Fehlerkultur und psychologische Sicherheit Die Fehlerkultur Schulung vermittelt Führungskräften, wie sie in ihrem Team eine Kultur aufbauen, in der Beobachtungen und Bedenken früh ausgesprochen werden, statt aus Angst vor Bloßstellung zu verstummen. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass eine einzige öffentliche Reaktion einer Führungskraft vom Team nicht als Einzelfall, sondern als kollektive Regel verstanden wird. Anhand eines durchgängigen Fallbeispiels lernen Teilnehmende drei Verhaltensweisen kennen, mit denen sich eine Schweige-Kultur über mehrere Monate strukturell umbauen lässt: Rückfragen öffentlich belohnen, eigene Fehler zeigen und feste Fehler-Meetings führen. Demo ansehen Eine gesetzliche Schulungspflicht besteht nicht. Die Fehlerkultur Schulung unterstützt Führungskräfte darin, eine Fehlerkultur aufzubauen, in der heikle Beobachtungen früh angesprochen werden, bevor sie zu größeren Schäden oder Kunden-Eskalationen führen. Teilnehmende brauchen kein Vorwissen. Die Fehlerkultur Schulung gehört zu den selbstproduzierten Kursen im Themenfeld Teamwork und ist auf zwei Wegen einsetzbar: als Kurs im reteach LMS oder als SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS, jeweils in zwei Sprachen. In einer Demo zeigen wir Ihnen den Kurs samt Zuweisung und Nachweis. Für wen ist dieser Kurs gedacht? Die Fehlerkultur Schulung richtet sich an Führungskräfte in Unternehmen und Kommunen, die eine offene Fehlerkultur in ihrem Team aufbauen wollen. Vorkenntnisse zur psychologischen Sicherheit werden nicht vorausgesetzt. Voraussetzungen Keine fachlichen Vorkenntnisse, Browser und Internetzugang genügen. Einsatz im Unternehmen Sinnvoll überall dort, wo Beobachtungen und Bedenken früh ausgesprochen werden sollen, damit sich Fehler nicht zu größeren Schäden auswachsen — in Unternehmen wie in Kommunen, unabhängig von Größe und Branche. Was Teilnehmende in diesem Kurs lernen Nach der Fehlerkultur Schulung können Teilnehmende: erkennen, dass eine einzige öffentliche Reaktion vom Team als kollektive Regel verstanden wird Rückfragen öffentlich, jedes Mal und ohne einschränkendes „aber“ anerkennen einen eigenen, konkreten Fehler regelmäßig mit Vorfall und Konsequenz erzählen ein festes monatliches Fehler-Meeting mit der einen Frage „Was lernen wir?“ führen in einem Fehler-Meeting auf die Nennung von Namen verzichten psychologische Sicherheit von bloßer Toleranz für jedes Verhalten unterscheiden erkennen, dass der Umbau einer Schweige-Kultur mehrere Monate braucht und nicht mit einem einzelnen Gespräch gelingt Kurs im Einsatz sehen: Wir zeigen Ihnen in einer Demo, wie die Fehlerkultur Schulung zugewiesen, absolviert und nachgewiesen wird. Demo vereinbaren Kursaufbau Ein durchgehendes Kursvideo mit zwei Reflexionsfragen führt durch diese Abschnitte, dazu kommen die Begleit- und die Vertiefungsunterlage zum Nachlesen. HaltEin Fallbeispiel zeigt, wie ein Kunde einen Verkabelungsfehler meldet und die Teamleitung erfährt, dass ein Mitarbeiter den Fehler kannte, aber nichts gesagt hat. Eine Reaktion wird zur RegelWarum eine einzige öffentliche Reaktion vom Team als kollektive Regel verstanden wird, nicht als Einzelfall. Schweige-Kultur in sechs Monaten umbauenÜberblick über drei Verhaltensweisen für psychologische Sicherheit. Werkzeug 1: Rückfragen belohnenÖffentlich, jedes Mal und ohne einschränkendes „aber“ anerkennen. Werkzeug 2: eigene Fehler zeigenEin konkreter Vorfall mit Konsequenz, regelmäßig erzählt statt abstrakt behauptet. Werkzeug 3: Fehler-MeetingsEin fester Termin mit der einen Frage „Was lernen wir?“ statt „Wer war’s?“. Zwei Verläufe im VergleichEin öffentlicher Tadel gegen den strukturellen Umbau der Fehlerkultur. KernbotschaftenRückfragen belohnen, eigene Fehler zeigen und Fehler-Meetings als drei zusammenwirkende Bausteine. Format und Bereitstellung der Fehlerkultur Schulung Kurs im reteach LMS Dauer20 Minuten Kursvideo, dazu die Unterlagen zum NachlesenLernformSelbstlernkurs: ein durchgehendes Kursvideo mit zwei Reflexionsfragen, jederzeit start- und unterbrechbarSprachen2 Sprachen: DE, ENAbschlussKein Quiz; der Kurs besteht aus dem Kursvideo und den BegleitunterlagenNachweisTeilnahme und Abschluss werden im reteach LMS erfasst und sind dort abrufbarFassungenDas Kursvideo ist nicht editierbar. Eigene Texte, Unterlagen und Bilder lassen sich ergänzen.Bereitstellungüber die reteach-Lernplattform, Zugang per E-Mail-EinladungBuchungTeil des Themenfelds Teamwork, als Jahrespauschale nach Lizenzplätzen buchbar — zum Preisrechner SCORM-Kurs für Ihr LMS Dauer20 Minuten im interaktiven KursLernformInteraktiver Kurs mit Fallsituationen, Entscheidungen mit fachlichem Feedback und Reflexionsfragen, browserbasiert auf Desktop und MobilgerätSprachen2 Sprachen: DE, ENAbschlussKeine Abschlussprüfung; der Kurs gilt als abgeschlossen, sobald alle Abschnitte bearbeitet sindNachweisDen Abschluss meldet der Kurs an Ihr LMS zurückFassungenStandardkurs, ohne eigene Unterlagen einsetzbarBereitstellungSCORM 1.2 und SCORM 2004 (4th Edition), je ein ZIP-Paket je Kurs mit allen Sprachfassungen darinBuchungals SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS — Kurse für Ihr LMS Begleitmaterial Zur Fassung im reteach LMS gehören zwei Unterlagen. Sie vertiefen die Inhalte der Fehlerkultur Schulung und bleiben Teilnehmenden als Nachschlagewerk. Das SCORM-Paket enthält den Kurs selbst, keine Unterlagen. Begleitunterlage Methodenkompass zur psychologischen Sicherheit nach Amy Edmondson und zu den drei Verhaltensweisen Rückfragen belohnen, eigene Fehler zeigen und Fehler-Meetings führen, mit Anwendungsschritten und typischen Fehlern. Vertiefungsunterlage Vertiefende Unterlage zu den drei Verhaltensweisen für psychologische Sicherheit, mit typischen Wegerklärungen und einer Leitfrage für die eigene Praxis. Was der Kurs im Arbeitsalltag verändert Für Beschäftigte Mitarbeitende erleben, dass Rückfragen öffentlich und ohne Einschränkung anerkannt werden, statt belächelt oder vorgeführt zu werden. Sie sehen, dass auch die Führungskraft eigene Fehler offen benennt, und erhalten mit den monatlichen Fehler-Meetings ein Format, in dem ein Vorfall besprochen wird, ohne dass ein Name genannt wird. Für Führungskräfte Führungskräfte erhalten drei konkrete Verhaltensweisen, mit denen sie eine bestehende Schweige-Kultur strukturell umbauen, statt sie mit einem einmaligen Appell ändern zu wollen. Sie erkennen, dass eine einzelne öffentliche Reaktion weitreichende Folgen für das ganze Team hat, und lernen, wie sie mit eigenem Verhalten über Monate eine neue Norm aufbauen. Für Unternehmen Unternehmen und Kommunen senken das Risiko, dass Fehler oder Bedenken zu spät gemeldet werden und sich zu größeren Schäden oder Kunden-Eskalationen auswachsen. Eine Kultur, in der Lernen vor Schuldzuweisung geht, macht Probleme früher sichtbar und damit günstiger lösbar. Passt der Kurs zu Ihrem Unternehmen? Am besten klärt sich das im Gespräch. Wir zeigen Ihnen den Kurs im LMS und beantworten Ihre Fragen. Termin auswählen Wichtige Begriffe im Kurs Psychologische Sicherheit Die geteilte Überzeugung im Team, dass es sicher ist, zwischenmenschliche Risiken einzugehen: Fragen zu stellen, Bedenken zu äußern und Fehler zu melden, ohne Spott, Strafe oder Statusverlust befürchten zu müssen. Sie ist nicht mit Toleranz für jedes Verhalten zu verwechseln, sondern die Erlaubnis, unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Rückfragen öffentlich belohnen Jede Rückfrage im Team, auch eine vermeintlich einfache, wird hörbar vor dem Team anerkannt, ohne ein einschränkendes „aber“ nachzuschieben. Das Team beobachtet dabei weniger den Inhalt der Antwort als die Konsequenz der Frage, und genau diese Konsequenz entscheidet, ob die nächste Frage gestellt wird. Fehler-Meeting Ein fester monatlicher Termin mit genau einer Leitfrage: „Was lernen wir?“ statt „Wer war’s?“. Ein Vorfall wird beschrieben und eine Lehre gezogen, ohne dass der Verursacher namentlich genannt wird. Schweige-Kultur Eine ungeschriebene Team-Regel, die aus einer einzelnen öffentlichen Reaktion einer Führungskraft entsteht und dazu führt, dass Beobachtungen und Bedenken künftig lieber nicht mehr ausgesprochen werden. Sie baut sich in Wochen auf, während ihr struktureller Umbau über mehrere Monate dauert. Weiterführende Beiträge Wie baut man eine positive Lernkultur im Unternehmen auf? Woran sich zeigt, ob eine Lernkultur wirklich trägt. Jetzt lesen 360-Grad-Feedback einführen: 6 Schritte, einfach erklärt Wie Rückmeldung aus mehreren Richtungen im Team funktioniert. Jetzt lesen Zusammenarbeit im Team: 3 wichtige Tipps für mehr Erfolg Was Teams im Alltag wirklich besser zusammenarbeiten lässt. Jetzt lesen Häufig gestellte Fragen Bedeutet psychologische Sicherheit, dass im Team jedes Verhalten toleriert wird? Fehlerkultur und psychologische Sicherheit stellt ausdrücklich klar, dass psychologische Sicherheit nicht mit Toleranz für jedes Verhalten zu verwechseln ist. Sie ist die Erlaubnis, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, nicht der Verzicht auf fachliche Standards. Der Kurs zeigt anhand des Modells von Amy Edmondson, wie sich beides unterscheiden lässt. Wie schnell lässt sich eine bestehende Schweige-Kultur verändern? Fehlerkultur und psychologische Sicherheit macht deutlich, dass sich eine Schweige-Kultur in Wochen aufbaut, ihr struktureller Umbau aber mehrere Monate dauert. Der Kurs beschreibt drei Verhaltensweisen, die über etwa sechs Monate konsequent wiederholt werden müssen. Ein einzelnes Gespräch oder ein einmaliger Workshop reicht dafür nicht aus. Eignet sich der Kurs auch für Branchen außerhalb der Produktion? Fehlerkultur und psychologische Sicherheit ist am Beispiel eines Engineering-Teams im Anlagenbau aufgebaut, überträgt das Modell aber ausdrücklich auf weitere Bereiche wie die Pflege. Die drei Verhaltensweisen sind bewusst allgemein gehalten, damit sie sich auf unterschiedliche Teams anwenden lassen. Teilnehmende benötigen kein Vorwissen aus der Organisationspsychologie. Müssen Teilnehmende ihre Fehler-Meetings dokumentieren? Fehlerkultur und psychologische Sicherheit sieht keine verpflichtende Dokumentation vor. Die Begleitunterlage beschreibt die drei Verhaltensweisen im Detail, und die Vertiefungsunterlage enthält eine Leitfrage für die eigene Praxis. Ob und wie ein Unternehmen Fehler-Meetings protokolliert, entscheidet es selbst. Für welche Unternehmen ist der Kurs gedacht? Fehlerkultur und psychologische Sicherheit ist am Beispiel eines Anlagenbauers aufgebaut, in dem ein Verkabelungsfehler erst durch eine Kunden-Reklamation auffällt. Die drei Verhaltensweisen sind bewusst mit überschaubarem Aufwand gehalten, damit sie sich im laufenden Teamalltag anwenden lassen. Zielgruppe sind Führungskräfte in Unternehmen und Kommunen, die eine offene Fehlerkultur aufbauen wollen. Was kostet der Kurs? Im reteach LMS ist die Fehlerkultur Schulung Teil des Themenfelds Teamwork und wird als Jahrespauschale nach der Zahl der Lizenzplätze gebucht — den Preis ermitteln Sie im Preisrechner. Als SCORM-Paket hängt der Preis vom Umfang der Anpassung ab; die Konditionen finden Sie unter Kurse für Ihr LMS. In welchen Sprachen ist der Kurs verfügbar? Die Fehlerkultur Schulung gibt es im reteach LMS in 2 Sprachen: DE, EN. Als SCORM-Paket für Ihr eigenes LMS sind es 2 Sprachen: DE, EN. Wie oft sollte der Kurs wiederholt werden? Das Intervall legt Ihr Unternehmen fest; die Fehlerkultur Schulung schreibt keinen Rhythmus vor. Im reteach LMS lässt sich die Wiederholung automatisch einplanen. Kann der Kurs auf unser Unternehmen angepasst werden? Im reteach LMS lassen sich bei der Fehlerkultur Schulung eigene Texte, Unterlagen und Bilder ergänzen; das Kursvideo selbst ist nicht editierbar. Das SCORM-Paket ist ein Standardkurs und ohne eigene Unterlagen einsetzbar. Wird der Kurs aktuell gehalten? Wir überarbeiten die Fehlerkultur Schulung, wenn sich die fachliche Grundlage oder die Praxis im Arbeitsalltag ändert, und informieren Kunden per E-Mail über die Änderungen. Welche Kurse bietet reteach noch an? Die Fehlerkultur Schulung gehört zum Themenfeld Teamwork, das zusammen mit Leadership, Kommunikation und Produktivität die Soft-Skills-Schulungen von reteach bildet. Alle selbstproduzierten Kurse finden Sie im Kurskatalog.
HaltEin Fallbeispiel zeigt, wie ein Kunde einen Verkabelungsfehler meldet und die Teamleitung erfährt, dass ein Mitarbeiter den Fehler kannte, aber nichts gesagt hat.
Eine Reaktion wird zur RegelWarum eine einzige öffentliche Reaktion vom Team als kollektive Regel verstanden wird, nicht als Einzelfall.
Schweige-Kultur in sechs Monaten umbauenÜberblick über drei Verhaltensweisen für psychologische Sicherheit.
Werkzeug 2: eigene Fehler zeigenEin konkreter Vorfall mit Konsequenz, regelmäßig erzählt statt abstrakt behauptet.
Werkzeug 3: Fehler-MeetingsEin fester Termin mit der einen Frage „Was lernen wir?“ statt „Wer war’s?“.
KernbotschaftenRückfragen belohnen, eigene Fehler zeigen und Fehler-Meetings als drei zusammenwirkende Bausteine.