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Übersicht

Was kostet ein LMS? Preise ab 150 € pro Monat im Vergleich 2026

Erstellt am: 28. Dezember 2024
Zuletzt aktualisiert am: 4. September 2026
Redaktion
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Was kostet ein LMS

Wichtigste Erkenntnisse

  • Die kurze Antwort: Ein LMS für Unternehmen beginnt bei rund 150 € netto pro Monat für eine Cloud-Lösung mit inkludiertem Hosting und Support. Nach oben ist die Spanne offen, weil sie von Nutzerzahl, Funktionsumfang und Add-ons abhängt.
  • Pro Kopf gerechnet: Der niedrigste veröffentlichte Preis im Vergleich liegt bei 1,49 € pro Mitarbeitendem und Monat. Bei Paketpreisen sinkt der Kopfpreis mit der Auslastung – 150 € für bis zu 200 Mitarbeitende entsprechen 0,75 € pro Kopf.
  • Die Einführung kostet extra: Einmalige Einrichtungsgebühren sind der am häufigsten übersehene Posten. Bei reteach sind es 1.800 € netto, andere Anbieter kalkulieren sie individuell.
  • Nur fünf von elf Anbietern nennen einen Preis: Im Unternehmenssegment ist das Angebotsverfahren die Regel. Wer vergleichen will, muss aktiv nach Gesamtkosten über drei Jahre fragen.
  • Open Source ist lizenzkostenfrei, nicht kostenlos: Gemanagtes Hosting für eine Open-Source-Lernplattform beginnt bei einem deutschen Dienstleister bei 200 € im Monat – ohne Anpassungen, Inhalte und internen Aufwand.
  • Der ROI entscheidet, nicht der Preis: Der Vergleich, der zählt, ist nicht LMS gegen LMS, sondern LMS gegen Präsenzschulung – dort liegen Arbeitsausfall und Verwaltungsaufwand.

Was kostet ein LMS? Ein Learning Management System für Unternehmen beginnt bei rund 150 € netto pro Monat und reicht bei großen Installationen mit Individualanforderungen in den fünfstelligen Jahresbereich. Die Spanne ist so groß, weil drei Größen den Preis bestimmen: die Zahl der Nutzenden, der Funktionsumfang und die Frage, wer Betrieb und Support übernimmt. Dieser Beitrag zeigt die Preise, die Anbieter 2026 tatsächlich veröffentlichen, was die Einführung zusätzlich kostet und wie Sie die Kosten für Ihr Unternehmen selbst durchrechnen.

Was ein LMS überhaupt leistet und welche Funktionen dazugehören, erklärt unser Beitrag Was ist ein LMS? im Detail.

Inhalt

1. Was kostet ein LMS? Die veröffentlichten Preise 2026
2. Was kostet ein LMS pro Nutzer?
3. Was kostet die Einführung eines LMS?
4. Welche LMS-Preismodelle gibt es?
5. Welche Kosten werden regelmäßig übersehen?
6. Was kostet ein Open-Source-LMS wirklich?
7. Ab wann lohnt sich ein LMS?
8. Wie finde ich das passende Preismodell?
9. Welche Fragen sollten Sie jedem Anbieter stellen?
10. Was reteach kostet
11. Fazit und nächste Schritte
12. Häufige Fragen

Was kostet ein LMS? Die veröffentlichten Preise 2026

Der ehrlichste Einstieg in die Frage, was ein LMS kostet, ist eine unangenehme Feststellung: Von elf ernstzunehmenden Anbietern im deutschsprachigen Unternehmensmarkt veröffentlichen nur fünf einen Preis. Die übrigen sechs arbeiten ausschließlich mit individuellen Angeboten. Das ist keine Schlamperei, sondern Marktstandard – macht den Vergleich aber zur Recherchearbeit.

 Infografik zeigt die Kosten eines LMS mit einer Preisspanne von etwa 2 Euro pro Nutzer bis zu mehreren Tausend Euro pro Monat, abhängig von Nutzeranzahl, Nutzung und Funktionsumfang.
AnbieterVeröffentlichter PreisWas dafür enthalten ist
reteachab 150 € netto/Monat, zzgl. einmalig 1.800 € netto EinrichtungDrei Tarife, Hosting in Deutschland, Support, Add-ons zubuchbar
Haufe Digital Suiteab 1,49 € netto pro Mitarbeitendem/MonatEndpreis abhängig von Nutzerzahl und gebuchten Lizenzen, Hosting bei AWS
MoodleCloud230 bis 3.000 AUD/Jahr, rund 150 bis 1.850 €Fünf Tarife von 50 bis 750 Accounts, 1 bis 50 GB Speicher
TalentLMS0 bis 449 USD/Monat, darüber auf AnfrageVier Stufen bis 500 Nutzende, Abrechnung nach monatlich aktiven Nutzenden
ILIAS gehostet (Beispiel eines Dienstleisters)ab 200 €/Monat plus 150 € Einrichtung50 gleichzeitige Nutzende, 20 GB, Monitoring, Updates, Backups, Server in Deutschland
imc Learning Suitekein öffentlicher PreisCloud oder On-Premise, Angebotsverfahren
IBT SERVER (time4you)kein öffentlicher PreisAnbieter nennt Staffelpreise, veröffentlicht sie nicht
Knowledgeworker Share (chemmedia)kein öffentlicher PreisHosting in Deutschland, ISO-27001-zertifiziertes Rechenzentrum
SAP SuccessFactors Learningkein öffentlicher PreisLearning ist ein separates Add-on, nicht im Core-HR-Preis enthalten
Cornerstonekein öffentlicher PreisPreis abhängig von Bedarf und Unternehmensgröße
Docebokein öffentlicher PreisZwei Stufen, Abrechnung nach aktiven Nutzenden in drei Varianten

Drei Dinge lassen sich aus dieser Tabelle ableiten. Erstens: Der Einstieg in ein professionelles LMS liegt im niedrigen dreistelligen Monatsbereich, nicht im vierstelligen. Zweitens: Wo kein Preis steht, steht auch keine Preisgarantie – bei sechs von elf Anbietern erfahren Sie die Kosten erst im Gespräch. Drittens: Preise, die pro Kopf ausgewiesen sind, lassen sich mit Paketpreisen nur vergleichen, wenn Sie Ihre eigene Nutzerzahl kennen. Genau darum geht es im nächsten Abschnitt.

Eine funktionale Gegenüberstellung der Anbieter – jenseits des Preises – finden Sie in unserem LMS-Vergleich.

Was kostet ein LMS pro Nutzer?

Das hängt vom Abrechnungsmodell ab – und der Unterschied ist größer, als er wirkt.

Bei Preisen pro Kopf zahlen Sie einen festen Betrag je Person und Monat. Der niedrigste veröffentlichte Einstieg liegt bei 1,49 € netto. Der Vorteil: Die Rechnung wächst linear mit dem Team. Der Nachteil: Sie zahlen auch für Mitarbeitende, die das System selten oder nie öffnen.

Bei Paketpreisen zahlen Sie eine Pauschale für eine Nutzerspanne. Hier sinkt der effektive Kopfpreis mit der Auslastung: 150 € netto pro Monat für bis zu 200 Mitarbeitende entsprechen bei voller Nutzung 0,75 € pro Kopf – bei 50 Mitarbeitenden dagegen 3 €. Für Unternehmen, die alle Beschäftigten anlegen, ist das Paketmodell fast immer günstiger.

Ein dritter Fall wird häufig übersehen: Bei manchen Anbietern zählt nicht die angelegte, sondern die aktive Nutzerzahl. MoodleCloud zum Beispiel rechnet nach angelegten Accounts, TalentLMS nach monatlich aktiven Nutzenden. Wer Kunden oder Partner in wechselnden Gruppen schult, fährt mit dem Aktiv-Modell deutlich besser; wer alle Beschäftigten dauerhaft im System hat, mit dem Paketmodell.

Rechnen Sie deshalb nie mit dem Kopfpreis allein, sondern immer mit Ihrer eigenen Nutzerzahl gegen die Tarifgrenze. Der Sprung in den nächsthöheren Tarif ist oft der teuerste Moment im ganzen Vertrag.

Was kostet die Einführung eines LMS?

Die einmaligen Kosten sind der Posten, der in Budgetplanungen am häufigsten fehlt – und sie fallen unabhängig vom Monatspreis an.

Einrichtungsgebühr. Bei reteach sind es 1.800 € netto einmalig. Bei dem oben genannten ILIAS-Dienstleister 150 €. Andere Anbieter kalkulieren individuell, weil der Aufwand mit dem Umfang steigt.

Konfiguration und Branding. Rollen- und Rechtekonzept, Gruppenstruktur, Logo und Farben, E-Mail-Vorlagen. Bei einer Cloud-Lösung ist das Konfiguration und in Tagen zu leisten; bei einer Open-Source-Installation ist es Projektarbeit.

Schnittstellen. Single Sign-on und die Anbindung an das HR-System sind die beiden häufigsten Anforderungen und der größte Kostentreiber der Einführung. Was dabei technisch zusammenkommt, beschreibt unser Beitrag zur LMS-Integration.

Datenmigration. Beim Wechsel von einem bestehenden System müssen Kurse, Nutzerkonten und – der kritische Teil – die Nachweishistorie absolvierter Pflichtschulungen mitkommen. Als SCORM exportierte Inhalte wandern in der Regel problemlos, Nutzer- und Nachweisdaten nicht automatisch. Die Reihenfolge, die sich dabei bewährt hat, steht in unserem Leitfaden zur LMS-Migration.

Inhalte. Der größte Einführungsposten sind meist nicht Technik oder Lizenz, sondern die Kurse selbst. Wer nicht alles selbst produzieren will, kann fertige Kurse zukaufen – das verschiebt den Posten von Arbeitszeit zu Lizenz.

Schulung des Teams. Admin-Training und ein kurzes Onboarding für die Fachabteilungen, die künftig eigene Kurse pflegen. Unterschätzt wird hier nicht der Termin, sondern die Wiederholung bei Personalwechsel.

Ein Rechenbeispiel über drei Jahre

Was kostet ein LMS also für ein konkretes Unternehmen? Nehmen wir 180 Mitarbeitende, jährliche Pflichtschulungen, kein eigenes IT-Team für den Plattformbetrieb.

Cloud-LMS mit Paketpreis: 150 € netto im Monat ergeben 1.800 € im Jahr, über drei Jahre 5.400 €, plus einmalig 1.800 € Einrichtung – zusammen 7.200 €. Pro Mitarbeitendem und Jahr sind das rund 13 €. Enthalten sind Hosting, Updates, Backups und Support.

Cloud-LMS mit Kopfpreis: 1,49 € netto pro Mitarbeitendem und Monat ergeben bei 180 Personen 3.218 € im Jahr, über drei Jahre 9.655 € – ohne Einrichtung, die hier individuell kalkuliert wird. Das Kopfmodell wird also erst günstiger, wenn deutlich weniger Personen im System sind als die Tarifgrenze zulässt.

Open Source mit gemanagtem Hosting: 200 € im Monat für 50 gleichzeitige Nutzende reichen bei 180 Mitarbeitenden nicht; nötig ist der nächste Tarif. Über drei Jahre landet man bei rund 9.000 € plus Einrichtung – ohne Anpassungen, ohne Inhalte und ohne den internen Aufwand für Versionswechsel und Plugin-Pflege.

Anbieter ohne veröffentlichten Preis: nicht kalkulierbar. Das ist keine Aussage über die Höhe, sondern über die Vergleichbarkeit – und der Grund, warum Sie in jedem Gespräch die Drei-Jahres-Summe verlangen sollten, nicht den Monatspreis.

Die Zahlen sind Rechenbeispiele auf Basis veröffentlichter Listenpreise, keine Angebote. Sie zeigen aber verlässlich, worauf es beim Vergleich ankommt: Nicht der Monatspreis entscheidet, sondern das Verhältnis Ihrer Nutzerzahl zur Tarifgrenze plus die einmaligen Kosten.

Welche LMS-Preismodelle gibt es?

 Infografik vergleicht LMS-Preismodelle wie Pay per User, Pay per Active User, SaaS und Open Source hinsichtlich Einsatz, Vorteile und Nachteile.

Vier Modelle sind am Markt verbreitet. Der Unterschied entscheidet oft mehr über die Gesamtkosten als der ausgewiesene Preis.

Preis pro Lernenden (Pay per Learner)

Sie zahlen für eine bestimmte Anzahl angelegter Lernender, gestaffelt: je mehr Nutzende, desto niedriger der Kopfpreis. Das Modell ist einfach zu kalkulieren und deshalb beliebt. Sie zahlen aber im Voraus auch für Personen, die das System nicht nutzen. Sinnvoll, wenn die Nutzerzahl über das Jahr stabil bleibt und E-Learning verpflichtend ist.

Preis pro aktivem Nutzenden (Pay per Active User)

Sie legen beliebig viele Personen an, berechnet werden nur die, die sich im Abrechnungszeitraum angemeldet haben. Praktisch, wenn Sie monatlich wechselnde Gruppen schulen – etwa Kunden, Partner oder Saisonkräfte. Inaktive Konten kosten nichts.

Abonnement (SaaS-Lizenz)

Sie mieten eine cloudbasierte Lösung monatlich oder jährlich. Hosting, Updates, Backups und Support sind enthalten, die Einführung ist entsprechend kurz. Funktionen lassen sich modular ergänzen. Dieses Modell hat sich im Mittelstand durchgesetzt, weil es Planbarkeit ohne IT-Projekt bietet.

Open Source

Genau genommen kein Preismodell, sondern eine Lizenzform: Der Quellcode ist offen und darf verändert werden. Kostenlos ist damit die Software, nicht der Betrieb – dazu der nächste Abschnitt.

Die vier gängigen LMS-Preismodelle im Kurzüberblick.

Welche Kosten werden regelmäßig übersehen?

Infografik zeigt zusätzliche Kosten eines LMS wie Add-ons, zusätzliche Teilnehmende, Setup, Datenmigration und Schulungen.
PostenWann er anfällt
Add-onsUnterweisungsmanager, E-Commerce, Kursbibliothek, Whitelabel-Design oder Mandantenfähigkeit sind bei den meisten Anbietern zubuchbar, nicht inklusive
TarifsprungBei userbasierten Modellen steigt der Preis ab einer Grenze – prüfen Sie, was mit Anmeldungen oberhalb des Limits passiert
Zusätzlicher SpeicherVideolastige Kurse füllen Speicherpakete schneller als erwartet
Support-LevelReaktionszeiten und persönliche Ansprechpartner sind bei manchen Anbietern ein eigenes Paket
UpdatesBei Cloud-Lösungen inklusive, bei Selbstbetrieb interner Aufwand nach festem Release-Kalender
Content-PflegeRechtsänderungen bei Pflichtschulungen erzwingen Aktualisierungen – jährlich, nicht einmalig
NachweisführungWenn Berichte für Audits manuell zusammengestellt werden, ist das ein wiederkehrender Posten

Bei mandantenfähigen Anforderungen lohnt der Blick in unseren Vergleich mandantenfähiger LMS – diese Funktion ist bei vielen Anbietern an den höchsten Tarif gebunden und verschiebt das Budget am stärksten.

Was kostet ein Open-Source-LMS wirklich?

Bei Moodle und ILIAS fällt keine Lizenzgebühr an – beide stehen unter der GPL. Kostenlos ist damit der Code, nicht der Betrieb.

Wer selbst hostet, übernimmt dauerhaft: Infrastruktur, Hintergrundverarbeitung für Benachrichtigungen und Kursbackups, halbjährliche Hauptversionswechsel mit Sicherheitsupdates nach festem Kalender, Backup-Prüfung, den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 Abs. 3 DSGVO sobald ein Dienstleister beteiligt ist, und Support ohne Hersteller-Hotline. Wer einen dieser Blöcke einkauft, beginnt bei gemanagtem Hosting: 200 € im Monat plus 150 € Einrichtung für 50 gleichzeitige Nutzende bei einem deutschen ILIAS-Dienstleister – ohne Anpassungen, ohne Inhalte, ohne internen Aufwand.

Das offizielle gehostete Moodle-Angebot ist preislich transparent, endet aber bei 750 Accounts: Die MoodleCloud-Tarife reichen von 230 AUD im Jahr für 50 Accounts bis 3.000 AUD für 750. Darüber – und für Mandantenfähigkeit, die nur das lizenzpflichtige Moodle Workplace bietet – gibt es keinen Listenpreis mehr.

Belastbare, herstellerneutrale Gesamtkostenzahlen für den Selbstbetrieb existieren für den deutschsprachigen Raum nicht. Die im Netz zirkulierenden Beträge stammen durchweg von Anbietern und sind entsprechend interessengeleitet. Rechnen Sie deshalb mit Ihrem eigenen internen Stundensatz gegen die genannten Aufwandsblöcke. Eine ausführliche Gegenüberstellung steht in unserem Beitrag zu den Alternativen zu Moodle und ILIAS.

Ab wann lohnt sich ein LMS?

Bei der Frage, was ein LMS kostet, ist die entscheidende Rechnung nicht LMS gegen LMS, sondern LMS gegen den heutigen Zustand. Und der heutige Zustand hat einen Preis, der selten in einer Rechnung steht: Arbeitszeit.

Ein LMS spart in der Praxis vor allem Zeit in der Organisation von Schulungen, Kosten für Präsenztrainings und Reisen sowie Aufwand für Dokumentation und Nachweise. Viele Unternehmen reduzieren den administrativen Aufwand bei wiederkehrenden Schulungen erheblich, und das Risiko bei Audits sinkt, weil Nachweise automatisch entstehen.

Entscheidend ist nicht die Mitarbeiterzahl, sondern der Einsatzzweck. Wer die Plattform auch für Kunden-, Partner- oder Vertriebsschulungen nutzt, verteilt die Kosten auf mehr Nutzen – und wer eigene Kurse verkauft, macht daraus ein Geschäftsmodell, das sich selbst trägt.

„Mit reteach haben wir eine Akademie aufgebaut, die unseren Kunden jederzeit Unterstützung bietet. Dadurch konnten wir unsere Supporttickets um 29 % senken – und das Feedback unserer Kunden ist durchweg positiv.“

Joshua Kuhnert

Lead Knowledge Management, zvoove

29 %

weniger Supporttickets durch digitale Kundenschulungen

1.800+

Teilnehmende insgesamt

45

Kurse in der Kunden-Akademie

Wie hoch ist Ihre persönliche Ersparnis?

Das hängt von Ihrer Unternehmensgröße und Ihren Schulungsvolumen ab. Berechnen Sie es in unter einer Minute:

Ihre Parameter

Geben Sie drei Werte für Ihr Unternehmen ein, um die Kostenersparnis zu berechnen:

Anzahl Mitarbeitende
400 MA
10 500 1.000 2.000
Pflichtschulungen pro MA / Jahr
25 Kurse
1 10 25 50
Ø Mitarbeitende je Schulung
15 TN
5 15 30 50
reteach LMS Tarif –
Kostenvergleich
⏱
Präsenzschulung
Arbeitsausfall (Schulungszeit)–
Ineffiziente Pausen / Wartezeit–
Verwaltungsaufwand HR–
Trainer & Overhead–
Gesamtkosten p.a.
pro MA: –
–
✦
reteach E-Learning
Arbeitsausfall (Lernzeit digital)–
Ineffiziente Pausen€ 0
Verwaltungsaufwand HR–
HR-Overhead (Organisation)–
reteach LMS-Lizenz–
Gesamtkosten p.a.
pro MA: –
–
–
Jährliche Kostenersparnis
–
Günstiger als Präsenz
–
Stunden Arbeitszeit gespart
KostentreiberPräsenz (€)reteach (€)Ersparnis (€)
Berechnungsgrundlage: Stundenwert 30 €/h (Bruttogehalt 4.000 €/Monat inkl. AG-Anteil). Präsenz: 60 Min. Teilnahme + 20 Min. Pausen + 15 Min. MA-Organisation + 120 Min. Trainer + 120 Min. HR je Session. Digital: 20 Min. Lernzeit + 5 Min. MA-Organisation + 10 Min. HR je Session. Lizenzkosten: reteach LMS-Tarife (Jahrespreise netto, skalierend nach Mitarbeitendenzahl) lt. Preisliste ab 15.06.2026 – Essential (bis 200 MA), Professional (bis 500 MA), Enterprise (ab 500 MA). Zzgl. einmalige Einrichtungsgebühr 1.800 € netto (hier nicht in den laufenden Jahreskosten enthalten).

„Dank reteach konnten wir Unterweisungen mühelos automatisieren, was Zeit und Ressourcen spart und uns einen klaren Überblick verschafft. Die automatische Zertifikatvergabe entlastet uns zusätzlich.“

Christian Georgi

COO, Georgi Group

20–30 %

weniger administrativer Aufwand durch Automatisierung

11

Standorte in 8 Ländern zentral verwaltet

7.122

ausgestellte Zertifikate

Wie finde ich das passende Preismodell?

Fünf Schritte, bevor Sie das erste Angebot einholen:

  1. Nutzerzahl bestimmen. Wie viele Personen werden im Abrechnungszeitraum im System sein – und bleibt diese Zahl über das Jahr stabil?
  2. Nutzungsdauer klären. Bleiben es dieselben Personen, oder wechseln die Gruppen? Das entscheidet zwischen Paket- und Aktiv-Modell.
  3. Kursvolumen und Speicher schätzen. Bei vielen Anbietern hängen Preis und Tarifgrenze an der Kursanzahl und am Speicherbedarf – videolastige Kurse verschieben das deutlich.
  4. Funktionen und Schnittstellen definieren. Was ist Pflicht, was ist Wunsch? Die Checkliste mit 15 Anforderungen an ein LMS hilft, das vor dem ersten Gespräch zu sortieren.
  5. Mehrere Angebote einholen – und jedes auf drei Jahre hochrechnen, inklusive Einrichtung und Add-ons. Nur so werden Kopfpreise und Paketpreise vergleichbar.

Welche Fragen sollten Sie jedem Anbieter stellen?

  • Welche Funktionen sind im genannten Tarif enthalten, und welche kosten extra?
  • Welche einmaligen Kosten fallen an – Einrichtung, Konfiguration, Schulung, Migration?
  • Was passiert bei Überschreiten des Nutzerlimits, und wie funktioniert ein Downgrade?
  • Wie lange dauert die Einführung realistisch, und wer übernimmt sie?
  • Sind Updates, Backups und technischer Support dauerhaft im Preis enthalten?
  • Wo werden die Daten verarbeitet, und liegt ein Auftragsverarbeitungsvertrag vor? Worauf dabei zu achten ist, steht in unserem Beitrag zu LMS und DSGVO.
  • Wie skaliert das System bei internationalen Teams oder neuen Zielgruppen – und was kostet das?
  • Gibt es Referenzen aus vergleichbaren Branchen und Unternehmensgrößen?

Was reteach kostet

reteach ist eine SaaS-Lösung mit veröffentlichter Preisliste – drei Tarife, Einstieg ab 150 € netto pro Monat, zzgl. einmalig 1.800 € netto für die Einrichtung.

  • Essential für kleinere Teams, mit den Kernfunktionen für Onboarding und Pflichtschulungen
  • Professional zusätzlich mit E-Commerce, HR- und API-Integration
  • Enterprise zusätzlich mit Mandantenfähigkeit, erweiterten Teilnehmerkontingenten und zusätzlichen fertigen Kursen

Enthalten sind in allen Tarifen Hosting in Deutschland, DSGVO-konforme Verarbeitung inklusive Auftragsverarbeitungsvertrag, automatische Updates und deutschsprachiger Support. Zubuchbar sind unter anderem Phishing Awareness, Compliance-Workflow, Kurskatalog und Personal Onboarding.

Die aktuellen Konditionen für Ihre Teamgröße stehen auf der Preisseite, und reteach lässt sich 14 Tage unverbindlich testen, ohne Kreditkarte.

LMS Preise

Fazit und nächste Schritte

Ein LMS beginnt bei rund 150 € netto pro Monat, und der niedrigste veröffentlichte Kopfpreis liegt bei 1,49 €. Die eigentliche Unsicherheit liegt nicht in dieser Spanne, sondern darin, dass sechs von elf Anbietern keinen Preis nennen und die einmaligen Einführungskosten in fast jeder ersten Kalkulation fehlen.

Drei Schritte für die eigene Entscheidung:

  1. Rechnen Sie Ihre Nutzerzahl gegen die Tarifgrenzen – der Sprung in den nächsten Tarif ist der teuerste Moment im Vertrag.
  2. Fragen Sie jedes Angebot auf drei Jahre hoch, inklusive Einrichtung, Add-ons und Migration.
  3. Stellen Sie die Gesamtkosten nicht dem Wettbewerbsangebot gegenüber, sondern dem heutigen Aufwand für Präsenzschulungen und Nachweisführung.

Wer die Anforderungen vor dem ersten Gespräch sortieren will, findet in unserer Checkliste mit 15 Anforderungen an ein LMS die Punkte, die in Verhandlungen tatsächlich einen Unterschied machen.

Was reteach für Ihr Unternehmen kostet

Sehen Sie den konkreten Preis für Ihre Teamgröße – oder testen Sie reteach direkt kostenlos.

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Die Auswahl des passenden LMS kann schwierig sein, da es viele verschiedene Anbieter gibt. Wir haben deshalb eine hilfreiche Checkliste mit den 15 wichtigsten Anforderungen für Sie verfasst – kostenlos herunterladen und einfach abhaken:

Checkliste herunterladen

Sie sind neugierig geworden und möchten mehr zum Thema LMS erfahren? Wir haben eine Einführung zum e-Learning in KMU und Mittelstand verfasst, die alle wichtigen Fragen abdeckt.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein LMS pro Monat?

Ein Cloud-LMS für Unternehmen beginnt bei rund 150 € netto pro Monat, inklusive Hosting, Updates und Support. Nach oben ist die Spanne offen und hängt von Nutzerzahl, Funktionsumfang und Add-ons ab. Einmalige Einrichtungskosten kommen hinzu – bei reteach 1.800 € netto.

Was kostet ein LMS pro Nutzer?

Der niedrigste veröffentlichte Kopfpreis am deutschsprachigen Markt liegt bei 1,49 € netto pro Mitarbeitendem und Monat. Bei Paketpreisen ergibt sich der Kopfpreis aus der Auslastung: 150 € für bis zu 200 Mitarbeitende entsprechen 0,75 € pro Kopf, bei nur 50 Mitarbeitenden dagegen 3 €. Wer alle Beschäftigten anlegt, fährt mit einem Paketpreis meist günstiger.

Was kostet die Einführung eines LMS?

Die einmaligen Kosten setzen sich aus Einrichtungsgebühr, Konfiguration, Schnittstellen, Datenmigration, Inhalten und Team-Schulung zusammen. Veröffentlichte Einrichtungsgebühren liegen zwischen 150 € und 1.800 € netto; der größere Posten sind in der Praxis Schnittstellen und Inhalte. Bei Open-Source-Lösungen im Selbstbetrieb wird aus der Einführung ein eigenes IT-Projekt.

Gibt es ein kostenloses LMS?

Kostenlos ist bei Moodle und ILIAS die Software, nicht der Betrieb. Beide stehen unter der GPL, verlangen aber Infrastruktur, halbjährliche Versionswechsel, Backups und Support in eigener Verantwortung. Wer diese Aufgaben einkauft, zahlt für gemanagtes Hosting ab 200 € im Monat. Kostenlose Einstiegstarife kommerzieller Anbieter existieren, sind aber auf sehr kleine Nutzerzahlen begrenzt.

Warum veröffentlichen viele LMS-Anbieter keine Preise?

Weil der Preis im Unternehmenssegment von Nutzerzahl, Funktionsumfang, Schnittstellen und Support-Level abhängt und diese Faktoren erst im Gespräch geklärt werden. Für Sie hat das eine praktische Folge: Ohne veröffentlichten Preis gibt es keinen Vergleichsmaßstab. Fragen Sie deshalb immer nach den Gesamtkosten über drei Jahre statt nach dem Monatspreis.

Was kostet E-Learning im Vergleich zu Präsenzschulungen?

Bei Präsenzschulungen fallen Arbeitsausfall, Trainerkosten, Räume, Anreise und Organisationsaufwand in der Personalabteilung an – Posten, die selten in einer Rechnung erscheinen, aber Arbeitszeit kosten. Digitale Schulungen ersetzen davon den größten Teil und reduzieren die Lernzeit pro Pflichtschulung deutlich. Der Rechner weiter oben zeigt die Differenz für Ihre Unternehmensgröße.

Wie schnell kann ein LMS implementiert werden?

SaaS-Lösungen sind meist sofort einsatzbereit, während Open-Source- oder maßgeschneiderte Lösungen mehrere Wochen oder Monate für die Implementierung benötigen.

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