Suchtprävention am Arbeitsplatz Die Suchtprävention Schulung vermittelt Ihren Beschäftigten, Sucht als Erkrankung zu verstehen, die schleichend beginnt und jeden treffen kann, und nicht als Frage der Disziplin. Teilnehmende lernen, Warnsignale in Leistung, Anwesenheit und Verhalten wahrzunehmen, ohne zu diagnostizieren, und eine Beobachtung vertraulich und sachlich anzusprechen. Und sie wissen, dass bei erkennbarer Beeinträchtigung die Sicherheit vorgeht und dass es Hilfe gibt. Demo ansehen Der Arbeitgeber muss seine Beschäftigten nach § 12 ArbSchG ausreichend und angemessen unterweisen und dafür sorgen, dass niemand beeinträchtigt eine gefährdende Tätigkeit ausübt. Der Kurs bereitet die Unterweisung zur Suchtprävention vor und unterstützt sie; er ersetzt sie nicht und ersetzt keine Suchtberatung. Teilnehmende brauchen kein Vorwissen. Die Suchtprävention Schulung gehört zu den selbstproduzierten Kursen im Themenfeld Arbeitssicherheit Büro und ist auf zwei Wegen einsetzbar: als Kurs im reteach LMS in 15 Sprachen oder als SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS in 15 Sprachfassungen. In einer Demo zeigen wir Ihnen den Kurs samt Zuweisung, Quiz und Nachweis. Für wen ist dieser Kurs gedacht? Die Suchtprävention Schulung richtet sich an alle Beschäftigten in Unternehmen und Kommunen, Führungskräfte eingeschlossen — als Kurs zur Suchtprävention und zum Umgang mit Sorgen um Kolleginnen und Kollegen. Der Kurs setzt kein Fachwissen über Sucht voraus. Voraussetzungen Keine fachlichen Vorkenntnisse, Browser und Internetzugang genügen. Umfang der Pflicht Alle Arbeitgeber in Unternehmen und Kommunen, für alle Beschäftigten, unabhängig von Größe und Branche. Führungskräfte sind beim Ansprechen von Auffälligkeiten und bei der Abwehr akuter Gefährdung besonders gefordert. Was Teilnehmende in diesem Kurs lernen Nach der Suchtprävention Schulung können Teilnehmende: Sucht als anerkannte Erkrankung einordnen, deren Kern der Kontrollverlust ist, und riskanten Konsum von Abhängigkeit unterscheiden die Formen von Sucht im Arbeitsalltag benennen, von Alkohol und Medikamenten bis zu Verhaltenssüchten verstehen, dass die Erlaubtheit eines Mittels nichts darüber sagt, ob damit sicher gearbeitet werden kann Warnsignale in Leistung, Anwesenheit und Verhalten als Hinweis und nicht als Beweis einordnen eine Beobachtung unter vier Augen, sachlich und ohne Diagnose ansprechen und auf Hilfsangebote hinweisen bei erkennbarer Beeinträchtigung die gefährdende Tätigkeit stoppen und bei einem medizinischen Notfall die 112 wählen Hilfsangebote kennen und nach den Vertraulichkeitsregeln der jeweiligen Stelle fragen Kurs im Einsatz sehen: Wir zeigen Ihnen in einer Demo, wie die Suchtprävention Schulung zugewiesen, absolviert und nachgewiesen wird. Demo vereinbaren Kursaufbau Ein Kursvideo führt durch diese Abschnitte, dazu kommen zwei Begleit-PDFs und ein Quiz im reteach LMS. Wenn Gewohnheiten zum Risiko werdenDer Leitfall: Aus einem Energydrink gegen die Deadline werden mehrere pro Schicht, dazu kommen Schlafprobleme. Sucht ist eine ErkrankungKontrollverlust als Kern, schleichender Beginn und warum es jeden treffen kann. Sucht hat viele GesichterAlkohol, Medikamente, Cannabis und andere Substanzen sowie Verhaltenssüchte. Auf Veränderungen achtenWarnsignale in Leistung, Anwesenheit und Verhalten, ohne zu diagnostizieren. Kurz innehaltenEin Blick auf das eigene Arbeitsumfeld und auf eigene Gewohnheiten und Belastungen. Warum frühes Handeln schütztWas Hinsehen bewirkt und warum Wegsehen niemandem hilft. Fürsorge statt DiagnoseEin Fallbeispiel: ein ruhiges, vertrauliches Gespräch über das, was aufgefallen ist. Schutz geht vorBei erkennbarer Beeinträchtigung wird die gefährdende Tätigkeit gestoppt, als Schutz und nicht als Strafe. Konsequent und hilfsbereitDie Rolle der Führungskraft und das stufenweise Vorgehen, das Konsequenz mit Hilfe verbindet. Angebote nutzen – ohne VorwurfWelche Hilfsangebote es gibt und warum die Vertraulichkeit je nach Stelle verschieden ist. Das Wichtigste in drei GedankenHinsehen statt wegsehen, Verhalten ansprechen, Hilfe früh nutzen. Format und Bereitstellung der Suchtprävention Schulung Kurs im reteach LMS Dauer15 bis 20 Minuten Kursvideo, dazu die Begleit-PDFs und das QuizLernformSelbstlernkurs im reteach LMS: ein durchgehendes Kursvideo mit Fallbeispielen und einem Moment zum Innehalten, dazu eine Zusammenfassung und ein Praxis-Leitfaden als PDFSprachen15 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZHAbschlussEditierbares Quiz im reteach LMS im Anschluss an das KursvideoNachweisTeilnahme und Abschluss werden im reteach LMS erfasst und sind dort abrufbarFassungenDas Kursvideo ist nicht editierbar. Eigene Texte, Unterlagen und Bilder lassen sich ergänzen, das Quiz anpassen.Bereitstellungüber die reteach-Lernplattform, Zugang per E-Mail-EinladungBuchungTeil des Themenfelds Arbeitssicherheit Büro, als Jahrespauschale nach Lizenzplätzen buchbar — zum Preisrechner SCORM-Kurs für Ihr LMS Dauer15 bis 20 Minuten im interaktiven KursLernformInteraktiver Kurs in fünf Abschnitten mit Entscheidungssituationen, Fallbeispielen und fachlicher Einordnung, browserbasiert auf Desktop und MobilgerätSprachen15 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZHAbschlussAbschlussprüfung mit acht Fragen, bestanden ab 75 Prozent, Versuche unbegrenztNachweisAbschluss und Ergebnis meldet der Kurs an Ihr LMS zurückFassungenStandardkurs; die Company Edition hinterlegt die Angaben Ihres HausesBereitstellungSCORM 1.2 und SCORM 2004 (4th Edition), je ein ZIP-Paket je Kurs mit allen Sprachfassungen darinBuchungals SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS — Kurse für Ihr LMS Begleitmaterial Zur Fassung im reteach LMS gehören zwei PDFs, die den Kurs vertiefen und Teilnehmenden als Nachschlagewerk bleiben. Das SCORM-Paket enthält den Kurs selbst, keine PDFs. Zusammenfassung Die zentralen Inhalte und Verhaltensregeln des Kursvideos auf zwei Seiten, mit einem Alltags-Check aus vier Fragen zum Nachlesen unabhängig vom Video. Praxis-Leitfaden Vertiefung auf drei Seiten: Formen von Sucht im Überblick, Warnsignale, das Gespräch mit Fürsorge, Rollen und stufenweises Vorgehen, Hilfsangebote und die Grundlagen der Unterweisung. Was der Kurs im Arbeitsalltag verändert Für Beschäftigte Teilnehmende können eine Sorge um eine Kollegin oder einen Kollegen ansprechen, ohne zu urteilen oder etwas diagnostizieren zu müssen. Sie schauen auch auf die eigenen Gewohnheiten, etwa den regelmäßigen Griff zu etwas, das über den Tag hilft. Und sie wissen, dass Hilfe anzunehmen ein Zeichen von Stärke ist und wo sie nach den Vertraulichkeitsregeln fragen. Für Führungskräfte Führungskräfte bekommen einen klaren Rahmen: Auffälligkeiten früh und sensibel ansprechen, bei erkennbarer Beeinträchtigung die gefährdende Tätigkeit stoppen und einen sicheren Heimweg organisieren. Der Kurs trennt beobachtbares Verhalten von Vermutungen über das Privatleben. Er beschreibt das stufenweise Vorgehen, das Konsequenz mit Hilfe verbindet. Für Unternehmen Unternehmen und Kommunen senken das Risiko, dass beeinträchtigte Beschäftigte sich und andere gefährden, etwa bei einer Dienstfahrt. Betroffene werden früher erreicht, weil das Thema ohne Stigma angesprochen wird. Der Kurs bereitet die Unterweisung nach § 12 ArbSchG vor und unterstützt sie; die Rückfragemöglichkeit stellt das Unternehmen selbst sicher. Passt der Kurs zu Ihrem Unternehmen? Am besten klärt sich das im Gespräch. Wir zeigen Ihnen den Kurs im LMS und beantworten Ihre Fragen. Termin auswählen Rechtliche Grundlagen im Kurs Die Suchtprävention Schulung bildet ausschließlich geltendes Recht ab. Jede Regel wird an der Stelle eingeblendet, an der sie im Alltag greift. Geltungsraum ist Deutschland; das Verständnis von Sucht und der Umgang mit Warnsignalen sind rechtsraumunabhängig und auch in anderen Ländern anwendbar. § 12 ArbSchG: Unterweisung der Beschäftigten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit Wichtige Begriffe im Kurs Sucht Eine anerkannte Erkrankung, kein Charakterfehler und keine fehlende Disziplin. Sie beginnt meist schleichend aus alltäglichen Gewohnheiten. Kontrollverlust Der Kern jeder Sucht: Konsum oder Verhalten lassen sich nicht mehr eigenständig steuern. Das gilt auch dann, wenn die negativen Folgen längst spürbar sind. Riskanter Konsum Ein Konsum, der auf Dauer zum Risiko werden kann, ohne schon eine Abhängigkeit zu sein. Er ist ein guter Anlass, die eigene Gewohnheit zu überdenken. Verhaltenssucht Eine Sucht ohne Substanz, etwa exzessiver Medienkonsum oder Glücksspiel. Auch hier steht der Verlust der Kontrolle im Mittelpunkt. Warnsignal Eine beobachtbare Veränderung in Leistung, Anwesenheit oder Verhalten, etwa mehr Fehler oder Rückzug aus dem Team. Sie ist ein Hinweis, der aufmerksam macht, aber kein Beweis und keine Diagnose. Stufenplan Ein stufenweises Vorgehen bei dauerhaften Auffälligkeiten, das viele Unternehmen festgelegt haben. Es beginnt mit einem vertraulichen Gespräch und verbindet klare Erwartungen immer mit einem Hilfsangebot. Schweigepflicht Betriebsärztliche und externe Beratungsangebote unterliegen besonderen Schweigepflichten. Für interne Stellen gelten die jeweiligen rechtlichen und betrieblichen Vorgaben, nach denen man vor einem Gespräch fragt. Betriebliche Suchthilfe Ansprechstellen im Unternehmen wie Suchtbeauftragte, Betriebsarzt oder Sozialdienst, sofern vorhanden. Sie beraten Betroffene und Kolleginnen und Kollegen, die sich Sorgen machen. Weiterführende Beiträge Digitale Schulungen im Gesundheitswesen mit reteach Digitale Pflichtschulungen für Pflege und Gesundheitswesen. Jetzt lesen Mehr Zeit für Wichtiges: Unterweisungen automatisieren Wie sich wiederkehrende Unterweisungen automatisieren lassen. Jetzt lesen Schulungsbedarf von Mitarbeitern in 7 Schritten ermitteln Den Schulungsbedarf im Betrieb in sieben Schritten ermitteln. Jetzt lesen Häufig gestellte Fragen Ersetzt der Kurs eine Suchtberatung oder die Unterweisung? Suchtprävention am Arbeitsplatz ersetzt weder eine Suchtberatung noch die Unterweisung nach § 12 ArbSchG; er bereitet die Unterweisung vor und unterstützt sie. Der Kurs verweist auf die Hilfsangebote und Ansprechstellen des eigenen Hauses. Die Möglichkeit, Rückfragen zu stellen, stellt das Unternehmen selbst sicher. Sollen Teilnehmende lernen, Sucht bei anderen zu erkennen? Suchtprävention am Arbeitsplatz vermittelt ausdrücklich, keine Diagnose zu stellen. Teilnehmende achten auf beobachtbare Veränderungen in Leistung, Anwesenheit und Verhalten und ordnen sie als Hinweis ein, nicht als Beweis. Vermutungen über das Privatleben bleiben außen vor. Wie sollen Teilnehmende eine Kollegin oder einen Kollegen ansprechen? Suchtprävention am Arbeitsplatz empfiehlt ein ruhiges, vertrauliches Gespräch unter vier Augen, in dem sachlich geschildert wird, was aufgefallen ist. Dazu gehören Zuhören und der Hinweis auf Hilfsangebote. Wenn ein Gespräch nicht passt oder eine Gefährdung erkennbar ist, wird die zuständige Stelle einbezogen. Was gilt, wenn jemand erkennbar nicht mehr sicher arbeiten kann? Suchtprävention am Arbeitsplatz stellt klar, dass dann die Sicherheit vorgeht: Die gefährdende Tätigkeit wird gestoppt, und ein sicherer Heimweg wird organisiert. Das ist Schutz, nicht Bestrafung. Bei Anzeichen eines medizinischen Notfalls wird sofort die 112 gewählt. Behandelt der Kurs auch Medikamente und Cannabis? Suchtprävention am Arbeitsplatz behandelt Alkohol, Medikamente, Cannabis und andere Substanzen ebenso wie Verhaltenssüchte. Der Kurs macht deutlich, dass die Erlaubtheit eines Mittels nichts darüber sagt, ob damit sicher gearbeitet werden kann. Am Arbeitsplatz gelten die betrieblichen Regeln. Eignet sich der Kurs auch für Kommunen und Verwaltungen? Suchtprävention am Arbeitsplatz setzt an Situationen an, die in jeder Verwaltung genauso vorkommen, vom Termindruck bis zur Dienstfahrt. Der Kurs nennt keine Branche und keine Betriebsgröße. Wo Ansprechstellen und Hilfsangebote gemeint sind, verweist er auf die Vorgaben der eigenen Organisation. Was kostet der Kurs? Im reteach LMS ist die Suchtprävention Schulung Teil des Themenfelds Arbeitssicherheit Büro und wird als Jahrespauschale nach der Zahl der Lizenzplätze gebucht — den Preis ermitteln Sie im Preisrechner. Als SCORM-Paket hängt der Preis vom Umfang der Anpassung ab; die Konditionen finden Sie unter Kurse für Ihr LMS. In welchen Sprachen ist der Kurs verfügbar? Die Suchtprävention Schulung gibt es im reteach LMS in 15 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH. Als SCORM-Paket für Ihr eigenes LMS sind es 15 Sprachen: DE, EN, FR, ES, IT, NL, PT, PL, CS, HU, RO, BG, TR, AR, ZH. Wie oft sollte der Kurs wiederholt werden? Das Intervall legt Ihr Unternehmen fest; die Suchtprävention Schulung schreibt keinen Rhythmus vor. Im reteach LMS lässt sich die Wiederholung automatisch einplanen. Kann der Kurs auf unser Unternehmen angepasst werden? Im reteach LMS lassen sich bei der Suchtprävention Schulung eigene Texte, Unterlagen und Bilder ergänzen und das Quiz anpassen; das Kursvideo selbst ist nicht editierbar. Im SCORM-Paket übernimmt das die Company Edition (Aufpreis): Sie bringt die Angaben Ihres Hauses in den Kurs. Ohne diese Angaben stehen dort allgemein gehaltene Rückfalltexte. Was passiert bei Gesetzesänderungen? Wir aktualisieren die Suchtprävention Schulung auf den geltenden Rechtsstand und informieren Kunden per E-Mail über die Änderungen. Welche Kurse bietet reteach noch an? Die Suchtprävention Schulung gehört zum Themenfeld Arbeitssicherheit Büro — von der Erstunterweisung und den Grundlagen des Arbeitsschutzes über Brandschutz, Ergonomie und Erste Hilfe bis zu Mutterschutz, Jugendarbeitsschutz und den Pflichten von Führungskräften. Einen Überblick gibt die Seite Arbeitsschutz- und Sicherheitsschulungen. Alle selbstproduzierten Kurse finden Sie im Kurskatalog.
Wenn Gewohnheiten zum Risiko werdenDer Leitfall: Aus einem Energydrink gegen die Deadline werden mehrere pro Schicht, dazu kommen Schlafprobleme.
Sucht ist eine ErkrankungKontrollverlust als Kern, schleichender Beginn und warum es jeden treffen kann.
Sucht hat viele GesichterAlkohol, Medikamente, Cannabis und andere Substanzen sowie Verhaltenssüchte.
Fürsorge statt DiagnoseEin Fallbeispiel: ein ruhiges, vertrauliches Gespräch über das, was aufgefallen ist.
Schutz geht vorBei erkennbarer Beeinträchtigung wird die gefährdende Tätigkeit gestoppt, als Schutz und nicht als Strafe.
Konsequent und hilfsbereitDie Rolle der Führungskraft und das stufenweise Vorgehen, das Konsequenz mit Hilfe verbindet.
Angebote nutzen – ohne VorwurfWelche Hilfsangebote es gibt und warum die Vertraulichkeit je nach Stelle verschieden ist.