Übersicht Zoom Whiteboard: 5 effektive Funktionen für digitales Lernen 2026 Erstellt am: 20. August 2021 Zuletzt aktualisiert am: 20. Mai 2026 Sofie Bräutigam Teilen auf: Wichtigste Erkenntnisse: Natives Tool: Das Zoom Whiteboard ist seit 2022 fester Bestandteil von Zoom Workplace und ersetzt für viele Trainings externe Tools. KI-Unterstützung: Der Zoom AI Companion 3.0 generiert Diagramme, fasst Boards zusammen und übersetzt Inhalte in 46 Sprachen. Persistente Boards: Whiteboards lassen sich auch nach dem Meeting weiterbearbeiten – ideal für kohortenbasiertes Lernen. Miro und Mural: Weiterhin sinnvoll, wenn plattformübergreifend gearbeitet wird oder sehr große Boards nötig sind. LMS-Integration: In Kombination mit einer Lernplattform wie reteach entsteht ein durchgängiger Blended-Learning-Workflow. Das Zoom Whiteboard hat sich in den letzten Jahren von einer einfachen Zeichenfläche zu einem zentralen Werkzeug für digitales Lernen entwickelt. Mit der Integration von Zoom AI Companion und neuen Kollaborations-Features ist es 2026 für viele Live-Trainings die naheliegendste Lösung – auch im Vergleich zu etablierten Anbietern wie Miro oder Mural. Inhalt 1. Was ist das Zoom Whiteboard und wofür wird es genutzt?2. Welche Funktionen bietet das Zoom Whiteboard für digitales Lernen?3. Wie aktiviere ich das Zoom Whiteboard in einer Schulung?4. Welche Rolle spielt der AI Companion beim Whiteboarding?5. Wann lohnen sich Miro, Mural oder andere Alternativen?6. Wie integriere ich das Zoom Whiteboard in eine Lernplattform?7. Fazit: Wann ist das Zoom Whiteboard die richtige Wahl?8. Häufige Fragen Was ist das Zoom Whiteboard und wofür wird es genutzt? Das Zoom Whiteboard ist die native Whiteboard-Funktion innerhalb von Zoom Workplace. Es handelt sich um eine digitale Tafel, auf der Trainer und Teilnehmende in Echtzeit zeichnen, schreiben, Diagramme erstellen und Inhalte strukturieren können – direkt im Videokonferenz-Fenster und ohne zusätzliche Tools. Eingeführt wurde das Zoom Whiteboard 2022 als Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach kollaborativen Lernumgebungen in hybriden und Remote-Schulungen. Seit der Umbenennung der Plattform in Zoom Workplace im Jahr 2024 ist es eines der zentralen Werkzeuge für digitales Lernen und ersetzt für viele Unternehmen den separaten Einsatz von Tools wie Miro oder Mural. Definition Zoom Whiteboard: Eine in Zoom Workplace integrierte digitale Tafel für Echtzeit-Kollaboration in Meetings und Schulungen. Die Funktion umfasst Zeichenwerkzeuge, Sticky Notes, Vorlagen und KI-gestützte Features über den Zoom AI Companion. Boards lassen sich auch außerhalb von Meetings weiterbearbeiten und mit anderen Nutzenden teilen. Welche Funktionen bietet das Zoom Whiteboard für digitales Lernen? Das Zoom Whiteboard hat sich seit dem Launch deutlich weiterentwickelt. Für digitale Schulungen und Live-Trainings sind besonders fünf Funktionen relevant: 1. Echtzeit-Kollaboration ohne Teilnehmer-Limit Trainer und Teilnehmende können gleichzeitig auf demselben Board arbeiten – mit Stift, Textfeldern, Formen, Pfeilen und Sticky Notes. Änderungen werden synchron sichtbar, was Live-Brainstormings und Gruppenarbeiten unkompliziert macht. 2. Vorlagenbibliothek für Trainings-Szenarien Zoom bietet vorgefertigte Templates für SWOT-Analysen, Brainstormings, Mindmaps, Retrospektiven und Lernpfad-Visualisierungen. Das beschleunigt die Vorbereitung von Schulungsmodulen erheblich und sorgt für eine einheitliche visuelle Sprache über mehrere Sessions hinweg. 3. Persistente Boards über Meetings hinweg Anders als bei klassischen Online-Whiteboards können Boards auch nach Meeting-Ende weiterbearbeitet werden. Damit eignet sich das Zoom Whiteboard für asynchrones Lernen und kohortenbasiertes Arbeiten in Lerngruppen. 4. Foto-zu-Board-Konvertierung Ein Foto eines physischen Flipcharts oder Whiteboards lässt sich per KI in ein digitales, editierbares Board umwandeln. Das ist besonders für hybride Trainings nützlich, in denen ein Teil der Teilnehmenden vor Ort und ein Teil remote dabei ist. 5. Integration mit Zoom AI Companion Der AI Companion kann Whiteboards aus Meeting-Inhalten generieren, zentrale Punkte zusammenfassen oder strukturierte Diagramme als Diskussionsgrundlage vorschlagen. Mehr dazu im Abschnitt zur KI-Integration. Wie aktiviere ich das Zoom Whiteboard in einer Schulung? Das Aktivieren ist unkompliziert. In drei Schritten ist das Zoom Whiteboard einsatzbereit: Schritt 1: Zoom-Version prüfen Sie benötigen mindestens die aktuelle Zoom-Workplace-Version. Updates lassen sich direkt im Client unter „Nach Updates suchen“ durchführen. Für ältere Versionen sind einige der hier beschriebenen Funktionen, vor allem die AI-Companion-Features, nicht verfügbar. Schritt 2: Whiteboard im Meeting starten Während eines Meetings klicken Sie in der Toolbar auf das Whiteboard-Symbol oder wählen unter „Apps“ das Whiteboard. Alternativ können Sie ein bereits vorbereitetes Board aus Ihrer Bibliothek öffnen – das ist für strukturierte Trainings empfehlenswert. Schritt 3: Berechtigungen festlegen Als Host entscheiden Sie, ob Teilnehmende nur zusehen, kommentieren oder aktiv mitschreiben dürfen. Für interaktive Live-Trainings empfiehlt sich die volle Editier-Berechtigung – für reine Präsentationen die Lese-Berechtigung. Tipp für Account-Admins: Wenn das Zoom Whiteboard für alle Lizenznehmer in Ihrer Organisation verfügbar sein soll, muss die Funktion einmalig über die Zoom-Webkonsole unter „Konto-Einstellungen“ freigeschaltet werden. Welche Rolle spielt der AI Companion beim Whiteboarding? Mit dem Zoom AI Companion 3.0, der seit März 2026 ausgerollt wird, hat sich das Whiteboard von einer reinen Zeichenfläche zu einem intelligenten Lern-Werkzeug weiterentwickelt. Für Trainer und Lernende sind vor allem drei Funktionen relevant: Automatische Diagramm-Generierung: Der AI Companion erstellt auf Basis des Meeting-Verlaufs Flowcharts, Mindmaps oder strukturierte Skizzen. Das ist hilfreich, wenn eine Diskussion komplex wird und schnell visualisiert werden muss – statt vor einer leeren Tafel zu starten, gibt es einen sinnvollen Ausgangspunkt. Zusammenfassung von Board-Inhalten: Am Ende einer Session kann der AI Companion die wichtigsten Punkte des Whiteboards in eine strukturierte Liste umwandeln. Das ist ideal als Nachbereitungsmaterial für Lernende und ersetzt das manuelle Protokollieren. Übersetzung in 46 Sprachen: Für internationale Trainings lassen sich Beschriftungen und Sticky Notes live übersetzen. Das senkt Sprachbarrieren in global aufgestellten Teams und macht das Zoom Whiteboard auch für mehrsprachige Onboarding-Programme tauglich. Wichtig: Der AI Companion ist in den meisten kostenpflichtigen Zoom-Workplace-Abos (Pro, Business, Enterprise) enthalten. Im kostenlosen Basic-Plan sind nur eingeschränkte AI-Funktionen verfügbar. Wann lohnen sich Miro, Mural oder andere Alternativen? Trotz der starken Weiterentwicklung des Zoom Whiteboards gibt es Szenarien, in denen externe Tools wie Miro oder Mural weiterhin die bessere Wahl sind: Sie nutzen das Whiteboard auch außerhalb von Zoom Miro und Mural sind plattformunabhängig und lassen sich in Microsoft Teams, Google Meet oder als eigenständige Web-App verwenden. Wer hybrid mit verschiedenen Kommunikationskanälen arbeitet, profitiert von dieser Flexibilität. Sie brauchen sehr große Boards mit spezialisierten Templates Miro hat eine deutlich umfangreichere Template-Bibliothek (über 2.000 Vorlagen) und unterstützt sehr große, komplexe Boards mit zehntausenden Objekten. Für Design Thinking, Customer Journey Mapping oder Agile-Frameworks ist das oft praktischer. Sie arbeiten mit Drittanbieter-Integrationen Miro und Mural bieten native Anbindungen an Jira, Asana, Confluence, Notion und viele weitere Produktivitäts-Tools. Wenn Boards Teil eines komplexen Workflows mit anderen Systemen sind, ist das ein Vorteil. Beide Tools sind weiterhin als Zoom-Apps direkt im Meeting verfügbar – das heißt, der Wechsel zwischen Fenstern entfällt auch hier. Für die meisten Standard-Schulungen, Onboarding-Sessions und Live-Trainings reicht das Zoom Whiteboard inzwischen jedoch vollständig aus. Wie integriere ich das Zoom Whiteboard in eine Lernplattform? Damit das Zoom Whiteboard sein volles Potenzial in der Weiterbildung entfaltet, sollte es in eine Lernplattform eingebettet werden. Bei reteach ist Zoom als Live-Schulungs-Tool nativ integriert: Trainer planen Live-Trainings direkt in der reteach-Plattform, führen sie über den eingebetteten Zoom-Raum durch und verknüpfen sie mit asynchronen Lerninhalten. So entsteht ein durchgängiger Blended-Learning-Workflow: Lernende absolvieren asynchrone Module – Videos, Texte, Quizzes – in reteach. Live-Sessions über den integrierten Zoom-Raum vertiefen das Gelernte – mit Whiteboard, Breakout-Räumen und AI-Companion-Funktionen. Whiteboard-Ergebnisse und Meeting-Zusammenfassungen werden als Nachbereitungs-Material zurück in den Lernpfad gespiegelt. Diese Verknüpfung ist besonders wirkungsvoll für kohortenbasiertes Lernen, strukturierte Onboarding-Programme und wiederkehrende Compliance-Trainings, bei denen sowohl Selbststudium als auch interaktive Live-Phasen relevant sind. Fazit: Wann ist das Zoom Whiteboard die richtige Wahl? Das Zoom Whiteboard ist 2026 zu einem ernstzunehmenden Werkzeug für digitales Lernen gereift. Für Unternehmen, die ohnehin Zoom Workplace nutzen, ist es in den meisten Schulungsszenarien die effizienteste Option: keine zusätzlichen Lizenzkosten, keine Kontextwechsel zwischen Tools, plus die KI-gestützten Funktionen des AI Companion. Externe Tools wie Miro oder Mural bleiben relevant, wenn Sie plattformübergreifend arbeiten, sehr große Boards benötigen oder spezialisierte Templates und Drittanbieter-Integrationen einsetzen. Wer das Zoom Whiteboard in eine strukturierte Weiterbildung einbinden möchte, kommt um die Integration in eine Lernplattform nicht herum. Die Verbindung aus Live-Sessions und asynchronen Lerninhalten macht digitales Lernen messbar effektiver und schafft die Voraussetzung für nachhaltige Lerneffekte. Häufig gestellte Fragen Was ist das Zoom Whiteboard?Das Zoom Whiteboard ist die native Whiteboard-Funktion innerhalb von Zoom Workplace. Es ermöglicht Trainern und Teilnehmenden, in Echtzeit gemeinsam zu zeichnen, zu schreiben und Inhalte zu strukturieren – direkt im Videokonferenz-Fenster. Boards können auch nach Meeting-Ende weiterbearbeitet und geteilt werden. Ist das Zoom Whiteboard kostenlos?Das Zoom Whiteboard ist in allen kostenpflichtigen Zoom-Workplace-Abos enthalten. Im kostenlosen Basic-Plan ist die Nutzung mit Einschränkungen ebenfalls möglich. Die vollen AI-Companion-Funktionen stehen nur in den kostenpflichtigen Plänen (Pro, Business, Enterprise) zur Verfügung. Wie unterscheidet sich das Zoom Whiteboard von Miro oder Mural?Das Zoom Whiteboard ist direkt in Zoom Workplace integriert und für die Nutzung innerhalb von Zoom-Meetings optimiert. Miro und Mural sind plattformunabhängig und bieten eine deutlich größere Template-Bibliothek sowie umfangreichere Integrationen mit Drittanbietern. Für die meisten Standard-Schulungen reicht das Zoom Whiteboard aus; für komplexe Design-Thinking-Workshops oder plattformübergreifende Arbeit sind Miro oder Mural die bessere Wahl. Kann ich das Zoom Whiteboard auch außerhalb eines Meetings nutzen?Ja. Whiteboards lassen sich auch ohne aktives Meeting öffnen, bearbeiten und mit anderen Nutzenden teilen. Das macht das Tool auch für asynchrones Lernen und kohortenbasierte Lerngruppen einsetzbar. Wie viele Teilnehmende können gleichzeitig an einem Zoom Whiteboard arbeiten?Es gibt kein striktes Limit für die Anzahl gleichzeitig aktiver Mitarbeitender an einem Board. In der Praxis funktioniert die Echtzeit-Kollaboration auch in größeren Gruppen flüssig. Als Host können Sie individuell festlegen, wer schreiben, kommentieren oder nur zusehen darf. Welche Rolle spielt der Zoom AI Companion beim Whiteboard?Der AI Companion erstellt auf Basis von Meeting-Inhalten automatisch Diagramme, fasst Whiteboard-Inhalte am Ende einer Session zusammen und übersetzt Beschriftungen in 46 Sprachen. Das macht das Zoom Whiteboard besonders für komplexe Schulungen und internationale Teams effizient. Lässt sich das Zoom Whiteboard in eine Lernplattform integrieren?Ja. reteach integriert Zoom nativ als Live-Schulungs-Tool. Trainer können Live-Sessions inklusive Whiteboard direkt aus der reteach-Plattform planen, durchführen und mit asynchronen Lerninhalten verknüpfen. So entsteht ein durchgängiger Blended-Learning-Workflow. vorheriger Artikel nächster Artikel Teilen auf: Das könnte außerdem für Sie interessant sein: Lernvideo erstellen in 5 einfachen Schritten Endlich einfach – Teil 4. Lernvideos sind perfekt für digitales Lernen. Ein Lernvideo erstellen Sie heute auch ohne aufwändiges Equipment oder Vorkenntnisse. Wir zeigen Ihnen, wie es in 5 Schritten gelingt, welche Tools 2026 wirklich relevant sind und welche Fehler Sie vermeiden sollten. Die Besten Alternativen zu Moodle und Ilias 2026 Auf der Suche nach einer Lernplattform stößt man unweigerlich auf die bekannten Lösungen Moodle und ILIAS. Diese werden aber vor allem von Schulen und Universitäten genutzt. Welche geeigneten Alternativen zu Moodle und Ilias gibt es also für Unternehmen? Wir klären auf. E-Learning im Öffentlichen Sektor: Digitalisierung erfolgreich umsetzen Die Digitalisierung macht auch vor dem Öffentlichen Sektor nicht Halt. Wir verraten, welche Vorteile E-Learning im Öffentlichen Sektor hat und warum auch Sie unbedingt auf digitale Weiterbildung umsteigen sollten. 8 Schritte für einen gelungenen Einstieg ins eLearning Sie möchten eLearning in Ihrem Unternehmen etablieren und wissen nicht so recht, wo Sie anfangen sollen? Wir haben 8 Schritte für Sie zusammengefasst, die den Einstieg ins eLearning erleichtern.