Infektionsschutz Folgebelehrung nach §43 IfSG Das Infektionsschutz Folgebelehrung E-Learning vermittelt Ihren Beschäftigten im Lebensmittelbereich, warum Krankheitserreger unsichtbar über Menschen auf Lebensmittel gelangen und warum auch leichte Beschwerden zählen. Teilnehmende lernen die Anzeichen, bei denen sie nicht mit Lebensmitteln arbeiten, hören dann sofort auf, geben Bescheid und verlassen den Bereich. Und sie wissen, dass sie erst zurückkehren, wenn geklärt ist, dass kein Tätigkeitsverbot mehr besteht, und dass sie Anzeichen bei Kollegen weitergeben. Demo ansehen § 43 Abs. 4 IfSG verpflichtet Arbeitgeber, Beschäftigte im Lebensmittelbereich nach Aufnahme der Tätigkeit wiederkehrend über die Tätigkeitsverbote und ihre Meldepflicht zu belehren und die Teilnahme zu dokumentieren. Das Infektionsschutz Folgebelehrung E-Learning dient dieser Folgebelehrung; es ersetzt die Erstbelehrung durch das Gesundheitsamt oder einen von ihm beauftragten Arzt nicht. Teilnehmende brauchen kein Vorwissen. Das Infektionsschutz Folgebelehrung E-Learning gehört zu den selbstproduzierten Kursen im Themenfeld Arbeitssicherheit Produktion und ist auf zwei Wegen einsetzbar: als Kurs im reteach LMS in 33 Sprachen oder als SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS in 33 Sprachfassungen. In einer Demo zeigen wir Ihnen den Kurs samt Zuweisung, Quiz und Nachweis. Für wen ist dieser Kurs gedacht? Das Infektionsschutz Folgebelehrung E-Learning richtet sich an alle Beschäftigten in Unternehmen und Kommunen, die gewerbsmäßig bestimmte Lebensmittel herstellen, behandeln oder abgeben oder mit Geschirr und Besteck in Berührung kommen, etwa in Küche, Kantine, Service, Gemeinschaftsverpflegung und Lebensmittelproduktion. Voraussetzungen Keine fachlichen Vorkenntnisse, Browser und Internetzugang genügen. Umfang der Pflicht Alle Arbeitgeber, deren Beschäftigte Tätigkeiten nach § 42 Abs. 1 IfSG ausüben, also mit bestimmten Lebensmitteln oder in Küchen von Gaststätten und Gemeinschaftsverpflegung arbeiten. Die Folgebelehrung erfolgt nach Aufnahme der Tätigkeit wiederkehrend und wird dokumentiert; die Bescheinigung der Erstbelehrung muss vor der ersten Tätigkeit vorliegen. Was Teilnehmende in diesem Kurs lernen Nach dem Infektionsschutz Folgebelehrung E-Learning können Teilnehmende: erkennen, für wen die Belehrung gilt und wie Krankheitserreger über Menschen auf Lebensmittel gelangen Durchfall, Erbrechen, Fieber mit Magen-Darm-Beschwerden, Gelbfärbung und infizierte Wunden als Anzeichen erkennen, bei denen nicht mit Lebensmitteln gearbeitet wird bei diesen Anzeichen die Arbeit sofort einstellen, der Führungskraft Bescheid geben und den Lebensmittelbereich verlassen die Ursache von Beschwerden nicht selbst bewerten, sondern die Klärung Betrieb, Arzt oder Gesundheitsamt überlassen erst zurückkehren, wenn die Beschwerden abgeklungen sind und geklärt ist, dass kein Tätigkeitsverbot mehr besteht Erstbelehrung, Folgebelehrung und Nachweise einordnen und Anzeichen bei Kollegen an die Führungskraft weitergeben Kurs im Einsatz sehen: Wir zeigen Ihnen in einer Demo, wie das Infektionsschutz Folgebelehrung E-Learning zugewiesen, absolviert und nachgewiesen wird. Demo vereinbaren Kursaufbau Ein Kursvideo führt durch diese Abschnitte, dazu kommen zwei Begleit-PDFs und ein Quiz im reteach LMS. Noch fit genugDer Einstiegsfall: Ein Mitarbeiter mit Durchfall bereitet das kalte Buffet vor, statt sich zu melden. Worum es gehtFür wen die Belehrung gilt: Arbeit mit bestimmten Lebensmitteln, mit Geschirr und Besteck und in Küchen. Warum diese Belehrung wichtig istWie ein einziger erkrankter Mitarbeiter einen Ausbruch mit vielen Betroffenen auslösen kann. Diese Symptome bedeuten: nicht mit Lebensmitteln arbeitenDurchfall, Erbrechen, Fieber mit Magen-Darm-Beschwerden, Gelbfärbung und infizierte Wunden. Was Sie bei Symptomen tunSofort aufhören, den Lebensmittelbereich verlassen und Bescheid geben. Das ist untersagtWeiterarbeiten, Symptome verschweigen oder selbst entscheiden, ob es schlimm genug ist. Wann Sie wieder arbeiten dürfenWarum sich fit fühlen nicht reicht und die Rückkehr geklärt sein muss. Händehygiene schützt jeden TagGründliches Händewaschen zu den entscheidenden Zeitpunkten als tägliche Grundlage. Wer wofür sorgtDie Aufgaben von Beschäftigten, Arzt, Gesundheitsamt und Arbeitgeber. Belehrung und NachweisErstbelehrung durch das Gesundheitsamt, Folgebelehrung im Betrieb und die Dokumentation. Das KernprinzipDie Kette für den Ernstfall: erkennen, melden, einstellen, Rückkehr klären lassen. Das Wichtigste zum SchlussDie Regeln der Folgebelehrung in wenigen Sätzen zusammengefasst. Format und Bereitstellung des Infektionsschutz Folgebelehrung E-Learnings Kurs im reteach LMS Dauer10 bis 15 Minuten Kursvideo, dazu die Begleit-PDFs und das QuizLernformSelbstlernkurs im reteach LMS: ein Kursvideo mit KI-Avatar und kurzen Denkpausen, im Anschluss ein Quiz, dazu ein Praxisleitfaden und eine Kurzzusammenfassung als PDFSprachen33 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH plus 18 weitereAbschlussEditierbares Quiz im reteach LMS im Anschluss an das KursvideoNachweisTeilnahme und Abschluss werden im reteach LMS erfasst und sind dort abrufbarFassungenDas Kursvideo ist nicht editierbar. Eigene Texte, Unterlagen und Bilder lassen sich ergänzen, das Quiz anpassen.Bereitstellungüber die reteach-Lernplattform, Zugang per E-Mail-EinladungBuchungTeil des Themenfelds Arbeitssicherheit Produktion, als Jahrespauschale nach Lizenzplätzen buchbar — zum Preisrechner SCORM-Kurs für Ihr LMS Dauer10 bis 15 Minuten im interaktiven KursLernformInteraktiver Kurs in fünf Abschnitten mit Entscheidungssituationen, Lernkarten, einem durchgehenden Fallbeispiel und fachlicher Einordnung, browserbasiert auf Desktop und MobilgerätSprachen33 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH plus 18 weitereAbschlussAbschlussprüfung mit acht Fragen, bestanden ab 75 Prozent, Versuche unbegrenztNachweisAbschluss und Ergebnis meldet der Kurs an Ihr LMS zurückFassungenStandardkurs; die Company Edition hinterlegt Ihre betrieblichen FestlegungenBereitstellungSCORM 1.2 und SCORM 2004 (4th Edition), je ein ZIP-Paket je Kurs mit allen Sprachfassungen darinBuchungals SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS — Kurse für Ihr LMS Begleitmaterial Zur Fassung im reteach LMS gehören zwei PDFs, die den Kurs vertiefen und Teilnehmenden als Nachschlagewerk bleiben. Das SCORM-Paket enthält den Kurs selbst, keine PDFs. Praxisleitfaden Hintergründe und Praxiswissen zum Nachlesen: für wen die Belehrung gilt, bei welchen Anzeichen nicht mit Lebensmitteln gearbeitet wird, was dann zu tun ist und wann die Rückkehr möglich ist, dazu häufige Fehler aus der Praxis und die wichtigsten Merksätze auf einen Blick. Das Wichtigste in Kürze Die Kernaussagen des Kursvideos auf drei Seiten zum schnellen Nachlesen, je Thema mit einem Merksatz. Was der Kurs im Arbeitsalltag verändert Für Beschäftigte Teilnehmende wissen, bei welchen Anzeichen sie nicht mit Lebensmitteln arbeiten, und müssen die Ursache nicht selbst beurteilen. Sie erfahren, dass eine Meldung der vorgesehene Weg ist und kein Versagen, auch wenn die Küche knapp besetzt ist. Für Führungskräfte Führungskräfte erfahren früh von Beschwerden, bevor jemand mit Durchfall an die Theke geht. Weil der Kurs auch das Weitergeben von Anzeichen bei Kollegen behandelt, kommt ein Verdacht an, statt gedeckt zu werden. Für Unternehmen Unternehmen und Kommunen erfüllen die Pflicht zur Folgebelehrung einheitlich und mit dokumentierter Teilnahme, die bei Kontrollen vorgelegt werden kann. Weil Erkrankte früher aus dem Lebensmittelbereich gehen, wird ein Ausbruch unter Gästen und besonders gefährdeten Menschen unwahrscheinlicher. Passt der Kurs zu Ihrem Unternehmen? Am besten klärt sich das im Gespräch. Wir zeigen Ihnen den Kurs im LMS und beantworten Ihre Fragen. Termin auswählen Rechtliche Grundlagen im Kurs Das Infektionsschutz Folgebelehrung E-Learning bildet ausschließlich geltendes Recht ab. Jede Regel wird an der Stelle eingeblendet, an der sie im Alltag greift. Geltungsraum ist Deutschland; die Folgebelehrung nach § 43 IfSG ist eine Pflicht nach deutschem Recht. § 43 IfSG: Belehrung von Beschäftigten im Lebensmittelbereich, Erst- und Folgebelehrung Wichtige Begriffe im Kurs Tätigkeitsverbot Das gesetzliche Verbot, bei bestimmten Erkrankungen oder Anzeichen mit Lebensmitteln zu arbeiten. Es gilt unmittelbar kraft Gesetz, und der Betrieb darf betroffene Beschäftigte dann nicht mit Lebensmitteln arbeiten lassen. Erstbelehrung Die Belehrung durch das Gesundheitsamt oder einen von ihm beauftragten Arzt vor der ersten Tätigkeit mit Lebensmitteln. Über sie wird eine Bescheinigung ausgestellt, die der Arbeitgeber bereithält. Folgebelehrung Die wiederkehrende Belehrung durch den Arbeitgeber nach Aufnahme der Tätigkeit. Die Teilnahme wird dokumentiert und bei Kontrollen vorgelegt. Ausscheider Eine Person, die Krankheitserreger ausscheidet, ohne selbst Beschwerden zu haben. Auch sie darf nicht mit Lebensmitteln arbeiten, bis das geklärt ist. Weiterführende Beiträge Digitale Schulungen im Gesundheitswesen mit reteach Digitale Pflichtschulungen für Pflege und Gesundheitswesen. Jetzt lesen Online-Zertifikate & Schulungsnachweise im LMS Welche Schulungsnachweise rechtlich zählen und wie lange. Jetzt lesen Unterweisungen digital automatisieren Termine, Fristen und Erinnerungen automatisch im Griff behalten. Jetzt lesen Häufig gestellte Fragen Gilt die Belehrung auch für Beschäftigte, die nicht kochen? Der Kurs „Infektionsschutz Folgebelehrung nach §43 IfSG“ gilt auch für Beschäftigte, die mit Geschirr, Besteck oder Küchenutensilien in Berührung kommen, etwa im Service. Über diese Gegenstände können Erreger auf Lebensmittel gelangen. Welche Beschäftigten im eigenen Betrieb dazugehören, ordnet der Arbeitgeber zu. Ersetzt der Kurs die Erstbelehrung durch das Gesundheitsamt? Der Kurs „Infektionsschutz Folgebelehrung nach §43 IfSG“ ersetzt die Erstbelehrung nicht. Diese erfolgt vor der ersten Tätigkeit durch das Gesundheitsamt oder einen von ihm beauftragten Arzt. Der Kurs dient der wiederkehrenden Folgebelehrung durch den Arbeitgeber. Was tun Teilnehmende, wenn sie Beschwerden für harmlos halten? Der Kurs „Infektionsschutz Folgebelehrung nach §43 IfSG“ macht deutlich, dass die vermutete Ursache keine Rolle spielt: Auch Durchfall nach verdorbenem Essen wird gemeldet. Ob ein Tätigkeitsverbot besteht, klären Betrieb, Arzt oder Gesundheitsamt, nicht die Beschäftigten selbst. Wann dürfen Teilnehmende nach einer Erkrankung zurück? Der Kurs „Infektionsschutz Folgebelehrung nach §43 IfSG“ vermittelt, dass sich fit fühlen nicht reicht. Zurück an die Lebensmittel geht es erst, wenn die Beschwerden abgeklungen sind und geklärt ist, dass kein Tätigkeitsverbot mehr besteht; ein Antibiotikum allein macht nicht sofort arbeitsfähig. Ob dafür eine ärztliche Bescheinigung nötig ist, legt der Betrieb fest. Wie ist die Teilnahme dokumentiert? Der Kurs „Infektionsschutz Folgebelehrung nach §43 IfSG“ endet mit einer Bestätigung, deren Zeitpunkt und Wortlaut gespeichert werden, und einer Abschlussprüfung. Teilnahme und Ergebnis werden im LMS erfasst. Die Bescheinigung der Erstbelehrung und die Dokumentation der letzten Folgebelehrung hält der Arbeitgeber für Kontrollen bereit. Was kostet der Kurs? Im reteach LMS ist das Infektionsschutz Folgebelehrung E-Learning Teil des Themenfelds Arbeitssicherheit Produktion und wird als Jahrespauschale nach der Zahl der Lizenzplätze gebucht — den Preis ermitteln Sie im Preisrechner. Als SCORM-Paket hängt der Preis vom Umfang der Anpassung ab; die Konditionen finden Sie unter Kurse für Ihr LMS. In welchen Sprachen ist der Kurs verfügbar? Das Infektionsschutz Folgebelehrung E-Learning gibt es im reteach LMS in 33 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH plus 18 weitere. Als SCORM-Paket für Ihr eigenes LMS sind es 33 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH plus 18 weitere. Wie oft sollte der Kurs wiederholt werden? Das Intervall legt Ihr Unternehmen fest; das Infektionsschutz Folgebelehrung E-Learning schreibt keinen Rhythmus vor. Im reteach LMS lässt sich die Wiederholung automatisch einplanen. Kann der Kurs auf unser Unternehmen angepasst werden? Im reteach LMS lassen sich beim Infektionsschutz Folgebelehrung E-Learning eigene Texte, Unterlagen und Bilder ergänzen und das Quiz anpassen; das Kursvideo selbst ist nicht editierbar. Im SCORM-Paket übernimmt das die Company Edition (Aufpreis): Sie bringt Ihre betrieblichen Festlegungen in den Kurs. Ohne diese Angaben stehen dort allgemein gehaltene Rückfalltexte. Was passiert bei Gesetzesänderungen? Wir aktualisieren das Infektionsschutz Folgebelehrung E-Learning auf den geltenden Rechtsstand und informieren Kunden per E-Mail über die Änderungen. Welche Kurse bietet reteach noch an? Das Infektionsschutz Folgebelehrung E-Learning gehört zum Themenfeld Arbeitssicherheit Produktion — von der allgemeinen Sicherheitsunterweisung über Gefahrstoffe, Hygiene und Elektrosicherheit bis zu Flurförderzeugen, Kranen und Hubarbeitsbühnen. Einen Überblick gibt die Seite Arbeitsschutz- und Sicherheitsschulungen. Alle selbstproduzierten Kurse finden Sie im Kurskatalog.
Noch fit genugDer Einstiegsfall: Ein Mitarbeiter mit Durchfall bereitet das kalte Buffet vor, statt sich zu melden.
Worum es gehtFür wen die Belehrung gilt: Arbeit mit bestimmten Lebensmitteln, mit Geschirr und Besteck und in Küchen.
Warum diese Belehrung wichtig istWie ein einziger erkrankter Mitarbeiter einen Ausbruch mit vielen Betroffenen auslösen kann.
Diese Symptome bedeuten: nicht mit Lebensmitteln arbeitenDurchfall, Erbrechen, Fieber mit Magen-Darm-Beschwerden, Gelbfärbung und infizierte Wunden.
Das ist untersagtWeiterarbeiten, Symptome verschweigen oder selbst entscheiden, ob es schlimm genug ist.
Wann Sie wieder arbeiten dürfenWarum sich fit fühlen nicht reicht und die Rückkehr geklärt sein muss.
Händehygiene schützt jeden TagGründliches Händewaschen zu den entscheidenden Zeitpunkten als tägliche Grundlage.
Belehrung und NachweisErstbelehrung durch das Gesundheitsamt, Folgebelehrung im Betrieb und die Dokumentation.