Situativ führen – Der richtige Stil für jede Situation Die Situative Führung Schulung vermittelt Führungskräften, wie sie ihren Führungsstil bewusst an die Person und die konkrete Aufgabe anpassen, statt einen Stil über das ganze Team zu stülpen. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass Gleichbehandlung nicht dasselbe ist wie Gerechtigkeit, weil Mitarbeitende je nach Können und Wollen für eine Aufgabe einen anderen Stil brauchen. Anhand eines durchgängigen Fallbeispiels lernen Teilnehmende das Modell des situativen Führens nach Hersey und Blanchard mit den vier Stilen Anweisen, Trainieren, Beteiligen und Delegieren kennen. Demo ansehen Eine gesetzliche Schulungspflicht besteht nicht. Die Situative Führung Schulung unterstützt Führungskräfte darin, ihren Stil so zu wählen, dass er zu Kompetenz und Bereitschaft der jeweiligen Person für die jeweilige Aufgabe passt. Teilnehmende brauchen kein Vorwissen. Die Situative Führung Schulung gehört zu den selbstproduzierten Kursen im Themenfeld Leadership und ist auf zwei Wegen einsetzbar: als Kurs im reteach LMS oder als SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS, jeweils in zwei Sprachen. In einer Demo zeigen wir Ihnen den Kurs samt Zuweisung und Nachweis. Für wen ist dieser Kurs gedacht? Die Situative Führung Schulung richtet sich an Führungskräfte in Unternehmen und Kommunen, die Mitarbeitende mit unterschiedlichem Erfahrungsstand führen. Vorkenntnisse aus der Führungskräfteentwicklung werden nicht vorausgesetzt. Voraussetzungen Keine fachlichen Vorkenntnisse, Browser und Internetzugang genügen. Einsatz im Unternehmen Sinnvoll überall dort, wo Führungskräfte Mitarbeitende mit unterschiedlichem Können und unterschiedlicher Bereitschaft führen — in Unternehmen wie in Kommunen, unabhängig von Größe und Branche. Was Teilnehmende in diesem Kurs lernen Nach der Situative Führung Schulung können Teilnehmende: erkennen, dass Gleichbehandlung im Führungsstil nicht automatisch gerecht ist Kompetenz und Bereitschaft eines Mitarbeitenden für eine konkrete Aufgabe einschätzen bei geringem Können und geringer Bereitschaft mit klaren Ansagen eng anweisen bei wachsendem Können und schwankender Bereitschaft erklären und Sinn stiften bei vorhandenem Können und kippender Motivation Mitarbeitende gezielt beteiligen bei hohem Können und hoher Bereitschaft delegieren und den Weg offenlassen den gewählten Stil an die Persönlichkeit des Mitarbeitenden anpassen, ohne die Reifegrad-Diagnose zu ersetzen den eigenen Reflex hinterfragen, der einen einzelnen Mitarbeitenden vorschnell als „schwierig“ einordnet Kurs im Einsatz sehen: Wir zeigen Ihnen in einer Demo, wie die Situative Führung Schulung zugewiesen, absolviert und nachgewiesen wird. Demo vereinbaren Kursaufbau Ein durchgehendes Kursvideo mit zwei Reflexionsfragen führt durch diese Abschnitte, dazu kommen die Begleit- und die Vertiefungsunterlage zum Nachlesen. Stil folgt ReifegradEin Fallbeispiel zeigt, wie eine Werksleiterin zwei Mitarbeitenden dieselbe klare Ansage gibt und gegensätzliche Reaktionen erntet. Gleichbehandlung ist nicht GerechtigkeitWarum derselbe Führungsstil je nach Können und Wollen des Mitarbeitenden unterschiedlich wirkt. Hersey und Blanchard: Stil folgt ReifegradÜberblick über die vier Stile und vier Reifegrade des Modells. Stil 1 und 2: Anweisen und TrainierenKlare Ansagen für den Anfang und Erklären mit Sinn stiften bei wachsendem Können. Stil 3 und 4: Beteiligen und DelegierenMitentscheiden lassen bei kippender Motivation und Ziel-statt-Weg-Vorgaben bei hoher Reife. Wenn-Dann-Regeln für den AlltagVier einfache Regeln, um den passenden Stil je nach Situation zu wählen. Zwei Wege im VergleichDerselbe Stil für alle gegen einen bewusst je Mitarbeitendem gewählten Stil. KernbotschaftenErst diagnostizieren, was Kompetenz und Bereitschaft für die Aufgabe hergeben, dann den Stil wählen. Format und Bereitstellung der Situative Führung Schulung Kurs im reteach LMS Dauer20 Minuten Kursvideo, dazu die Unterlagen zum NachlesenLernformSelbstlernkurs: ein durchgehendes Kursvideo mit zwei Reflexionsfragen, jederzeit start- und unterbrechbarSprachen2 Sprachen: DE, ENAbschlussKein Quiz; der Kurs besteht aus dem Kursvideo und den BegleitunterlagenNachweisTeilnahme und Abschluss werden im reteach LMS erfasst und sind dort abrufbarFassungenDas Kursvideo ist nicht editierbar. Eigene Texte, Unterlagen und Bilder lassen sich ergänzen.Bereitstellungüber die reteach-Lernplattform, Zugang per E-Mail-EinladungBuchungTeil des Themenfelds Leadership, als Jahrespauschale nach Lizenzplätzen buchbar — zum Preisrechner SCORM-Kurs für Ihr LMS Dauer20 Minuten im interaktiven KursLernformInteraktiver Kurs mit Fallsituationen, Entscheidungen mit fachlichem Feedback und Reflexionsfragen, browserbasiert auf Desktop und MobilgerätSprachen2 Sprachen: DE, ENAbschlussKeine Abschlussprüfung; der Kurs gilt als abgeschlossen, sobald alle Abschnitte bearbeitet sindNachweisDen Abschluss meldet der Kurs an Ihr LMS zurückFassungenStandardkurs, ohne eigene Unterlagen einsetzbarBereitstellungSCORM 1.2 und SCORM 2004 (4th Edition), je ein ZIP-Paket je Kurs mit allen Sprachfassungen darinBuchungals SCORM-Paket für Ihr bestehendes LMS — Kurse für Ihr LMS Begleitmaterial Zur Fassung im reteach LMS gehören zwei Unterlagen. Sie vertiefen die Inhalte der Situative Führung Schulung und bleiben Teilnehmenden als Nachschlagewerk. Das SCORM-Paket enthält den Kurs selbst, keine Unterlagen. Begleitunterlage Methodenkompass zum situativen Führen nach Hersey und Blanchard mit den vier Stilen sowie zum DISG-Modell zur Anpassung der Ansprache an die Persönlichkeit. Vertiefungsunterlage Vertiefende Unterlage zu den vier Stilen entlang von Kompetenz und Bereitschaft, mit typischen Wegerklärungen und einer Leitfrage für die eigene Praxis. Was der Kurs im Arbeitsalltag verändert Für Beschäftigte Mitarbeitende werden entsprechend ihrem Können und ihrer Bereitschaft für die jeweilige Aufgabe geführt, statt mit einem Stil behandelt zu werden, der nicht zu ihnen passt. Erfahrene Mitarbeitende erhalten Ziel und Freiraum statt Detailvorgaben, die wie eine Entwertung wirken, während neue oder unsichere Mitarbeitende klare Anleitung und Begleitung bekommen. Für Führungskräfte Führungskräfte erhalten mit dem Modell von Hersey und Blanchard eine einfache Diagnose aus Kompetenz und Bereitschaft, mit der sie den passenden Stil bewusst wählen, statt in einem gewohnten Stil steckenzubleiben. Sie erkennen, dass Reifegrad an der Aufgabe hängt, nicht allein an der Person, und wissen, wie sie denselben Stil je nach Persönlichkeit unterschiedlich ansprechen. Für Unternehmen Unternehmen und Kommunen senken das Risiko, dass Führungs-Beziehungen an einem unpassenden Stil abkühlen, obwohl die Führungskraft es gut meint. Führung wird nach einer nachvollziehbaren Diagnose ausgerichtet statt nach Gewohnheit, und erfahrene Leistungsträger werden nicht durch Detailvorgaben entwertet, die eigentlich Vertrauen zeigen sollten. Passt der Kurs zu Ihrem Unternehmen? Am besten klärt sich das im Gespräch. Wir zeigen Ihnen den Kurs im LMS und beantworten Ihre Fragen. Termin auswählen Wichtige Begriffe im Kurs Reifegrad Die Kombination aus Kompetenz und Bereitschaft eines Mitarbeitenden für eine konkrete Aufgabe, nicht eine feste Eigenschaft der Person. Derselbe Mitarbeitende kann bei einer Aufgabe einen hohen Reifegrad haben und bei einer anderen einen niedrigen. Situatives Führen nach Hersey und Blanchard Ein Modell, das aus Kompetenz und Bereitschaft vier passende Führungsstile ableitet: Anweisen, Trainieren, Beteiligen und Delegieren. Der Stil folgt dabei dem Reifegrad für die jeweilige Aufgabe, nicht der Gewohnheit der Führungskraft. DISG Ein Persönlichkeits-Modell mit den vier Typen Dominant, Initiativ, Stetig und Gewissenhaft. Es ersetzt nicht die Reifegrad-Diagnose, sondern erklärt, warum derselbe Führungsstil bei unterschiedlichen Persönlichkeiten unterschiedlich ankommt. Delegieren Der Stil für hohes Können und hohe Bereitschaft: Das Ziel wird klar benannt, der Weg dorthin bleibt offen. Detailvorgaben wirken an dieser Stelle bei erfahrenen Mitarbeitenden häufig wie eine Entwertung ihrer Erfahrung. Weiterführende Beiträge Skill Management: in 3 einfachen Schritten zu starken Teams Wie Kompetenzen im Team sichtbar und steuerbar werden. Jetzt lesen Performance Management für optimierte Mitarbeiterleistung Wie Leistung fair eingeschätzt und begleitet wird. Jetzt lesen Schulungsbedarf von Mitarbeitern ermitteln: 7 einfache Schritte Den Schulungsbedarf im Team in sieben Schritten ermitteln. Jetzt lesen Häufig gestellte Fragen Setzt der Kurs Vorkenntnisse aus der Führungskräfteentwicklung voraus? Situativ führen – Der richtige Stil für jede Situation setzt keine Vorkenntnisse voraus. Der Kurs vermittelt das Modell von Hersey und Blanchard anhand eines durchgängigen Fallbeispiels und macht es direkt anwendbar. Teilnehmende benötigen lediglich die Verantwortung, mindestens eine Person zu führen. Schreibt der Kurs vor, welcher Stil für welche Mitarbeitenden gilt? Situativ führen – Der richtige Stil für jede Situation schreibt keinen festen Stil für bestimmte Mitarbeitende vor. Er zeigt, wie Führungskräfte Kompetenz und Bereitschaft für eine konkrete Aufgabe einschätzen und den Stil danach wählen. Der passende Stil kann sich je nach Aufgabe auch bei derselben Person ändern. Ist DISG ein Persönlichkeitstest, den Teilnehmende ausfüllen? Situativ führen – Der richtige Stil für jede Situation stellt DISG als Erklärungsmodell vor, nicht als auszufüllenden Test. Es hilft Führungskräften, denselben Führungsstil in der Ansprache an unterschiedliche Persönlichkeiten anzupassen. Eine formale Testung ist nicht Bestandteil des Kurses. Behandelt der Kurs auch Konflikte zwischen Führungskraft und Mitarbeitendem? Situativ führen – Der richtige Stil für jede Situation zeigt, wie ein unpassend gewählter Führungsstil eine Beziehung abkühlen lässt und wie sich das durch die richtige Stil-Wahl vermeiden lässt. Eine vollständige Methodik für bestehende Konfliktklärungen ist nicht Gegenstand des Kurses und liegt bei entsprechend geschulten Stellen. Für welche Unternehmen ist der Kurs gedacht? Situativ führen – Der richtige Stil für jede Situation ist am Beispiel eines mittelständischen Maschinenbau-Betriebs mit Schichtbetrieb aufgebaut, in dem eine Werksleiterin Auszubildende und langjährige Vorarbeiter gleichermaßen führt. Das Modell ist bewusst einfach gehalten, damit es sich im laufenden Alltag anwenden lässt. Zielgruppe sind Führungskräfte in Unternehmen und Kommunen mit Mitarbeitenden unterschiedlichen Erfahrungsstands. Was kostet der Kurs? Im reteach LMS ist die Situative Führung Schulung Teil des Themenfelds Leadership und wird als Jahrespauschale nach der Zahl der Lizenzplätze gebucht — den Preis ermitteln Sie im Preisrechner. Als SCORM-Paket hängt der Preis vom Umfang der Anpassung ab; die Konditionen finden Sie unter Kurse für Ihr LMS. In welchen Sprachen ist der Kurs verfügbar? Die Situative Führung Schulung gibt es im reteach LMS in 2 Sprachen: DE, EN. Als SCORM-Paket für Ihr eigenes LMS sind es 2 Sprachen: DE, EN. Wie oft sollte der Kurs wiederholt werden? Das Intervall legt Ihr Unternehmen fest; die Situative Führung Schulung schreibt keinen Rhythmus vor. Im reteach LMS lässt sich die Wiederholung automatisch einplanen. Kann der Kurs auf unser Unternehmen angepasst werden? Im reteach LMS lassen sich bei der Situative Führung Schulung eigene Texte, Unterlagen und Bilder ergänzen; das Kursvideo selbst ist nicht editierbar. Das SCORM-Paket ist ein Standardkurs und ohne eigene Unterlagen einsetzbar. Wird der Kurs aktuell gehalten? Wir überarbeiten die Situative Führung Schulung, wenn sich die fachliche Grundlage oder die Praxis im Arbeitsalltag ändert, und informieren Kunden per E-Mail über die Änderungen. Welche Kurse bietet reteach noch an? Die Situative Führung Schulung gehört zum Themenfeld Leadership, das zusammen mit Kommunikation, Teamwork und Produktivität die Soft-Skills-Schulungen von reteach bildet. Alle selbstproduzierten Kurse finden Sie im Kurskatalog.
Stil folgt ReifegradEin Fallbeispiel zeigt, wie eine Werksleiterin zwei Mitarbeitenden dieselbe klare Ansage gibt und gegensätzliche Reaktionen erntet.
Gleichbehandlung ist nicht GerechtigkeitWarum derselbe Führungsstil je nach Können und Wollen des Mitarbeitenden unterschiedlich wirkt.
Hersey und Blanchard: Stil folgt ReifegradÜberblick über die vier Stile und vier Reifegrade des Modells.
Stil 1 und 2: Anweisen und TrainierenKlare Ansagen für den Anfang und Erklären mit Sinn stiften bei wachsendem Können.
Stil 3 und 4: Beteiligen und DelegierenMitentscheiden lassen bei kippender Motivation und Ziel-statt-Weg-Vorgaben bei hoher Reife.
Wenn-Dann-Regeln für den AlltagVier einfache Regeln, um den passenden Stil je nach Situation zu wählen.
KernbotschaftenErst diagnostizieren, was Kompetenz und Bereitschaft für die Aufgabe hergeben, dann den Stil wählen.