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Betrugsprävention (Fraud Awareness)

Die Betrugsprävention Schulung vermittelt Ihren Beschäftigten, dass Betrug selten spektakulär ist, sondern im Kleinen und quer durch alle Abteilungen passiert. Teilnehmende lernen interne Muster wie Spesen- und Rechnungsbetrug von externen Maschen wie gefälschten Rechnungen und geänderten Bankverbindungen zu unterscheiden, Warnsignale als Hinweis und nicht als Beweis zu behandeln und vor jeder Freigabe Beleg, Empfänger und Bankverbindung zu prüfen. Drei Fälle zeigen, warum unter Zeitdruck keine Ausnahmen gemacht werden und warum bei einem Verdacht gemeldet und nicht selbst ermittelt wird.

Demo ansehen

Damit deckt die Betrugsprävention Schulung die Sensibilisierung ab, die zu einem angemessenen internen Kontrollsystem gehört und die Aufsichtspflicht der Leitung nach § 130 OWiG stützt. Eine eigene gesetzliche Schulungspflicht besteht nicht; der Kurs zahlt auf Vier-Augen-Prinzip, Funktionstrennung und Nachvollziehbarkeit ein. Teilnehmende brauchen kein juristisches Vorwissen.

Die Betrugsprävention Schulung gehört zu den selbstproduzierten Kursen im Themenfeld Compliance und Datenschutz und ist auf zwei Wegen einsetzbar: als Kurs im reteach LMS in 15 Sprachen oder als SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS in 15 Sprachfassungen. In einer Demo zeigen wir Ihnen den Kurs samt Zuweisung, Quiz und Nachweis.

Für wen ist dieser Kurs gedacht?

Die Betrugsprävention Schulung richtet sich an Beschäftigte in Unternehmen und Kommunen in Deutschland, unabhängig von Abteilung und Vorwissen — alle, die im Arbeitsalltag mit Rechnungen, Zahlungen, Belegen, Bestellungen oder E-Mails zu tun haben. Der Kurs richtet sich ausdrücklich nicht nur an die Finanzabteilung.

Voraussetzungen

Keine fachlichen Vorkenntnisse, Browser und Internetzugang genügen.

Umfang der Pflicht

Überall dort, wo Zahlungen ausgelöst, Rechnungen geprüft oder Belege freigegeben werden — in Unternehmen wie in Kommunen, unabhängig von Größe und Branche. Betroffen ist jede Person, die eine Freigabe erteilt oder vorbereitet, nicht nur die kaufmännischen Bereiche.

Was Teilnehmende in diesem Kurs lernen

Nach der Betrugsprävention Schulung können Teilnehmende:

  • Betrug als alltägliches, unauffälliges Phänomen quer durch alle Abteilungen erkennen
  • interne Muster wie Spesen-, Rechnungs- und Abrechnungsbetrug von externen Maschen unterscheiden
  • die Gelegenheit als den im Alltag beeinflussbaren Faktor erkennen
  • Vier-Augen-Prinzip, Funktionstrennung und Nachvollziehbarkeit als Schutz verstehen, nicht als Misstrauen
  • typische Warnsignale bei Belegen, Beträgen und Zahlungswegen erkennen
  • ein Warnsignal als Hinweis behandeln, nicht als Beweis oder Urteil über eine Person
  • vor jeder Freigabe Beleg, Empfänger und Bankverbindung prüfen und unter Druck keine Ausnahmen machen
  • bei Verdacht sachlich dokumentieren, keine Beweismittel eigenmächtig sichern und den Meldeweg nutzen

Kurs im Einsatz sehen: Wir zeigen Ihnen in einer Demo, wie die Betrugsprävention Schulung zugewiesen, absolviert und nachgewiesen wird.

Demo vereinbaren

Kursaufbau

Ein durchgehendes Kursvideo führt durch diese Abschnitte, dazu kommen zwei Begleit-PDFs und ein Quiz im LMS.

Betrug betrifft alle – nicht nur die Finanzabteilung

Was Betrug im Arbeitsalltag bedeutet und warum er meist unauffällig und im Kleinen passiert.

Betrug von innen

Spesen- und Abrechnungsbetrug, Scheinrechnungen und nachträglich veränderte Belege.

Betrug von außen

Gefälschte Rechnungen mit geänderter Bankverbindung, vorgetäuschte Identitäten und die gefälschte Chefnachricht.

Warum Betrug entsteht – und wo Sie ansetzen

Druck, Gelegenheit und Selbstrechtfertigung — und warum nur die Gelegenheit im Alltag beeinflussbar ist.

Warnsignale erkennen

Fünf Familien von Auffälligkeiten bei Belegen, Beträgen und Zahlungswegen — und die Grenze zum Urteil.

Ihr Werkzeug: prüfen, bevor Sie freigeben

Drei Fragen zu Beleg, Empfänger und Bankverbindung sowie die Einbindung einer zweiten Person.

Keine Ausnahmen unter Druck und Zeitnot

Warum Dringlichkeit und Geheimhaltung selbst ein Warnsignal sind und ein seriöser Vorgang eine Rückfrage aushält.

Bei Verdacht: melden, nicht ermitteln

Fünf Schritte, die Person nicht selbst konfrontieren und warum eigenmächtig gesicherte Belege schaden.

Das Wichtigste in Kürze

Muster erkennen, vor der Freigabe prüfen, unter Druck nicht abweichen, im Verdachtsfall melden.

Format und Bereitstellung der Betrugsprävention Schulung

Kurs im reteach LMS

Dauer14 Minuten Kursvideo, dazu die Begleit-PDFs und das Quiz
LernformSelbstlernkurs: ein durchgehendes Kursvideo, zwei Begleit-PDFs zum Nachlesen, Quiz im Anschluss
Sprachen15 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH; weitere auf Anfrage
AbschlussEditierbares Quiz im Anschluss an das Kursvideo
NachweisTeilnahme und Abschluss werden im reteach LMS erfasst und sind dort abrufbar
FassungenDas Kursvideo ist nicht editierbar. Eigene Texte, Unterlagen und Bilder lassen sich ergänzen, das Quiz anpassen.
Bereitstellungüber die reteach-Lernplattform, Zugang per E-Mail-Einladung
BuchungTeil des Themenfelds Compliance und Datenschutz, als Jahrespauschale nach Lizenzplätzen buchbar — zum Preisrechner

SCORM-Kurs für Ihr LMS

Dauer20 Minuten, dazu ein vorangestelltes Einstiegsvideo
LernformInteraktiver Kurs mit Entscheidungssituationen und fachlicher Einordnung, browserbasiert auf Desktop und Mobilgerät
Sprachen15 Sprachfassungen, alle im selben Paket: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH; die Sprache wird im Kurs gewählt
AbschlussAbschlussprüfung mit zehn Fragen, bestanden ab 80 Prozent, Versuche unbegrenzt; nicht editierbar
NachweisAbschluss und Ergebnis meldet der Kurs an Ihr LMS zurück
FassungenStandardkurs; die Company Edition hinterlegt Ihre Freigabestufen, Wertgrenzen und Vier-Augen-Regeln sowie Ihr Meldeweg bei Betrugsverdacht
BereitstellungSCORM 1.2, ein ZIP-Paket je Kurs mit allen 15 Sprachfassungen darin; SCORM 2004 wird nicht ausgeliefert
Buchungals SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS — Kurse für Ihr LMS

Begleitmaterial

Zur Fassung im reteach LMS gehören zwei PDFs, die die Betrugsprävention Schulung vertiefen und Teilnehmenden als Nachschlagewerk bleiben. Das SCORM-Paket enthält den Kurs selbst, keine PDFs.

Betrugsprävention – die wichtigsten Inhalte

Die zentralen Inhalte und Verhaltensregeln des Kurses in kompakter Form, unabhängig vom Video lesbar.

Betrugsprävention – Praxis-Leitfaden

Vertiefung mit Entscheidungshilfe bei Verdacht, Checkliste vor der Freigabe einer Zahlung, typischen Betrugsmustern und Red Flags, dem internen Kontrollumfeld sowie Meldewegen und Hinweisgeberschutz.

Was der Kurs im Arbeitsalltag verändert

Für Beschäftigte

Teilnehmende haben vor jeder Freigabe drei Fragen im Kopf: Ist der Beleg vollständig, sind Empfänger und Bankverbindung unverändert, ist eine zweite Person eingebunden. Sie erkennen Dringlichkeit und Geheimhaltung als eigenes Warnsignal statt als Grund, die Prüfung zu überspringen. Und sie wissen, dass sie bei einem Verdacht melden und gerade keine Belege eigenmächtig sichern sollen.

Für Führungskräfte

Führungskräfte bekommen eine gemeinsame Sprache für Vier-Augen-Prinzip, Funktionstrennung und Nachvollziehbarkeit — nicht als Misstrauen, sondern als Schutz auch für die freigebende Person. Sie erkennen, wo im eigenen Bereich eine einzelne Person allein entscheidet, und können die Gelegenheit gezielt begrenzen. Verdachtsfälle erreichen den vorgesehenen Weg, statt im Team ausdiskutiert zu werden.

Für Unternehmen

Unternehmen und Kommunen senken das Risiko von Zahlungsabflüssen durch gefälschte Rechnungen und geänderte Bankverbindungen — dem im Alltag häufigsten und teuersten Muster. Das interne Kontrollumfeld wird von den Beschäftigten getragen statt nur vorgeschrieben, was die Aufsichtspflicht der Leitung stützt. Weil Verdachtsfälle sachlich dokumentiert und nicht eigenmächtig ermittelt werden, bleiben spätere Prüfungen und Verfahren verwertbar.

Passt der Kurs zu Ihrem Unternehmen?

Am besten klärt sich das im Gespräch.

Wir zeigen Ihnen den Kurs im LMS und beantworten Ihre Fragen.

Termin auswählen

Rechtliche Grundlagen im Kurs

Die Betrugsprävention Schulung bildet ausschließlich geltendes Recht ab. Jede Regel wird an der Stelle eingeblendet, an der sie im Alltag greift. Geltungsraum ist Deutschland; der Kurs stützt sich auf deutsches Recht und die üblichen internen Kontrollprinzipien. Die beschriebenen Betrugsmuster sind davon unabhängig.

  • § 263 StGB: Betrug
  • § 266 StGB: Untreue
  • § 267 StGB: Urkundenfälschung bei manipulierten Belegen
  • § 30 OWiG: Geldbuße gegen das Unternehmen
  • § 130 OWiG: Aufsichtspflicht der Unternehmensleitung
  • § 17 HinSchG: Interne und externe Meldung eines Verdachts
  • § 36 HinSchG: Verbot von Repressalien gegen Hinweisgeber
  • Richtlinie (EU) 2026/1021: EU-Antikorruptionsrichtlinie, noch nicht umgesetzt

Wichtige Begriffe im Kurs

Betrug

Gemeint ist eine vorsätzliche Täuschung, mit der sich jemand einen unrechtmäßigen Vorteil auf Kosten anderer verschafft. Das reicht von der geschönten Spesenabrechnung über die Scheinrechnung bis zum Angriff von außen.

Betrugsdreieck

Ein verbreitetes Erklärungsmodell nennt drei Faktoren, die oft zusammenkommen: Druck, Gelegenheit und Selbstrechtfertigung. Für den Arbeitsalltag zählt vor allem die Gelegenheit, denn nur sie lässt sich unmittelbar begrenzen.

Vier-Augen-Prinzip

Wichtige Freigaben werden von zwei Personen unabhängig geprüft statt allein getroffen. Das ist kein Misstrauen, sondern schützt auch die Person, die freigibt.

Funktionstrennung

Wer einen Vorgang auslöst, gibt ihn nicht allein selbst frei. So hängt kein wichtiger Vorgang von einer einzelnen Person ab.

Warnsignal

Auffälligkeiten bei Belegen, Beträgen oder Zahlungswegen laden zum genaueren Hinsehen ein, sind aber kein Beweis und kein Urteil über eine Person. Auffällig ist selten der einzelne Vorgang, sondern das wiederkehrende Muster.

Geänderte Bankverbindung

Der Hinweis auf eine neue Kontonummer ist das häufigste und teuerste Einfallstor. Sie wird immer über einen bekannten, unabhängigen Kontaktweg bestätigt, nie über die Angaben aus derselben Nachricht.

Druck und Geheimhaltung

Wer auf Eile und Vertraulichkeit drängt, liefert damit selbst ein Warnsignal. Ein seriöser Vorgang hält eine kurze Rückfrage aus.

Melden statt ermitteln

Bei einem Verdacht wird sachlich beschrieben und weitergegeben, nicht selbst aufgeklärt. Eigenmächtig kopierte oder auf private Geräte übertragene Unterlagen können später wertlos sein und bringen die meldende Person selbst in Schwierigkeiten.

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Häufig gestellte Fragen

Betrifft der Kurs nur die Finanz- und Buchhaltungsbereiche?

Betrugsprävention (Fraud Awareness) ist ausdrücklich abteilungsübergreifend angelegt. Betrug passiert im Kleinen und quer durch alle Bereiche, nicht nur dort, wo mit Geld gearbeitet wird. Angesprochen ist jede Person, die mit Rechnungen, Zahlungen, Belegen, Bestellungen oder E-Mails zu tun hat.

Was tun Teilnehmende, wenn eine Rechnung eine neue Bankverbindung nennt?

Betrugsprävention (Fraud Awareness) behandelt genau diesen Fall als das häufigste Muster. Eine neue oder geänderte Bankverbindung bestätigen Sie immer über einen bekannten, unabhängigen Kontaktweg — nie über die Kontaktdaten aus derselben Nachricht. Auch dann nicht, wenn der Betrag normal wirkt und es eilig ist.

Bedeuten Kontrollen wie das Vier-Augen-Prinzip nicht Misstrauen gegenüber Kollegen?

Betrugsprävention (Fraud Awareness) beantwortet das klar mit Nein. Kontrollen nehmen der Gelegenheit den Raum und schützen dabei auch die Person, die freigibt: Wer nicht allein entschieden hat, steht später nicht allein in der Erklärungspflicht. Es geht um eine Kultur der Sorgfalt, von der alle profitieren.

Was tun Teilnehmende mit einem Warnsignal, für das es eine harmlose Erklärung geben könnte?

Betrugsprävention (Fraud Awareness) zieht hier eine bewusste Linie: Ein Warnsignal ist ein Hinweis, kein Beweis. Wer es als Beweis behandelt, beschädigt womöglich das Ansehen eines Kollegen; wer es ignoriert, lässt die Gelegenheit bestehen. Der richtige Umgang liegt dazwischen — hinsehen, sachlich festhalten, weitergeben.

Sollen Teilnehmende bei einem Verdacht Belege sichern, damit nichts verschwindet?

Betrugsprävention (Fraud Awareness) rät davon ausdrücklich ab. Eigenmächtig gesammelte oder auf private Geräte übertragene Unterlagen können später wertlos sein und bringen Sie selbst in eine schwierige Lage. Lassen Sie Belege, E-Mails und Vorgänge im ursprünglichen Zustand und beschreiben Sie stattdessen, wo sie zu finden sind.

Eignet sich der Kurs auch für Kommunen und öffentliche Stellen?

Betrugsprävention (Fraud Awareness) beschreibt Muster und Kontrollprinzipien, die in der Kommunalverwaltung unverändert gelten — von der Rechnungsprüfung über die Freigabe bis zur Funktionstrennung. Der Kurs nennt keine Branche und keine Betriebsgröße. Wo Freigabestufen und Meldewege gemeint sind, verweist er auf die Vorgaben des eigenen Hauses.

Was kostet der Kurs?

Im reteach LMS ist die Betrugsprävention Schulung Teil des Themenfelds Compliance und Datenschutz und wird als Jahrespauschale nach der Zahl der Lizenzplätze gebucht — den Preis ermitteln Sie im Preisrechner. Als SCORM-Paket hängt der Preis vom Umfang der Anpassung ab; die Konditionen finden Sie unter Kurse für Ihr LMS.

In welchen Sprachen ist der Kurs verfügbar?

Die Betrugsprävention Schulung gibt es im reteach LMS in 15 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH; weitere auf Anfrage. Als SCORM-Paket für Ihr eigenes LMS sind es 15 Sprachfassungen, alle im selben Paket: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH; die Sprache wird im Kurs gewählt.

Wie oft sollte der Kurs wiederholt werden?

Das Intervall legt Ihr Unternehmen fest; die Betrugsprävention Schulung schreibt keinen Rhythmus vor. Im reteach LMS lässt sich die Wiederholung automatisch einplanen.

Kann der Kurs auf unser Unternehmen angepasst werden?

Im reteach LMS lassen sich bei der Betrugsprävention Schulung eigene Texte, Unterlagen und Bilder ergänzen und das Quiz anpassen; das Kursvideo selbst ist nicht editierbar. Im SCORM-Paket übernimmt das die Company Edition (Aufpreis): Sie bringt Ihre Freigabestufen, Wertgrenzen und Vier-Augen-Regeln sowie Ihr Meldeweg bei Betrugsverdacht in den Kurs. Ohne diese Angaben stehen dort allgemein gehaltene Rückfalltexte.

Was passiert bei Gesetzesänderungen?

Wir aktualisieren die Betrugsprävention Schulung auf den geltenden Rechtsstand und informieren Kunden per E-Mail über die Änderungen.

Welche Kurse bietet reteach noch an?

Die Betrugsprävention Schulung gehört zum Themenfeld Compliance und Datenschutz, das 35 Kurse umfasst — von der DSGVO-Pflichtschulung über Antikorruption und Arbeitsrecht bis zur neuen EU-Regulatorik. Alle selbstproduzierten Kurse finden Sie im Kurskatalog.

+49 30 235 939580

hello@reteach.com

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