte Zahlungsanweisungen, umgeleitete Überweisungen und erschlichene Personaldaten laufen häufiger ins Leere. Die Schulung aller Beschäftigten ist zugleich dokumentiert, wo Datenschutz oder NIS-2 sie verlangen.

Passt der Kurs zu Ihrem Unternehmen?

Am besten klärt sich das im Gespräch.

Wir zeigen Ihnen den Kurs im LMS und beantworten Ihre Fragen.

Termin auswählen

Wichtige Begriffe im Kurs

KI-Phishing

Betrugsnachrichten, die mit künstlicher Intelligenz erstellt werden, sprachlich einwandfrei und mit echtem Bezug. Sie kommen per Mail, Chat oder SMS.

Deepfake

Eine mit KI erzeugte oder veränderte Stimme, ein Bild oder ein Video, das eine echte Person täuschend echt nachahmt. Seit August 2026 müssen solche Inhalte gekennzeichnet sein, doch Betrüger halten sich nicht daran.

Voice-Cloning

Der Nachbau einer Stimme aus wenigen Sekunden Tonaufnahme. Eine vertraute Stimme am Telefon beweist damit nicht mehr, wer anruft.

Synthetische Identität

Eine aus echten und erfundenen Angaben zusammengesetzte Person, die es so nicht gibt. Typisch ist ein angeblicher neuer Ansprechpartner mit gepflegtem Profil.

Zweiter Kanal

Ein Bestätigungsweg, der nicht aus der verdächtigen Nachricht stammt, etwa der Rückruf über eine selbst gespeicherte Nummer. Zwei Nachrichten desselben Absenders bleiben dagegen ein Kanal.

Spear-Phishing

Ein gezielter Angriff auf eine bestimmte Person, der öffentlich auffindbare Angaben zu Rolle, Projekten und Kontakten nutzt. Je weniger davon öffentlich ist, desto schwerer wird die Masche.

Dringlichkeitstaktik

Künstlich erzeugter Zeitdruck, der zu unüberlegten Entscheidungen verleiten soll. Dringend, vertraulich und ungewöhnlich zusammen sind ein klares Warnsignal.

Vier-Augen-Prinzip

Eine organisatorische Regel, nach der kritische Entscheidungen wie hohe Zahlungen von zwei berechtigten Personen geprüft werden. Ausnahmen auf Zuruf gibt es dabei nicht.

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Häufig gestellte Fragen

Müssen auch Beschäftigte teilnehmen, die keine Zahlungen freigeben?

KI-Phishing, Deepfakes & synthetische Identitäten richtet sich an alle Beschäftigten, auch wenn der Leitfall in einer Lohnbuchhaltung spielt. Angreifer wollen nicht nur Geld, sondern auch Personal- und Kundendaten, und sie rufen dort an, wo jemand hilfsbereit ist. Der Kurs setzt kein technisches Vorwissen voraus.

Lernen Teilnehmende, Deepfakes technisch zu erkennen?

KI-Phishing, Deepfakes & synthetische Identitäten nennt Auffälligkeiten in Bild und Ton, macht aber deutlich, dass sie mit jeder Generation von Werkzeugen verschwinden. Verlässlich ist deshalb nicht der prüfende Blick auf das Video, sondern die Bestätigung über einen selbst gewählten zweiten Weg. Auch eine fehlende KI-Kennzeichnung beweist nichts.

Wie üben Teilnehmende den Umgang mit einer gefälschten Anweisung?

KI-Phishing, Deepfakes & synthetische Identitäten führt durch einen durchgehenden Fall: Eine Lohnbuchhalterin erhält einen Anruf mit der Stimme ihres Chefs, eine Mail mit geänderter Bankverbindung und eine doppelte Aufforderung per Mail und Telefon. An vier Entscheidungen üben Teilnehmende, welcher Rückweg wirklich unabhängig ist.

Warum reicht ein Rückruf auf die Nummer aus der Mail oder dem Display nicht?

KI-Phishing, Deepfakes & synthetische Identitäten erklärt, dass Signatur, Profil und angezeigte Rufnummer zur verdächtigen Nachricht gehören und gefälscht sein können. Ein Rückruf darauf landet im Zweifel beim Angreifer selbst. Unabhängig ist nur ein Kontaktweg, der schon vor der Nachricht bekannt war.

Was deckt der Kurs ab, und was nicht?

KI-Phishing, Deepfakes & synthetische Identitäten behandelt das Erkennen und Prüfen KI-gestützter Täuschung aus Sicht der Beschäftigten, bei Mail, Telefon und Video. Technische Abwehrmaßnahmen und die Gestaltung von Freigabeprozessen gehören nicht dazu. Für die im Haus geltenden Freigabewege bleibt die zuständige Stelle Ansprechpartner.

Eignet sich der Kurs auch für Kommunen und öffentliche Stellen?

KI-Phishing, Deepfakes & synthetische Identitäten setzt an Situationen an, die in jeder Verwaltung genauso vorkommen: ein dringender Anruf der Leitung, eine geänderte Bankverbindung eines Dienstleisters, eine Nachfrage nach Daten von Kolleginnen und Kollegen. Der Leitfall spielt in einem Lohnbüro, die Regeln sind aber branchenunabhängig. Wo interne Rückrufquellen und Meldewege gemeint sind, verweist der Kurs auf die Vorgaben der eigenen Organisation.

Was kostet der Kurs?

Im reteach LMS ist die Deepfake Schulung Teil des Themenfelds IT und Cybersecurity und wird als Jahrespauschale nach der Zahl der Lizenzplätze gebucht — den Preis ermitteln Sie im Preisrechner. Als SCORM-Paket hängt der Preis vom Umfang der Anpassung ab; die Konditionen finden Sie unter Kurse für Ihr LMS.

In welchen Sprachen ist der Kurs verfügbar?

Die Deepfake Schulung gibt es im reteach LMS in 15 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH. Als SCORM-Paket für Ihr eigenes LMS sind es 15 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH.

Wie oft sollte der Kurs wiederholt werden?

Das Intervall legt Ihr Unternehmen fest; die Deepfake Schulung schreibt keinen Rhythmus vor. Im reteach LMS lässt sich die Wiederholung automatisch einplanen.

Kann der Kurs auf unser Unternehmen angepasst werden?

Im reteach LMS lassen sich bei der Deepfake Schulung eigene Texte, Unterlagen und Bilder ergänzen und das Quiz anpassen; das Kursvideo selbst ist nicht editierbar. Das SCORM-Paket ist ein Standardkurs und ohne eigene Unterlagen einsetzbar.

Was passiert bei Gesetzesänderungen?

Wir aktualisieren die Deepfake Schulung auf den geltenden Rechtsstand und informieren Kunden per E-Mail über die Änderungen.

Welche Kurse bietet reteach noch an?

Die Deepfake Schulung gehört zum Themenfeld IT und Cybersecurity — von den Grundlagen der Informationssicherheit über Phishing und Social Engineering bis zu NIS2 und Business Continuity. Einen Überblick gibt die Seite Informationssicherheit-Schulungen. Alle selbstproduzierten Kurse finden Sie im Kurskatalog.

+49 30 235 939580

hello@reteach.com

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