Interkulturelle Zusammenarbeit Die Interkulturelle Kompetenz Schulung vermittelt Mitarbeitenden und Führungskräften, wie sie wiederkehrende Missverständnisse in der interkulturellen Zusammenarbeit sichtbar machen und auflösen. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass interkulturelle Konflikte selten an einer Seite allein liegen, sondern an unausgesprochenen Erwartungen, die jede Seite für selbstverständlich hält. Anhand eines durchgängigen Fallbeispiels lernen Teilnehmende ein Drei-Achsen-Modell kennen — direkt versus indirekt, Hierarchie-Empfindlichkeit und Zeit-Verständnis —, mit dem sich die häufigsten Reibungspunkte erkennen und klären lassen. Demo ansehen Eine gesetzliche Schulungspflicht besteht nicht. Die Interkulturelle Kompetenz Schulung unterstützt Teams darin, wiederkehrende Missverständnisse in der Zusammenarbeit mit internationalen Kolleginnen und Kollegen zu klären, statt sie einer einzelnen Person anzulasten. Teilnehmende brauchen kein Vorwissen. Die Interkulturelle Kompetenz Schulung gehört zu den selbstproduzierten Kursen im Themenfeld Teamwork und ist auf zwei Wegen einsetzbar: als Kurs im reteach LMS oder als SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS, jeweils in zwei Sprachen. In einer Demo zeigen wir Ihnen den Kurs samt Zuweisung und Nachweis. Für wen ist dieser Kurs gedacht? Die Interkulturelle Kompetenz Schulung richtet sich an Beschäftigte und Führungskräfte in Unternehmen und Kommunen, die mit internationalen Kolleginnen und Kollegen oder Partnern zusammenarbeiten. Vorkenntnisse aus der interkulturellen Kommunikation werden nicht vorausgesetzt. Voraussetzungen Keine fachlichen Vorkenntnisse, Browser und Internetzugang genügen. Einsatz im Unternehmen Sinnvoll überall dort, wo Teams aus unterschiedlichen Arbeitskulturen zusammenarbeiten — in Unternehmen wie in Kommunen, unabhängig von Größe und Branche. Was Teilnehmende in diesem Kurs lernen Nach der Interkulturelle Kompetenz Schulung können Teilnehmende: erkennen, dass interkulturelle Konflikte selten an einer Seite allein liegen, sondern an unausgesprochenen Erwartungen die eigene kulturelle Kommunikationsnorm als eine von mehreren möglichen erkennen offene Fragen statt geschlossener Ja-Nein-Fragen stellen, um Raum für indirekte Antworten zu lassen die Rolle einer Person explizit benennen und Widerspruch ausdrücklich einladen eine schriftliche Alternative zum mündlichen Austausch anbieten, wo Hierarchie im Raum spürbar ist eine Frist als konkreten Zeitpunkt statt als vages Datum kommunizieren einen Zwischen-Check vereinbaren und die Folgen einer möglichen Verschiebung explizit benennen Kurs im Einsatz sehen: Wir zeigen Ihnen in einer Demo, wie die Interkulturelle Kompetenz Schulung zugewiesen, absolviert und nachgewiesen wird. Demo vereinbaren Kursaufbau Ein durchgehendes Kursvideo mit zwei Reflexionsfragen führt durch diese Abschnitte, dazu kommt die Vertiefungsunterlage zum Nachlesen. Halt — bevor wir Anke recht gebenEin Fallbeispiel zeigt, wie eine Projektleiterin zum vierten Mal erlebt, dass ein internationaler Kollege trotz klarer Frist ein anderes Ergebnis liefert als erwartet. Wahrnehmung schlägt SchuldzuweisungWarum interkulturelle Konflikte selten an einer Seite hängen, sondern an unausgesprochenen Erwartungen beider Seiten. Vom stillen Missverständnis zur sichtbaren ErwartungÜberblick über die drei Achsen direkt/indirekt, Hierarchie und Zeit-Verständnis. Achse 1: direkt versus indirektDie eigene Norm bewusst machen, die andere Norm anerkennen und explizit fragen. Achse 2: Hierarchie-EmpfindlichkeitDie Rolle benennen, Widerspruch einladen und eine schriftliche Alternative anbieten. Achse 3: Zeit-VerständnisEinen konkreten Zeitpunkt statt ein Datum nennen, einen Zwischen-Check vereinbaren und Folgen benennen. Zwei Verläufe im VergleichDie eigene Norm behält recht gegen die drei Achsen im Einsatz. KernbotschaftenDirekt oder indirekt, Hierarchie und Zeit-Verständnis als die drei Achsen kultureller Reibung. Format und Bereitstellung der Interkulturelle Kompetenz Schulung Kurs im reteach LMS Dauer20 Minuten Kursvideo, dazu die Unterlagen zum NachlesenLernformSelbstlernkurs: ein durchgehendes Kursvideo mit zwei Reflexionsfragen, jederzeit start- und unterbrechbarSprachen2 Sprachen: DE, ENAbschlussKein Quiz; der Kurs besteht aus dem Kursvideo und den BegleitunterlagenNachweisTeilnahme und Abschluss werden im reteach LMS erfasst und sind dort abrufbarFassungenDas Kursvideo ist nicht editierbar. Eigene Texte, Unterlagen und Bilder lassen sich ergänzen.Bereitstellungüber die reteach-Lernplattform, Zugang per E-Mail-EinladungBuchungTeil des Themenfelds Teamwork, als Jahrespauschale nach Lizenzplätzen buchbar — zum Preisrechner SCORM-Kurs für Ihr LMS Dauer20 Minuten im interaktiven KursLernformInteraktiver Kurs mit Fallsituationen, Entscheidungen mit fachlichem Feedback und Reflexionsfragen, browserbasiert auf Desktop und MobilgerätSprachen2 Sprachen: DE, ENAbschlussKeine Abschlussprüfung; der Kurs gilt als abgeschlossen, sobald alle Abschnitte bearbeitet sindNachweisDen Abschluss meldet der Kurs an Ihr LMS zurückFassungenStandardkurs, ohne eigene Unterlagen einsetzbarBereitstellungSCORM 1.2 und SCORM 2004 (4th Edition), je ein ZIP-Paket je Kurs mit allen Sprachfassungen darinBuchungals SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS — Kurse für Ihr LMS Begleitmaterial Zur Fassung im reteach LMS gehört eine Vertiefungsunterlage. Sie vertieft die Inhalte der Interkulturelle Kompetenz Schulung und bleibt Teilnehmenden als Nachschlagewerk. Das SCORM-Paket enthält den Kurs selbst, keine Unterlagen. Vertiefungsunterlage Vertiefende Unterlage zu den drei Achsen kultureller Reibung, mit typischen Wegerklärungen und einem ersten Schritt vor dem nächsten interkulturellen Termin. Was der Kurs im Arbeitsalltag verändert Für Beschäftigte Mitarbeitende in internationalen Teams werden mit offenen Fragen statt geschlossener Ja-Nein-Fragen angesprochen, was Raum für indirekte Bedenken lässt. Ihre Rolle wird explizit benannt, Widerspruch wird ausdrücklich eingeladen, und Fristen werden als konkrete Zeitpunkte statt vager Daten kommuniziert. Für Führungskräfte Führungskräfte und Projektverantwortliche erhalten ein Drei-Achsen-Modell, mit dem sie wiederkehrende Reibung in internationalen Teams gezielt einer Ursache zuordnen, statt sie einer einzelnen Person anzulasten. Teilnehmende lernen, ihre eigene Kommunikationsnorm zu erkennen, und wissen, welche einzelne Justierung im konkreten Fall den größten Hebel hat. Für Unternehmen Unternehmen und Kommunen senken das Risiko, dass internationale Zusammenarbeit an wiederkehrenden, aber unbenannten Missverständnissen scheitert. Reibung wird als strukturelle Klärungsfrage behandelt statt als Leistungs- oder Charakterproblem Einzelner, was internationale Projekte tragfähiger macht. Passt der Kurs zu Ihrem Unternehmen? Am besten klärt sich das im Gespräch. Wir zeigen Ihnen den Kurs im LMS und beantworten Ihre Fragen. Termin auswählen Wichtige Begriffe im Kurs Direkt-indirekt-Achse Der Unterschied, ob Kritik und Bedenken in einer Arbeitskultur offen ausgesprochen oder eher verpackt geäußert werden. In vielen indirekten Kulturen bedeutet ein zustimmendes Wort zunächst nur, dass etwas verstanden wurde, nicht zwingend, dass ihm zugestimmt wird. Hierarchie-Empfindlichkeit Wie stark sich eine Person in ihrer Kultur traut, einer ranghöheren Person offen zu widersprechen. In hierarchie-empfindlichen Kulturen wird ohne ausdrückliche Einladung selten widersprochen, selbst wenn Bedenken bestehen. Zeit-Verständnis Ob eine Frist als fester, harter Punkt gilt oder als Korridor mit Verhandlungsspielraum verstanden wird. Ein konkreter Zeitpunkt mit Uhrzeit macht diese Erwartung deutlicher als ein bloßes Datum. Implizite Erwartung Eine unausgesprochene Annahme, die eine Person für selbstverständlich hält und deshalb nicht explizit benennt. Sie gilt als häufigste Ursache interkultureller Reibung, weil sie auf beiden Seiten gleichzeitig auftreten kann, ohne dass es jemandem auffällt. Weiterführende Beiträge Interkulturelle Zusammenarbeit: die 7 besten Tipps für Teams Sieben Tipps für die Zusammenarbeit über Kulturen hinweg. Jetzt lesen Zusammenarbeit im Team: 3 wichtige Tipps für mehr Erfolg Was Teams im Alltag wirklich besser zusammenarbeiten lässt. Jetzt lesen Mobiles Arbeiten: Vorteile, Herausforderungen und Tipps Vorteile, Herausforderungen und Regeln für mobiles Arbeiten. Jetzt lesen Häufig gestellte Fragen Vermittelt der Kurs Wissen über bestimmte Länder oder Kulturen? Interkulturelle Zusammenarbeit vermittelt kein länderspezifisches Detailwissen und keine Kataloge von Verhaltensregeln einzelner Kulturen. Der Kurs zeigt ein Drei-Achsen-Modell, mit dem sich wiederkehrende Reibungspunkte in jeder interkulturellen Zusammenarbeit einordnen lassen. Für vertiefte länderspezifische Kompetenz bleiben spezialisierte Angebote zuständig. Setzt der Kurs voraus, dass Teilnehmende bereits interkulturell arbeiten? Interkulturelle Zusammenarbeit setzt keine laufende internationale Zusammenarbeit voraus, richtet sich aber besonders an Teilnehmende, die mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Arbeitskulturen zusammenarbeiten. Der Kurs vermittelt das Drei-Achsen-Modell anhand eines durchgängigen Fallbeispiels und macht es direkt anwendbar. Vorkenntnisse aus der interkulturellen Kommunikation werden nicht vorausgesetzt. Empfiehlt der Kurs, alle drei Achsen gleichzeitig anzugehen? Interkulturelle Zusammenarbeit rät davon ab, alle drei Achsen gleichzeitig zu bearbeiten. Der Kurs zeigt, dass eine Achse als unmittelbarer Hebel in einer konkreten Situation reicht und für die Umsetzung in einem laufenden Projekt genügt. Teilnehmende wählen selbst, welche Achse in ihrem Fall am dringendsten ist. Müssen Teilnehmende ihre interkulturellen Absprachen dokumentieren? Interkulturelle Zusammenarbeit sieht keine verpflichtende Dokumentation vor. Die Vertiefungsunterlage enthält eine Leitfrage und einen möglichen ersten Schritt vor dem nächsten interkulturellen Termin. Ob und wie ein Unternehmen Absprachen festhält, entscheidet es selbst. Für welche Unternehmen ist der Kurs gedacht? Interkulturelle Zusammenarbeit ist am Beispiel einer Beratung aufgebaut, deren Projektleiterin mit einem Kollegen aus einem internationalen Partnerunternehmen zusammenarbeitet. Das Drei-Achsen-Modell ist bewusst einfach gehalten, damit es sich im laufenden Projektalltag anwenden lässt. Zielgruppe sind Beschäftigte und Führungskräfte in Unternehmen und Kommunen, die interkulturell zusammenarbeiten. Was kostet der Kurs? Im reteach LMS ist die Interkulturelle Kompetenz Schulung Teil des Themenfelds Teamwork und wird als Jahrespauschale nach der Zahl der Lizenzplätze gebucht — den Preis ermitteln Sie im Preisrechner. Als SCORM-Paket hängt der Preis vom Umfang der Anpassung ab; die Konditionen finden Sie unter Kurse für Ihr LMS. In welchen Sprachen ist der Kurs verfügbar? Die Interkulturelle Kompetenz Schulung gibt es im reteach LMS in 2 Sprachen: DE, EN. Als SCORM-Paket für Ihr eigenes LMS sind es 2 Sprachen: DE, EN. Wie oft sollte der Kurs wiederholt werden? Das Intervall legt Ihr Unternehmen fest; die Interkulturelle Kompetenz Schulung schreibt keinen Rhythmus vor. Im reteach LMS lässt sich die Wiederholung automatisch einplanen. Kann der Kurs auf unser Unternehmen angepasst werden? Im reteach LMS lassen sich bei der Interkulturelle Kompetenz Schulung eigene Texte, Unterlagen und Bilder ergänzen; das Kursvideo selbst ist nicht editierbar. Das SCORM-Paket ist ein Standardkurs und ohne eigene Unterlagen einsetzbar. Wird der Kurs aktuell gehalten? Wir überarbeiten die Interkulturelle Kompetenz Schulung, wenn sich die fachliche Grundlage oder die Praxis im Arbeitsalltag ändert, und informieren Kunden per E-Mail über die Änderungen. Welche Kurse bietet reteach noch an? Die Interkulturelle Kompetenz Schulung gehört zum Themenfeld Teamwork, das zusammen mit Leadership, Kommunikation und Produktivität die Soft-Skills-Schulungen von reteach bildet. Alle selbstproduzierten Kurse finden Sie im Kurskatalog.
Halt — bevor wir Anke recht gebenEin Fallbeispiel zeigt, wie eine Projektleiterin zum vierten Mal erlebt, dass ein internationaler Kollege trotz klarer Frist ein anderes Ergebnis liefert als erwartet.
Wahrnehmung schlägt SchuldzuweisungWarum interkulturelle Konflikte selten an einer Seite hängen, sondern an unausgesprochenen Erwartungen beider Seiten.
Vom stillen Missverständnis zur sichtbaren ErwartungÜberblick über die drei Achsen direkt/indirekt, Hierarchie und Zeit-Verständnis.
Achse 1: direkt versus indirektDie eigene Norm bewusst machen, die andere Norm anerkennen und explizit fragen.
Achse 2: Hierarchie-EmpfindlichkeitDie Rolle benennen, Widerspruch einladen und eine schriftliche Alternative anbieten.
Achse 3: Zeit-VerständnisEinen konkreten Zeitpunkt statt ein Datum nennen, einen Zwischen-Check vereinbaren und Folgen benennen.
KernbotschaftenDirekt oder indirekt, Hierarchie und Zeit-Verständnis als die drei Achsen kultureller Reibung.