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Konflikte erkennen – Arten und Eskalationsstufen

Das Konfliktarten E-Learning vermittelt Führungskräften, wie sie Konflikte im Team anhand des Glasl-Modells auf einer frühen Stufe erkennen, bevor sie sichtbar eskalieren. Im Mittelpunkt stehen vier Praxis-Stufen — Verhärtung, Polarisation, Taten statt Worte, Images und Koalitionen — mit den jeweils passenden Frühwarnzeichen.

Demo ansehen

Eine gesetzliche Schulungspflicht besteht nicht. Das Konfliktarten E-Learning unterstützt Führungskräfte darin, Konflikte im Team früh zu erkennen, statt sie erst auf einer teuren Eskalationsstufe zu bemerken. Teilnehmende brauchen kein Vorwissen.

Das Konfliktarten E-Learning gehört zu den selbstproduzierten Kursen im Themenfeld Leadership und ist auf zwei Wegen einsetzbar: als Kurs im reteach LMS oder als SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS, jeweils in zwei Sprachen. In einer Demo zeigen wir Ihnen den Kurs samt Zuweisung und Nachweis.

Für wen ist dieser Kurs gedacht?

Das Konfliktarten E-Learning richtet sich an Führungskräfte in Unternehmen und Kommunen mit direkter Teamverantwortung. Vorwissen aus Mediation oder Konfliktforschung wird nicht vorausgesetzt.

Voraussetzungen

Keine fachlichen Vorkenntnisse, Browser und Internetzugang genügen.

Einsatz im Unternehmen

Sinnvoll überall dort, wo Führungskräfte für das Klima in ihrem Team verantwortlich sind — in Unternehmen wie in Kommunen, unabhängig von Größe und Branche.

Was Teilnehmende in diesem Kurs lernen

Nach dem Konfliktarten E-Learning können Teilnehmende:

  • erkennen, dass eine ruhige Halle nicht dasselbe ist wie ein konfliktfreies Team
  • die vier Praxis-Stufen Verhärtung, Polarisation, Taten statt Worte und Images und Koalitionen unterscheiden
  • Verallgemeinerungen in der Sprache als frühes Anzeichen von Verhärtung deuten
  • Räumliche Vermeidung wie Sitzplatz- und Pausenwechsel als Frühwarnzeichen erkennen
  • Zustimmungs-Abholen bei Drittpersonen als Anzeichen von Polarisation einordnen
  • erkennen, ab welcher Stufe das persönliche Gespräch durch indirekte Kommunikation ersetzt wird
  • Einschätzen, bis zu welcher Stufe eine interne Klärung möglich ist und wann externe Mediation nötig wird

Kurs im Einsatz sehen: Wir zeigen Ihnen in einer Demo, wie das Konfliktarten E-Learning zugewiesen, absolviert und nachgewiesen wird.

Demo vereinbaren

Kursaufbau

Ein durchgehendes Kursvideo mit zwei Reflexionsfragen führt durch diese Abschnitte, dazu kommen die Begleit- und die Vertiefungsunterlage zum Nachlesen.

Der Zettel im Schichtbuch

Ein Fallbeispiel zeigt, wie ein Werksleiter zufällig von einem Konflikt erfährt, der seit Wochen läuft.

Ruhig ist nicht konfliktfrei

Warum Konflikte selten mit einem lauten Knall beginnen, sondern mit kleinen Verschiebungen.

Vier Anfangs-Stufen nach Glasl

Überblick über Verhärtung, Polarisation, Taten statt Worte und Images und Koalitionen.

Stufe 1: Verhärtung

Indikatoren in Sprache, Raum und der stillen Meinungsbildung Dritter.

Stufe 2: Polarisation

Debatte als Wettkampf, Zustimmungs-Abholen und sichtbare Abwertung.

Stufe 3 und 4: Taten statt Worte, Images und Koalitionen

Verstummtes Gespräch, Vermeidung und beginnende Lagerbildung im Team.

Zwei Verläufe im Vergleich

Derselbe Konflikt einmal unbemerkt eskaliert und einmal früh erkannt.

Kernbotschaften

Die vier Stufen erkennen und die Anzeichen in Sprache, Raum und Verhalten lesen.

Format und Bereitstellung des Konfliktarten E-Learnings

Kurs im reteach LMS

Dauer20 Minuten Kursvideo, dazu die Unterlagen zum Nachlesen
LernformSelbstlernkurs: ein durchgehendes Kursvideo mit zwei Reflexionsfragen, jederzeit start- und unterbrechbar
Sprachen2 Sprachen: DE, EN
AbschlussKein Quiz; der Kurs besteht aus dem Kursvideo und den Begleitunterlagen
NachweisTeilnahme und Abschluss werden im reteach LMS erfasst und sind dort abrufbar
FassungenDas Kursvideo ist nicht editierbar. Eigene Texte, Unterlagen und Bilder lassen sich ergänzen.
Bereitstellungüber die reteach-Lernplattform, Zugang per E-Mail-Einladung
BuchungTeil des Themenfelds Leadership, als Jahrespauschale nach Lizenzplätzen buchbar — zum Preisrechner

SCORM-Kurs für Ihr LMS

Dauer20 Minuten im interaktiven Kurs
LernformInteraktiver Kurs mit Fallsituationen, Entscheidungen mit fachlichem Feedback und Reflexionsfragen, browserbasiert auf Desktop und Mobilgerät
Sprachen2 Sprachen: DE, EN
AbschlussKeine Abschlussprüfung; der Kurs gilt als abgeschlossen, sobald alle Abschnitte bearbeitet sind
NachweisDen Abschluss meldet der Kurs an Ihr LMS zurück
FassungenStandardkurs, ohne eigene Unterlagen einsetzbar
BereitstellungSCORM 1.2 und SCORM 2004 (4th Edition), je ein ZIP-Paket je Kurs mit allen Sprachfassungen darin
Buchungals SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS — Kurse für Ihr LMS

Begleitmaterial

Zur Fassung im reteach LMS gehören zwei Unterlagen. Sie vertiefen die Inhalte des Konfliktarten E-Learnings und bleiben Teilnehmenden als Nachschlagewerk. Das SCORM-Paket enthält den Kurs selbst, keine Unterlagen.

Begleitunterlage

Methodenkompass zum Glasl-Modell der Konflikt-Eskalation und den vier Frühwarn-Stufen, mit Anwendungsschritten und typischen Fehlern je Stufe.

Vertiefungsunterlage

Vertiefende Unterlage zu den vier Anfangs-Stufen nach Glasl, mit typischen Wegerklärungen und einer Leitfrage zum eigenen Bereich.

Was der Kurs im Arbeitsalltag verändert

Für Beschäftigte

Mitarbeitende profitieren davon, dass Spannungen im Team früh erkannt werden, wenn eine kurze Aussprache noch reicht, statt erst spät und mit größerem Aufwand geklärt zu werden. Beobachtete Anzeichen werden nicht bewertet, sondern als Ausgangspunkt für eine passende, moderate Reaktion genutzt.

Für Führungskräfte

Führungskräfte erhalten mit dem Glasl-Modell ein Raster, mit dem sie vier Anfangs-Stufen eines Konflikts an konkreten Anzeichen in Sprache, Raum und Verhalten erkennen. Sie wissen, bis zu welcher Stufe sie selbst oder mit einer dritten Person aus dem Haus moderieren können und ab wann externe Mediation nötig wird.

Für Unternehmen

Unternehmen und Kommunen vermeiden, dass Konflikte unbemerkt bis zur Lagerbildung im Team eskalieren, weil Führungskräften ein Raster zur frühen Einordnung fehlte. Eine früh erkannte Konfliktstufe lässt sich mit deutlich weniger Aufwand klären als eine spät bemerkte.

Passt der Kurs zu Ihrem Unternehmen?

Am besten klärt sich das im Gespräch.

Wir zeigen Ihnen den Kurs im LMS und beantworten Ihre Fragen.

Termin auswählen

Wichtige Begriffe im Kurs

Glasl-Modell

Ein Modell der Konflikt-Eskalation in neun Stufen, von denen die ersten vier für die Führungspraxis besonders relevant sind. Es ordnet Konflikte anhand erkennbarer Anzeichen ein, statt sie dem Zufall der Wahrnehmung zu überlassen.

Verhärtung

Die erste Stufe: Standpunkte werden unverhandelbar, während die Diskussion selbst noch läuft. Verallgemeinerungen wie „immer“ oder „nie“ und ein leiser Wechsel von Sitzplatz oder Pause sind die typischen Anzeichen.

Polarisation

Die zweite Stufe: Aus der Diskussion wird offene Gegnerschaft, in der es um Sieg statt um eine gemeinsame Lösung geht. Zustimmungs-Abholen bei Drittpersonen und sichtbare Abwertung wie Augenrollen kommen hinzu.

Taten statt Worte

Die dritte Stufe: Das persönliche Gespräch verstummt, Kommunikation läuft nur noch indirekt über Mails oder Dritte. Die entstehende Ruhe wirkt nach außen wie Konfliktfreiheit, ist aber genau das Gegenteil.

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Häufig gestellte Fragen

Vermittelt der Kurs auch, wie ein Konflikt moderiert wird?

Konflikte erkennen – Arten und Eskalationsstufen konzentriert sich auf das Erkennen der vier Anfangs-Stufen und die Einschätzung, ob eine interne Klärung noch reicht. Die konkrete Moderation eines Klärungsgesprächs behandelt der Kurs nicht im Detail. Für die praktische Gesprächsführung bleibt das weitere Vorgehen Sache der Führungskraft.

Eignet sich der Kurs für Führungskräfte ohne Erfahrung mit Konfliktmanagement?

Konflikte erkennen – Arten und Eskalationsstufen setzt kein Vorwissen aus Mediation oder Konfliktforschung voraus. Der Kurs vermittelt das Glasl-Modell anhand eines durchgängigen Fallbeispiels aus dem Betriebsalltag. Teilnehmende benötigen lediglich die Verantwortung für ein Team.

Ab welcher Stufe ist externe Hilfe nötig?

Konflikte erkennen – Arten und Eskalationsstufen ordnet die ersten vier Stufen als intern moderierbar ein. Ab der fünften Stufe, dem Gesichtsverlust, wird nach dem Glasl-Modell externe Mediation notwendig. Der Kurs behandelt schwerpunktmäßig die vier Stufen davor.

Müssen Teilnehmende beobachtete Konflikte im Kurs dokumentieren?

Konflikte erkennen – Arten und Eskalationsstufen sieht keine verpflichtende Dokumentation vor. Die Begleitunterlage enthält einen Methodenkompass, die Vertiefungsunterlage eine Leitfrage zum eigenen Bereich. Ob ein Unternehmen die Beobachtung strukturiert festhält, entscheidet es selbst.

Für welche Teams ist der Kurs gedacht?

Konflikte erkennen – Arten und Eskalationsstufen ist am Beispiel eines Werksleiters aufgebaut, der von einem bereits mehrere Wochen laufenden Konflikt zwischen zwei Schichtleitern erfährt. Die vier Stufen sind bewusst mit konkreten, beobachtbaren Anzeichen gehalten, damit sie im Alltag anwendbar bleiben. Zielgruppe sind Führungskräfte in Unternehmen und Kommunen mit direkter Teamverantwortung.

Was kostet der Kurs?

Im reteach LMS ist das Konfliktarten E-Learning Teil des Themenfelds Leadership und wird als Jahrespauschale nach der Zahl der Lizenzplätze gebucht — den Preis ermitteln Sie im Preisrechner. Als SCORM-Paket hängt der Preis vom Umfang der Anpassung ab; die Konditionen finden Sie unter Kurse für Ihr LMS.

In welchen Sprachen ist der Kurs verfügbar?

Das Konfliktarten E-Learning gibt es im reteach LMS in 2 Sprachen: DE, EN. Als SCORM-Paket für Ihr eigenes LMS sind es 2 Sprachen: DE, EN.

Wie oft sollte der Kurs wiederholt werden?

Das Intervall legt Ihr Unternehmen fest; das Konfliktarten E-Learning schreibt keinen Rhythmus vor. Im reteach LMS lässt sich die Wiederholung automatisch einplanen.

Kann der Kurs auf unser Unternehmen angepasst werden?

Im reteach LMS lassen sich beim Konfliktarten E-Learning eigene Texte, Unterlagen und Bilder ergänzen; das Kursvideo selbst ist nicht editierbar. Das SCORM-Paket ist ein Standardkurs und ohne eigene Unterlagen einsetzbar.

Wird der Kurs aktuell gehalten?

Wir überarbeiten das Konfliktarten E-Learning, wenn sich die fachliche Grundlage oder die Praxis im Arbeitsalltag ändert, und informieren Kunden per E-Mail über die Änderungen.

Welche Kurse bietet reteach noch an?

Das Konfliktarten E-Learning gehört zum Themenfeld Leadership, das zusammen mit Kommunikation, Teamwork und Produktivität die Soft-Skills-Schulungen von reteach bildet. Alle selbstproduzierten Kurse finden Sie im Kurskatalog.

+49 30 235 939580

hello@reteach.com

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