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DEI – Grundlagen

Die Diversity Schulung vermittelt Ihren Beschäftigten, was Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Teilhabe voneinander unterscheidet — und warum Chancengerechtigkeit gerade nicht dasselbe ist wie gleiche Behandlung. Teilnehmende lernen die Dimensionen der Vielfalt kennen, unterscheiden rechtlich besonders geschützte Merkmale von weiter gefassten Dimensionen und erkennen unbewusste Vorurteile als etwas, das alle betrifft. Im Zentrum steht ein Verfahren, das dem Bauchgefühl standhält: vorab festgelegte, für alle gleiche Kriterien und ein zweiter Blickwinkel bei Entscheidungen über Menschen.

Demo ansehen

Damit deckt die Diversity Schulung keine eigene gesetzliche Schulungspflicht ab, sondern zahlt auf die Schutzpflicht des Arbeitgebers nach § 12 AGG ein und ergänzt sie um die Haltungsseite. Wer die rechtliche Pflichtschulung sucht, findet sie im Kurs zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz. Teilnehmende brauchen kein juristisches Vorwissen.

Die Diversity Schulung gehört zu den selbstproduzierten Kursen im Themenfeld Compliance und Datenschutz und ist auf zwei Wegen einsetzbar: als Kurs im reteach LMS in 15 Sprachen oder als SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS in 15 Sprachfassungen. In einer Demo zeigen wir Ihnen den Kurs samt Zuweisung, Quiz und Nachweis.

Für wen ist dieser Kurs gedacht?

Die Diversity Schulung richtet sich an Beschäftigte und Führungskräfte in Unternehmen und Kommunen in Deutschland — ohne Vorwissen zu Diversity, Equity und Inclusion. Angesprochen sind besonders alle, die über Menschen entscheiden: bei Bewerbungen, Aufgabenverteilung und Beförderungen.

Voraussetzungen

Keine fachlichen Vorkenntnisse, Browser und Internetzugang genügen.

Umfang der Pflicht

Eine gesetzliche Teilnahmepflicht besteht nicht. Der Kurs richtet sich an Unternehmen und Kommunen jeder Größe, die Vielfalt nicht nur beim Einstellen, sondern in der täglichen Zusammenarbeit wirksam machen wollen.

Was Teilnehmende in diesem Kurs lernen

Nach der Diversity Schulung können Teilnehmende:

  • Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Teilhabe unterscheiden und in eigenen Worten erklären
  • erkennen, dass Chancengerechtigkeit nicht dasselbe ist wie gleiche Behandlung
  • die Dimensionen der Vielfalt benennen, sichtbare wie unsichtbare
  • rechtlich besonders geschützte Merkmale von weiter gefassten Dimensionen unterscheiden
  • unbewusste Vorurteile als allgemeines Phänomen erkennen, das jeden betrifft
  • vor Entscheidungen über Menschen innehalten und drei Prüffragen anwenden
  • Kriterien vorab festlegen, für alle dieselben, und einen zweiten Blickwinkel einholen
  • Ausgrenzung ansprechen und Beobachtungen weitergeben, ohne den Vorfall selbst zu bewerten

Kurs im Einsatz sehen: Wir zeigen Ihnen in einer Demo, wie die Diversity Schulung zugewiesen, absolviert und nachgewiesen wird.

Demo vereinbaren

Kursaufbau

Ein durchgehendes Kursvideo führt durch diese Abschnitte, dazu kommen zwei Begleit-PDFs und ein Quiz im LMS.

Vielfalt, Gleichberechtigung, Teilhabe

Die drei Begriffe und wie sie aufeinander aufbauen — und warum Chancengerechtigkeit nicht Gleichbehandlung ist.

Warum sich Vielfalt lohnt

Bessere Lösungen durch mehrere Blickwinkel, leichterer Zugang zu Talenten und der menschliche Grund dahinter.

Viele Gesichter der Vielfalt

Sichtbare und unsichtbare Merkmale — und die Grenze zwischen rechtlich geschützt und weiter gefasst.

Unbewusste Vorurteile erkennen

Schnelle Annahmen, die niemand bemerkt, und der Unterschied zwischen Haben und Handeln.

Fair entscheiden – so gelingt es

Drei Fragen beim Innehalten, vorab festgelegte Kriterien und ein zweiter Blickwinkel.

Respekt zeigt sich im Alltag

Ansprache, Formulierungen und Zuhören — das tägliche Miteinander statt großer Worte.

Nicht wegsehen

Ausgrenzung ansprechen, Beobachtungen schildern und die Einordnung der zuständigen Stelle überlassen.

Ihr Beitrag im Arbeitsalltag

Offen und respektvoll zugehen — und eine überhörte Stimme noch einmal zu Wort kommen lassen.

Das Wichtigste in Kürze

Die vier Sätze zu Teilhabe, Chancengerechtigkeit, Vorurteilen und dem eigenen Beitrag.

Format und Bereitstellung der Diversity Schulung

Kurs im reteach LMS

Dauer12 Minuten Kursvideo, dazu die Begleit-PDFs und das Quiz
LernformSelbstlernkurs: ein durchgehendes Kursvideo, zwei Begleit-PDFs zum Nachlesen, Quiz im Anschluss
Sprachen15 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH; weitere auf Anfrage
AbschlussEditierbares Quiz im Anschluss an das Kursvideo
NachweisTeilnahme und Abschluss werden im reteach LMS erfasst und sind dort abrufbar
FassungenDas Kursvideo ist nicht editierbar. Eigene Texte, Unterlagen und Bilder lassen sich ergänzen, das Quiz anpassen.
Bereitstellungüber die reteach-Lernplattform, Zugang per E-Mail-Einladung
BuchungTeil des Themenfelds Compliance und Datenschutz, als Jahrespauschale nach Lizenzplätzen buchbar — zum Preisrechner

SCORM-Kurs für Ihr LMS

Dauer20 Minuten, dazu ein vorangestelltes Einstiegsvideo
LernformInteraktiver Kurs mit Entscheidungssituationen und fachlicher Einordnung, browserbasiert auf Desktop und Mobilgerät
Sprachen15 Sprachfassungen, alle im selben Paket: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH; die Sprache wird im Kurs gewählt.
AbschlussAbschlussprüfung mit zehn Fragen, bestanden ab 80 Prozent, Versuche unbegrenzt; nicht editierbar
NachweisAbschluss und Ergebnis meldet der Kurs an Ihr LMS zurück
FassungenStandardkurs; die Company Edition hinterlegt Ihre Vorgaben für Auswahl, Aufgabenverteilung und Beförderung sowie Ihre Ansprechstellen für ernstere oder wiederholte Situationen
BereitstellungSCORM 1.2, ein ZIP-Paket je Kurs mit allen Sprachfassungen darin; SCORM 2004 wird nicht ausgeliefert
Buchungals SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS — Kurse für Ihr LMS

Begleitmaterial

Zur Fassung im reteach LMS gehören zwei PDFs, die die Diversity Schulung vertiefen und Teilnehmenden als Nachschlagewerk bleiben. Das SCORM-Paket enthält den Kurs selbst, keine PDFs.

Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Teilhabe – die wichtigsten Inhalte

Die zentralen Inhalte des Kurses in kompakter Form, unabhängig vom Video lesbar, mit dem Kernsatz, dass Vielfalt allein nicht reicht.

Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Teilhabe – Praxis-Leitfaden

Vertiefung mit einer fünfstufigen Reflexionshilfe für faire Entscheidungen, Checkliste, typischen Anwendungsfällen, Rollenübersicht sowie den Kapiteln zu unbewussten Vorurteilen, fairen Verfahren und dem rechtlichen Rahmen.

Was der Kurs im Arbeitsalltag verändert

Für Beschäftigte

Teilnehmende erhalten mit dem Unterschied zwischen Gleichheit und Chancengerechtigkeit einen Begriff, der Diskussionen im Team versachlicht. Sie erfahren, dass Vorurteile zu haben niemanden zu einem schlechten Menschen macht — und dass genau diese Entlastung die Voraussetzung dafür ist, die eigenen Entscheidungen überhaupt zu prüfen. Für den Alltag bleiben drei Fragen und die Bereitschaft, eine überhörte Stimme noch einmal zu Wort kommen zu lassen.

Für Führungskräfte

Führungskräfte bekommen ein Verfahren für Entscheidungen über Menschen: Kriterien vorab festlegen, für alle dieselben, und einen zweiten Blickwinkel einholen. Der Kurs benennt präzise, warum ein Bauchgefühl anfällig ist — es liefert kein Argument, das sich prüfen ließe. Damit werden Auswahl- und Beförderungsentscheidungen erklärbar, ohne dass jemand sich rechtfertigen muss.

Für Unternehmen

Unternehmen und Kommunen erschließen sich einen breiteren Bewerberkreis, was bei knappen Fachkräften unmittelbar zählt. Teilhabe statt bloßer Vielfalt senkt die Fluktuation, weil Menschen bleiben, die sich einbringen können. Und weil Beobachtungen früh an die zuständige Stelle gelangen, entstehen weniger Fälle, die erst als Beschwerde sichtbar werden.

Passt der Kurs zu Ihrem Unternehmen?

Am besten klärt sich das im Gespräch.

Wir zeigen Ihnen den Kurs im LMS und beantworten Ihre Fragen.

Termin auswählen

Wichtige Begriffe im Kurs

Vielfalt (Diversity)

Menschen unterscheiden sich in Alter, Herkunft, Fähigkeiten und vielem mehr, und diese Unterschiede sind wertvoll. Vielfalt beschreibt zunächst nur den Zustand, noch nicht seine Wirkung.

Chancengerechtigkeit (Equity)

Chancengerechtigkeit gleicht unterschiedliche Ausgangslagen aus, damit alle mitmachen können. Sie ist damit nicht dasselbe wie Gleichheit: Nicht alle brauchen dasselbe, aber alle sollen dieselbe Chance haben.

Teilhabe (Inclusion)

Teilhabe heißt, dass alle sich einbringen können und sich zugehörig fühlen. Erst durch sie wird aus Vielfalt ein Vorteil — Einstellen allein genügt nicht.

Unbewusste Vorurteile

Gemeint sind schnelle, automatische Annahmen über andere, die ablaufen, ohne dass wir es bemerken, und die aus Erfahrung, Erziehung und Gewohnheit entstehen. Sie zu haben ist kein Vorwurf; entscheidend ist, was man mit ihnen tut.

Ähnlichkeitsneigung

Wir neigen dazu, Menschen sympathischer zu finden, die uns ähnlich sind. In Auswahlverfahren führt das dazu, dass qualifizierte Menschen mit anderem Werdegang unbemerkt durch das Raster fallen.

Vorab festgelegte Kriterien

Kriterien werden vor der Entscheidung bestimmt und gelten für alle gleich. Sie zwingen dazu, die Entscheidung in Worte zu fassen — und was sich nicht begründen lässt, fällt dabei auf.

Zweiter Blickwinkel

Eine zweite Person sieht dieselbe Entscheidung mit anderen Augen und hinterfragt, was der ersten selbstverständlich schien. Aus dem Bauch heraus zu entscheiden fühlt sich sicher an, liefert aber kein prüfbares Argument.

Geschützte Merkmale

Ein Teil der Vielfaltsdimensionen ist rechtlich besonders geschützt, andere gehören zur Praxis von Vielfalt und Teilhabe, ohne im selben Sinn erfasst zu sein. Für das eigene Verhalten macht das keinen Unterschied — die rechtliche Einordnung nimmt die zuständige Stelle vor.

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Häufig gestellte Fragen

Ist Chancengerechtigkeit nicht einfach Gleichbehandlung?

DEI – Grundlagen widerspricht genau hier, und es ist der am häufigsten übersehene Punkt. Gleichheit behandelt alle identisch; Chancengerechtigkeit gleicht unterschiedliche Ausgangslagen aus. Wer schlecht hört, ist in einer Besprechung nicht dadurch gleichgestellt, dass alle dieselben Bedingungen vorfinden — erst eine kleine Anpassung schafft die gleiche Chance.

Sind unbewusste Vorurteile nicht ein Vorwurf an die Teilnehmenden?

DEI – Grundlagen hält ausdrücklich fest, dass Vorurteile zu haben niemanden zu einem schlechten Menschen macht. Das ist keine Beschwichtigung, sondern die Voraussetzung dafür, überhaupt darüber sprechen zu können: Wer sich für frei von Vorurteilen hält, hat keinen Anlass, seine Entscheidungen zu prüfen. Entscheidend ist nicht das Haben, sondern das Handeln.

Was unterscheidet diesen Kurs vom AGG-Kurs?

DEI – Grundlagen ist die Haltungs- und Verhaltensschulung: Begriffe, Vorurteile, faire Verfahren und Teilhabe im Alltag. Der Kurs Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) behandelt dagegen die rechtliche Seite mit geschützten Merkmalen, Benachteiligungsformen und Beschwerderecht. Beide ergänzen sich; wer eine Pflichtschulung zum AGG sucht, ist dort richtig.

Wie treffen Teilnehmende eine Entscheidung, die später erklärbar bleibt?

DEI – Grundlagen empfiehlt zwei Dinge: Kriterien vorab festlegen, für alle dieselben, und einen zweiten Blickwinkel einholen. Beides zwingt dazu, die Entscheidung in Worte zu fassen — und was sich nicht begründen lässt, fällt dabei auf. Ein Bauchgefühl fühlt sich schnell und sicher an, liefert aber kein Argument, das sich prüfen ließe.

Müssen Teilnehmende beurteilen, ob eine Situation rechtlich Diskriminierung ist?

DEI – Grundlagen nimmt Ihnen das ab. Ihre Aufgabe ist es, hinzusehen, anzusprechen und Ihre konkreten Beobachtungen an die vorgesehene Stelle weiterzugeben. Die weitere Einordnung übernimmt die zuständige Stelle — auch bei der Frage, ob eine gesundheitliche Einschränkung unter ein geschütztes Merkmal fällt.

Eignet sich der Kurs auch für Kommunen und öffentliche Arbeitgeber?

DEI – Grundlagen ist rechtsformunabhängig angelegt und enthält keine auf die Privatwirtschaft beschränkten Aussagen. Auswahl, Aufgabenverteilung und Beförderung gibt es in Kommunen ebenso, und der Diskriminierungsschutz gilt für öffentliche Arbeitgeber unverändert. Wo interne Verfahren und Ansprechstellen gemeint sind, verweist der Kurs auf die Regelungen des eigenen Hauses.

Was kostet der Kurs?

Im reteach LMS ist die Diversity Schulung Teil des Themenfelds Compliance und Datenschutz und wird als Jahrespauschale nach der Zahl der Lizenzplätze gebucht — den Preis ermitteln Sie im Preisrechner. Als SCORM-Paket hängt der Preis vom Umfang der Anpassung ab; die Konditionen finden Sie unter Kurse für Ihr LMS.

In welchen Sprachen ist der Kurs verfügbar?

Die Diversity Schulung gibt es im reteach LMS in 15 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH; weitere auf Anfrage. Als SCORM-Paket für Ihr eigenes LMS sind es 15 Sprachfassungen, alle im selben Paket: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH; die Sprache wird im Kurs gewählt.

Wie oft sollte der Kurs wiederholt werden?

Das Intervall legt Ihr Unternehmen fest; die Diversity Schulung schreibt keinen Rhythmus vor. Im reteach LMS lässt sich die Wiederholung automatisch einplanen.

Kann der Kurs auf unser Unternehmen angepasst werden?

Im reteach LMS lassen sich bei der Diversity Schulung eigene Texte, Unterlagen und Bilder ergänzen und das Quiz anpassen; das Kursvideo selbst ist nicht editierbar. Im SCORM-Paket übernimmt das die Company Edition (Aufpreis): Sie bringt Ihre Vorgaben für Auswahl, Aufgabenverteilung und Beförderung sowie Ihre Ansprechstellen für ernstere oder wiederholte Situationen in den Kurs. Ohne diese Angaben stehen dort allgemein gehaltene Rückfalltexte.

Was passiert bei Gesetzesänderungen?

Wir aktualisieren die Diversity Schulung auf den geltenden Rechtsstand und informieren Kunden per E-Mail über die Änderungen.

Welche Kurse bietet reteach noch an?

Die Diversity Schulung gehört zum Themenfeld Compliance und Datenschutz, das 35 Kurse umfasst — von der DSGVO-Pflichtschulung über Antikorruption und Arbeitsrecht bis zur neuen EU-Regulatorik. Alle selbstproduzierten Kurse finden Sie im Kurskatalog.

+49 30 235 939580

hello@reteach.com

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