reteach - Einfach ditial schulen
Produkte

reteach LMS

Kurse für das reteach LMS

Kurse für Ihr LMS

reteach Phishing Awareness

Use Cases
Unterweisungen

Unterweisungen

Produktschulungen

Produktschulungen

Mitarbeitende schulen

Mitarbeiterschulung

Pre- und Onboarding

Onboarding

Mandanten

Multi-Tenancy

Funktionen

Übersicht

Individuelles Design

Individuelle Kursgestaltung

Kurserstellung

Kursstruktur & Kommunikation

Multimediale Inhalte & Formate

Datenschutz & Sicherheit

Admin & interne Rollen

Einfache Teilnehmerverwaltung

Reporting & Analytics

Vielfältige Integrationen

Compliance-Workflow

Multi-Mandanten

Automatisierter E-Commerce

Phishing Awareness

Preise
Über reteach

Jobs

Deine Chance in einem EdTech Startup
Pre- und Onboarding

Über uns

Unsere Vision und Mission
Blog

Blog

Einblicke in die digitale Weiterbildung

Partnerprogramm

Lösung für digitale Schulung anbieten
Ressourcen
Webinare

Webinare

Whitepaper

Whitepaper

Blog

Blog

Case Studies

Case Studies

Login Kostenlos testen
Produkte

reteach LMS

Kurse für das reteach LMS

Kurse für Ihr LMS

reteach Phishing Awareness

Use Cases
Unterweisungen

Unterweisungen

Produktschulungen

Produktschulungen

Mitarbeitende schulen

Mitarbeiterschulung

Pre- und Onboarding

Onboarding

Mandanten

Multi-Tenancy

Funktionen

Übersicht

Individuelles Design

Individuelle Kursgestaltung

Kurserstellung

Kursstruktur & Kommunikation

Multimediale Inhalte & Formate

Datenschutz & Sicherheit

Admin & interne Rollen

Einfache Teilnehmerverwaltung

Reporting & Analytics

Vielfältige Integrationen

Compliance-Workflow

Multi-Mandanten

Automatisierter E-Commerce

Phishing Awareness

Preise
Über reteach

Jobs

Deine Chance in einem EdTech Startup
Pre- und Onboarding

Über uns

Unsere Vision und Mission
Blog

Blog

Einblicke in die digitale Weiterbildung

Partnerprogramm

Lösung für digitale Schulung anbieten
Ressourcen
Webinare

Webinare

Whitepaper

Whitepaper

Blog

Blog

Case Studies

Case Studies

Login Kostenlos testen
Übersicht

Alternativen zu Moodle und ILIAS: 8 LMS für Unternehmen im Vergleich 2026

Erstellt am: 22. Mai 2025
Zuletzt aktualisiert am: 3. September 2026
Redaktion
Redaktion
Teilen auf:
Vergleich von Alternativen zu Moodle und ILIAS für Unternehmen mit Fokus auf moderne LMS-Lösungen

Wichtigste Erkenntnisse

  • Lizenzkostenfrei, nicht kostenlos: Moodle steht unter der GPL, ILIAS unter der GPL-3.0 – für die Software selbst fällt keine Gebühr an. Betrieb, Updates, Backup, Support und der Auftragsverarbeitungsvertrag bleiben trotzdem beim Unternehmen.
  • MoodleCloud endet bei 750 Nutzenden: Der größte offizielle Tarif deckt 750 Accounts und 50 GB ab und wird jährlich in australischen Dollar abgerechnet. Darüber führt der Weg über zertifizierte Partner – ohne öffentliche Preise.
  • Mandantenfähigkeit gibt es in Moodle nur gegen Lizenz: Getrennte Mandanten sind ein Feature von Moodle Workplace, das ausschließlich über Premium Certified Partner vertrieben wird und individuell bepreist ist.
  • ILIAS pflegt drei Hauptversionen parallel: Aktuell sind 11, 10 und 9 im Stable-Status, Version 8 und älter erhalten keine Pflege mehr. Wer zu lange wartet, migriert statt zu aktualisieren.
  • Acht ernstzunehmende Alternativen: Drei Open-Source-Systeme jenseits von Moodle und ILIAS sowie fünf kommerzielle Plattformen für den Unternehmenseinsatz – bei sechs von sieben kommerziellen Anbietern gibt es keinen öffentlichen Preis.
  • Für Schulen bleibt Moodle meist richtig: Dieser Vergleich betrachtet den Unternehmenseinsatz – Onboarding, Pflichtschulungen, Kunden- und Partnerschulungen.

Wer eine Lernplattform für das eigene Unternehmen sucht, landet fast zwangsläufig bei Moodle und ILIAS. Beide sind ausgereift, weit verbreitet und lizenzkostenfrei – und beide sind auf Hochschulen und Schulen zugeschnitten, nicht auf Onboarding, Pflichtschulungen oder Kundenschulungen. Dieser Vergleich zeigt, welche Alternativen zu Moodle und ILIAS es 2026 für Unternehmen gibt, was Open Source im Betrieb tatsächlich kostet und welche Lösung zu welcher Ausgangslage passt.

Inhalt

1. Ist Moodle kostenlos? Was Moodle und ILIAS 2026 wirklich kosten
2. Moodle oder ILIAS: Wo liegt der Unterschied?
3. Welche Nachteile haben Moodle und ILIAS im Unternehmen?
4. Welche Alternativen zu Moodle und ILIAS gibt es? 8 LMS im Überblick
5. Welche Alternative passt zu welchem Unternehmen?
6. Wann bleiben Moodle oder ILIAS die richtige Wahl?
7. Was sollten Schulen und Hochschulen beachten?
8. reteach als Alternative zu Moodle für den Mittelstand
9. Fazit und nächste Schritte
10. Häufige Fragen

Ist Moodle kostenlos? Was Moodle und ILIAS 2026 wirklich kosten

Die kurze Antwort: Die Software ist kostenlos, der Betrieb ist es nicht. Moodle steht unter der GNU General Public License, ILIAS unter der GPL-3.0. Das ILIAS-Projekt formuliert es auf seiner Projektseite unmissverständlich – für die Nutzung der Software wird nie eine Lizenzgebühr fällig. Genau diese Aussage führt in der Praxis zu Fehlkalkulationen, weil sie nur den kleinsten Kostenblock beschreibt.

Was der Betrieb im Selbsthosting verlangt

Wer Moodle selbst betreibt, übernimmt sechs Aufgaben dauerhaft:

  • Infrastruktur: Webserver, Datenbank und PHP-Umgebung. Die Moodle-Dokumentation nennt als Minimum 5 GB Speicher und 512 MB RAM, empfiehlt für Produktionsserver aber 8 GB und mehr.
  • Dauerbetrieb: Ohne eingerichtete Hintergrundverarbeitung versendet Moodle keine Benachrichtigungen und legt keine automatischen Kursbackups an.
  • Updates nach Kalender: Moodle veröffentlicht alle sechs Monate eine Hauptversion, im April und im Oktober. Jede Version hat ein festes Ende des Sicherheitssupports – nachzulesen im Release-Überblick von Moodle. Sicherheitslücken werden gebündelt veröffentlicht, registrierte Betreiber erhalten vorab eine Frist zum Einspielen. Das Einspielen selbst bleibt Aufgabe des Unternehmens.
  • Backup und Wiederherstellung: Site- und Kursbackups sind zu konfigurieren, nicht voreingestellt.
  • Auftragsverarbeitung: Sobald ein Dienstleister Hosting oder Wartung übernimmt, ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 Abs. 3 DSGVO zwingend, und nach Art. 28 Abs. 9 in Schriftform oder elektronischer Form.
  • Support: Für die kostenlose Version gibt es keine Hersteller-Hotline. Hilfe kommt aus der Community oder von zertifizierten Partnern.

Die Preise, die tatsächlich veröffentlicht sind

AngebotUmfangPreisQuelle
MoodleCloud Starter50 Accounts, 1 GB230 AUD/Jahr (rund 150 €)MoodleCloud-Spezifikation
MoodleCloud Small200 Accounts, 5 GB700 AUD/Jahr (rund 430 €)Moodle-Preisseite
MoodleCloud Medium500 Accounts, 20 GB1.700 AUD/Jahr (rund 1.050 €)Moodle-Preisseite
MoodleCloud Standard750 Accounts, 50 GB3.000 AUD/Jahr (rund 1.850 €)Moodle-Preisseite
Moodle Certified PartnerHosting, Anpassung, Supportkein öffentlicher PreisMoodle-Partnerseite
Moodle WorkplaceMandantenfähigkeit, Compliance-Funktionenlizenzpflichtig, Preis auf AnfrageMoodle-Produktseite
ILIASSoftwarekeine Lizenzgebührilias.de
ILIAS gehostet (Beispiel eines Dienstleisters)50 gleichzeitige Nutzende, 20 GB, Monitoring, Updates, Backups, Server in Deutschlandab 200 €/Monat plus 150 € EinrichtungPreisliste des Anbieters Databay

Drei Dinge fallen an dieser Tabelle auf. Erstens: Das Nutzerlimit bei MoodleCloud zählt angelegte Accounts, nicht gleichzeitige Zugriffe – bei 400 Mitarbeitenden ist der Medium-Tarif also bereits knapp. Zweitens: Bei 750 Accounts endet das offizielle Cloud-Angebot, und ab da gibt es keinen Listenpreis mehr, sondern ein Angebot. Drittens: Beim gehosteten ILIAS liegt schon der Einstieg bei rund 2.400 € im Jahr – für 50 gleichzeitige Nutzende, ohne Anpassungen, ohne Inhalte und ohne internen Personalaufwand.

Ein Rechenbeispiel über drei Jahre

Rechnen wir eine typische Ausgangslage im Mittelstand durch: 400 Mitarbeitende, jährliche Pflichtschulungen, kein eigenes IT-Team für den Plattformbetrieb.

Bei MoodleCloud reicht der Medium-Tarif nicht, weil das Limit die Zahl der angelegten Accounts zählt und nicht die gleichzeitigen Zugriffe – nötig ist Standard mit 750 Accounts, also 3.000 AUD im Jahr oder rund 1.850 €. Über drei Jahre sind das etwa 5.550 €, und darin ist keine Mandantentrennung, keine HR-Anbindung und kein deutschsprachiger Support enthalten. Wird eines davon gebraucht, wechselt die Beschaffung zu einem Certified Partner, und ab dort gibt es keinen Listenpreis mehr.

Beim gehosteten ILIAS liegt der Einstieg bei dem oben genannten Anbieter bei 200 € im Monat für 50 gleichzeitige Nutzende – für 400 Mitarbeitende ist der nächstgrößere Tarif nötig. Über drei Jahre landet man bei etwa 9.000 € plus Einrichtung, wieder ohne Anpassungen und ohne Inhalte.

Der Selbstbetrieb sieht auf dem Papier günstiger aus, weil keine Rechnung kommt. Er verlagert die Kosten nur in die interne Arbeitszeit: zwei Hauptversionswechsel pro Jahr bei Moodle, dazwischen Sicherheitsupdates mit fester Frist, dazu Backup-Prüfung, Plugin-Pflege und Nutzerverwaltung. Wer diesen Aufwand mit dem eigenen internen Stundensatz bewertet, hat die belastbarere Zahl als jeden Marktdurchschnitt.

Welche Kostenblöcke regelmäßig unterschätzt werden

  • Der Versionswechsel selbst. Nicht das Einspielen ist der Aufwand, sondern der Test davor: Funktionieren alle Erweiterungen mit der neuen Hauptversion, bleiben Kursstrukturen intakt, laufen die Schnittstellen weiter.
  • Die Einarbeitung der Fachabteilungen. Wenn Personal, Arbeitssicherheit und Compliance ihre Schulungen selbst pflegen sollen, entscheidet die Bedienbarkeit darüber, wie viel Zeit dafür jedes Jahr anfällt.
  • Die Nachweisführung. Wer bei einer Prüfung belegen muss, wer wann welche Unterweisung absolviert hat, braucht verlässliche Berichte. Werden sie manuell zusammengestellt, ist das ein wiederkehrender Posten.
  • Die Inhalte. Der größte Kostenblock einer Lernplattform sind oft nicht Technik oder Lizenz, sondern die Kurse selbst – unabhängig davon, welches System darunter läuft.

Belastbare, herstellerneutrale Gesamtkostenzahlen für den Selbstbetrieb im deutschsprachigen Raum existieren nicht. Wer eine Vergleichsrechnung braucht, sollte deshalb nicht mit fremden Durchschnittswerten arbeiten, sondern mit den eigenen Zahlen: Wie viele Mitarbeitende, wie viele Pflichtschulungen pro Jahr, welcher interne Stundensatz. Eine detaillierte Aufschlüsselung der Kostenblöcke findest du in unserem Beitrag dazu, was ein LMS kostet.

Kostenvergleich zwischen Moodle/ILIAS und cloudbasierten LMS: Open Source mit versteckten IT-Kosten vs. planbare monatliche LMS-Kosten mit geringem Aufwand

Moodle oder ILIAS: Wo liegt der Unterschied?

Beide Systeme werden oft in einem Atemzug genannt, unterscheiden sich in Trägerschaft, Ökosystem und Release-Politik aber deutlich.

KriteriumMoodleILIAS
LizenzGNU GPL (v3 oder später für alle aktuellen Versionen)GPL-3.0
TrägerschaftMoodle HQ mit kommerziellem PartnernetzILIAS open source e-Learning e.V., eingetragener Verein mit Sitz in Köln
Projektstart20021998
Aktuelle Hauptversion5.2, nächste LTS-Version für Oktober 2026 angekündigt11, parallel gepflegt mit 10 und 9
Release-Rhythmuszwei Hauptversionen pro Jahr, April und Oktoberkeine öffentlich dokumentierte Support-Dauer pro Release
VersionspflegeLTS-Versionen erhalten rund drei Jahre Sicherheitsupdatesdrei jüngste Hauptversionen im Stable-Status, ältere ohne Pflege
Gehostetes Angebot des ProjektsMoodleCloud, bis 750 Accountskeines, ausschließlich über Service Provider
DienstleisternetzCertified Partner und Service Provider, 10 % der Erlöse fließen an Moodle HQ zurück17 Service Provider, über 90 institutionelle Mitglieder
Mandantenfähigkeitnur über das lizenzpflichtige Moodle Workplacenicht als Standardfunktion ausgewiesen
Verbreitungsschwerpunktinternational, stark im Bildungssektordeutschsprachiger Raum, Hochschulen und öffentliche Verwaltung

Für Unternehmen ist vor allem die Zeile zur Mandantenfähigkeit entscheidend. Wer Konzerntöchter, Standorte oder Kundengruppen getrennt verwalten will, verlässt bei Moodle die kostenfreie Open-Source-Welt: Getrennte Mandanten sind ein Feature von Moodle Workplace, das nur über Premium Certified Partner erhältlich und nach Hosting- und Serviceumfang bepreist ist. Wie andere Systeme das lösen, zeigt unser Vergleich mandantenfähiger LMS.

Welche Nachteile haben Moodle und ILIAS im Unternehmen?

Die Kritik richtet sich nicht gegen die Softwarequalität, sondern gegen den Zuschnitt. Beide Systeme sind für Bildungseinrichtungen entstanden, und das prägt jede Schicht.

  • Einrichtung setzt IT-Kompetenz voraus. Installation und Konfiguration verlangen Kenntnisse in Serveradministration und Webtechnologien. Ohne diese Kenntnisse entstehen Fehlkonfigurationen, die im Betrieb auffallen.
  • Bedienung ist auf Lehrbetrieb ausgelegt. Kursstrukturen, Rollen und Begriffe folgen der Logik von Semestern und Lehrveranstaltungen. Fachabteilungen, die eine Unterweisung selbst anlegen sollen, brauchen Einarbeitung.
  • Kein Herstellersupport in der kostenlosen Variante. Bei einem Problem im laufenden Pflichtschulungszyklus ist die Community der erste Ansprechpartner.
  • Automatisierung von Pflichtschulungen fehlt im Standard. Fristen, Erinnerungen, Eskalation an Führungskräfte und Nachweisführung sind typische Unternehmensanforderungen, für die Erweiterungen oder Workplace nötig werden.
  • Integrationen sind Projektarbeit. Anbindung an HR-Systeme oder Single Sign-on lässt sich umsetzen, ist aber ein eigenes Vorhaben und keine Konfiguration.
  • Plugin-Pflege wird zur Daueraufgabe. Jede Erweiterung muss bei jedem Hauptversionswechsel mitziehen, und der kommt halbjährlich.

Wie verbindlich dieser Rhythmus ist, zeigt der Blick auf die Termine: Moodle 5.2 erhält Sicherheitsupdates bis Oktober 2027, die kommende LTS-Version 5.3 ist für Oktober 2026 angekündigt und dann bis 2029 abgesichert. Bei ILIAS stehen aktuell die Versionen 11, 10 und 9 im Stable-Status, Version 8 und älter erhalten keine Pflege mehr. Beides sind planbare Termine – aber eben Termine, die im Unternehmen jemandem gehören müssen. Wer diese Verantwortung nicht dauerhaft besetzen kann, sucht früher oder später ohnehin nach Alternativen zu Moodle und ILIAS.

Vorteile moderner LMS als Alternative zu Moodle für Mitarbeiterschulungen und E-Learning

Welche Alternativen zu Moodle und ILIAS gibt es? 8 LMS im Überblick

Die Alternativen teilen sich in zwei Gruppen: weitere Open-Source-Systeme, die dieselbe Betriebsverantwortung mitbringen, und kommerzielle Plattformen, die sie übernehmen.

Open-Source-Alternativen zu Moodle

1. Chamilo – Lizenz GPL-3.0, getragen von der Chamilo Association mit Sitz in Brüssel, seit Januar 2026 unter Führung von BeezNest Belgium. Aktuelle Version 2.0.2 vom Mai 2026. Chamilo gilt als das schlankere System im Vergleich zu Moodle und richtet sich bewusst an alle Zielgruppen, ohne Segmentierung. Ein offizielles gehostetes Angebot mit veröffentlichten Preisen gibt es nicht – Betrieb und Wartung liegen damit vollständig beim Unternehmen oder einem Dienstleister.

Geeignet für Organisationen, die eine schlankere Oberfläche als Moodle suchen und eigene IT-Kapazität haben. Weniger geeignet für Unternehmen mit Nachweispflichten, weil Fristen- und Eskalationslogik nachgebaut werden müssen.

2. Canvas LMS – entwickelt von Instructure, veröffentlicht unter der AGPL-3.0. Dieser Lizenzunterschied ist praktisch relevant: Die AGPL wirkt auch bei Netzwerknutzung, also beim Betrieb als Webanwendung. Canvas ist auf Schulen und Hochschulen zugeschnitten, wird in drei Stufen angeboten und veröffentlicht keine Preise. Das früher kostenlose Lehrkraft-Konto wird nicht mehr neu vergeben.

Geeignet für Bildungsträger und Akademien mit Kursverkauf. Weniger geeignet für Unternehmen, die die AGPL-Bedingungen im Eigenbetrieb nicht prüfen lassen wollen – dieser Punkt gehört vor der Entscheidung in die Rechtsabteilung.

3. OpenOlat – vom Schweizer Hersteller frentix aus Zürich, Lizenz Apache 2.0. Als einzige permissive Lizenz im Vergleichsfeld erlaubt sie eigene Anpassungen ohne Copyleft-Pflicht. Release 21 stammt von August 2026. OpenOlat adressiert ausdrücklich auch Unternehmen und ist damit von den drei Open-Source-Kandidaten der mit dem breitesten Zuschnitt. Hosting bietet der Hersteller an, kalkuliert es aber individuell.

Geeignet für Organisationen im DACH-Raum, die Open Source wollen, aber einen Hersteller als Ansprechpartner brauchen. Weniger geeignet für Teams, die eine veröffentlichte Preisliste zur Budgetplanung benötigen.

Kommerzielle Alternativen für den Unternehmenseinsatz

4. imc Learning Suite – von Scheer IMC, wahlweise Cloud oder On-Premise. Ausgelegt auf große Organisationen mit Compliance-Anforderungen. Kein öffentlicher Preis.

5. IBT SERVER von time4you – Hersteller mit Sitz in Karlsruhe, LMS und LXP in einem System. Der Anbieter nennt Staffelpreise, veröffentlicht sie aber nicht.

6. Knowledgeworker Share – von der chemmedia AG aus Chemnitz. Einer der wenigen Anbieter, die den Hostingstandort ausweisen: Deutschland, in einem nach ISO 27001 zertifizierten Rechenzentrum. Preis auf Anfrage.

7. Digital Suite der Haufe Akademie – der einzige Anbieter im Vergleich mit einem veröffentlichten Einstiegspreis: ab 1,49 € pro Mitarbeitendem und Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, der Endpreis hängt von Nutzerzahl und gebuchten Lizenzen ab. Gehostet bei Amazon Web Services, mit Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO sowie ISO/IEC 27001 und 27018.

8. reteach – Lernplattform für den Mittelstand, gehostet in Deutschland, mit Preisliste und drei Tarifen. Details im Abschnitt weiter unten.

Wer international vergleichen will, findet mit Docebo, Cornerstone und TalentLMS weitere etablierte Systeme. Bemerkenswert am gesamten Markt: Von den sieben kommerziellen Anbietern in diesem Vergleich veröffentlicht nur einer einen Einstiegspreis. Ein transparentes Preismodell ist im LMS-Markt die Ausnahme – wer vergleichen will, sollte danach aktiv fragen. Eine breitere Gegenüberstellung mit Funktionsumfang findest du in unserem LMS-Vergleich.

Welche Alternative passt zu welchem Unternehmen?

Zwischen den Alternativen zu Moodle entscheidet weniger der Funktionsumfang als drei Fragen: Wie viel IT-Kapazität ist dauerhaft verfügbar, wie streng sind die Nachweispflichten, und wie viele getrennte Gruppen müssen verwaltet werden.

AusgangslagePassende Richtung
Eigene IT-Abteilung, individuelle Anforderungen, langfristige Eigenentwicklung gewünschtMoodle, ILIAS oder OpenOlat im Selbstbetrieb
Keine eigene IT-Kapazität für den PlattformbetriebCloud-LMS mit inkludiertem Hosting und Support
Pflichtschulungen mit Fristen, Erinnerungen und NachweisführungCloud-LMS mit Automatisierung im Standard
Getrennte Mandanten für Töchter, Standorte oder Kundengruppenmandantenfähiges LMS oder Moodle Workplace über einen Premium-Partner
Verarbeitung in Deutschland als AnforderungAnbieter mit ausgewiesenem Hostingstandort und Auftragsverarbeitungsvertrag
Bestehende Moodle-Installation, die migriert werden sollLMS mit SCORM-Import und begleiteter Migration

Wie Moodle-Inhalte in ein neues LMS wandern

Bei einem Wechsel wird meist überschätzt, was automatisch mitkommt, und unterschätzt, was Handarbeit bleibt.

Übernehmen lassen sich Inhalte, die als SCORM-Paket exportiert wurden, sowie Dateien und Videos. Nicht automatisch mitwandern Nutzerkonten, Kursstrukturen, Bewertungen, absolvierte Schulungen und die Zertifikatshistorie. Genau diese Nachweisdaten sind aber der Grund, warum ein Wechsel oft verschoben wird – bei Pflichtschulungen darf die Historie nicht abreißen.

Bewährt hat sich diese Reihenfolge: erst die laufenden Pflichtschulungen im neuen System aufsetzen und parallel betreiben, dann die abgeschlossenen Nachweise als Bestandsdaten importieren oder archivieren, und erst danach das Altsystem abschalten. Wer eine Alternative zu Moodle einführt, plant dafür realistischerweise einen Schulungszyklus als Übergangszeit ein.

Für den letzten Fall lohnt der Blick in unseren Leitfaden zur LMS-Migration. Und wenn Datenschutz das ausschlaggebende Kriterium ist, fasst der Beitrag zu LMS und DSGVO zusammen, worauf bei der Auswahl zu achten ist. Ressourcen – Faktoren, die in vielen Unternehmen im Alltag nur begrenzt verfügbar sind.

Entscheidungshilfe für Unternehmen: Wann sich ein modernes LMS oder Open-Source-Lösungen wie Moodle oder ILIAS eignen – basierend auf IT-Ressourcen, Komplexität und Anforderungen

Wann bleiben Moodle oder ILIAS die richtige Wahl?

Es gibt klare Fälle, in denen keine Alternative nötig ist.

Wer eine leistungsfähige IT-Abteilung hat und volle Kontrolle über Datenhaltung, Quellcode und Anpassungen braucht, findet in beiden Systemen genau diese Freiheit. Auch sehr spezifische Anforderungen, für die es kein Standardprodukt gibt, sprechen für Open Source im Selbstbetrieb. ILIAS ist zusätzlich im deutschsprachigen Hochschul- und Verwaltungsumfeld tief verankert, was Erfahrungsaustausch und Fachkräfteverfügbarkeit erleichtert.

Der Preis dieser Freiheit ist Verbindlichkeit im Betrieb: halbjährliche Hauptversionen bei Moodle, Sicherheitsupdates mit festem Enddatum, und bei ILIAS die Pflege von nur drei parallelen Hauptversionen. Wer eine Version zu lange stehen lässt, führt kein Update mehr durch, sondern eine Migration.

Was sollten Schulen und Hochschulen beachten?

Ein Hinweis zur Abgrenzung, weil dieser Beitrag häufig aus dem Bildungskontext gefunden wird: Für Schulen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen bleiben Moodle und ILIAS in der Regel die richtige Wahl. Sie sind auf Semesterlogik, Prüfungsverwaltung und Lehrveranstaltungen ausgelegt, in Landeslösungen eingebettet und um Erfahrungswissen herum gewachsen, das Unternehmenssoftware nicht bietet. Auch die Kostenfrage stellt sich dort anders, weil Betrieb und Support vielfach zentral bereitgestellt werden.

Alles Folgende in diesem Vergleich bezieht sich auf den Unternehmenseinsatz: Onboarding, Pflichtschulungen und Unterweisungen, Weiterbildung sowie Kunden- und Partnerschulungen.

reteach als Alternative zu Moodle für den Mittelstand

reteach ist eine der acht Alternativen zu Moodle in diesem Vergleich und richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen, die eine Online-Akademie aufbauen wollen, ohne dafür ein IT-Projekt zu starten.

Was das im Alltag bedeutet:

  • Sofort startklar: Hosting, Updates und Backups sind enthalten, es gibt keine Serverinstallation und keine Versionswechsel zu planen.
  • Verarbeitung in Deutschland: Die Plattform wird DSGVO-konform in Deutschland gehostet, inklusive Auftragsverarbeitungsvertrag.
  • Pflichtschulungen automatisiert: Fristen, Erinnerungen und Zertifikate laufen ohne manuelle Nachverfolgung.
  • Inhalte selbst erstellen oder einkaufen: Video, PDF, Quiz und SCORM-Import lassen sich kombinieren; ergänzend stehen fertige Kurse aus dem Katalog bereit.
  • Transparente Preise: Drei Tarife – Essential, Professional und Enterprise – mit veröffentlichter Preisliste statt Angebotsverfahren. Die aktuellen Konditionen stehen auf unserer Preisseite.
  • Deutschsprachiger Support: Persönliche Ansprechpartner statt Community-Forum.

Der Unterschied zu Moodle liegt nicht im Funktionsumfang allein, sondern in der Frage, wer die Betriebsverantwortung trägt. Wie der Einstieg im Mittelstand konkret abläuft, beschreibt unser Praxis-Leitfaden zur E-Learning-Einführung in KMU.

reteach lässt sich 14 Tage unverbindlich testen, ohne Kreditkarte.

Jetzt kostenlos testen
So nutzen Sie reteach als Alternative zu Moodle für digitale Schulungen

Fazit und nächste Schritte

Moodle und ILIAS sind lizenzkostenfrei, aber nicht kostenlos: Infrastruktur, halbjährliche Updates, Backup, Auftragsverarbeitungsvertrag und Support bleiben beim Unternehmen. MoodleCloud deckt bis 750 Accounts ab, darüber gibt es keinen Listenpreis mehr, und Mandantenfähigkeit ist bei Moodle ein lizenzpflichtiges Zusatzprodukt. Als Alternativen zu Moodle kommen Chamilo, Canvas LMS und OpenOlat aus der Open-Source-Welt in Betracht sowie fünf kommerzielle Plattformen, von denen nur eine einen Einstiegspreis veröffentlicht.

Drei Schritte für die eigene Entscheidung:

  1. Rechnen Sie mit Ihren Zahlen, nicht mit Marktdurchschnitten: Mitarbeitende, Pflichtschulungen pro Jahr, interner Stundensatz.
  2. Klären Sie früh, ob getrennte Mandanten nötig sind – diese Anforderung verschiebt die Auswahl am stärksten.
  3. Fragen Sie bei jedem Anbieter ohne Preisliste konkret nach Gesamtkosten über drei Jahre, inklusive Einrichtung.

Häufig gestellte Fragen

Ist Moodle wirklich kostenlos?

Die Software ja, der Betrieb nein. Moodle steht unter der GNU General Public License und kostet keine Lizenzgebühr. Für Hosting, Updates, Backups, Support und den Auftragsverarbeitungsvertrag entstehen jedoch Kosten – entweder als interner Aufwand oder als Dienstleistung. Das offizielle gehostete Angebot MoodleCloud beginnt bei 230 AUD im Jahr für 50 Accounts.

Was kostet Moodle für Unternehmen?

Es gibt keinen allgemeinen Preis. Bis 750 Accounts lässt sich MoodleCloud nutzen, dessen größter Tarif 3.000 AUD im Jahr kostet, also rund 1.850 €. Darüber und für Funktionen wie Mandantenfähigkeit läuft die Beschaffung über Moodle Certified Partner, die keine öffentlichen Preise veröffentlichen, sondern nach Hosting- und Serviceumfang kalkulieren. Zum internen Aufwand für Betrieb und Wartung kommen diese Beträge hinzu.

Ist Moodle mandantenfähig?

Nicht in der kostenlosen Open-Source-Version. Getrennte Mandanten sind ein Feature von Moodle Workplace, einem lizenzpflichtigen Produkt, das ausschließlich über Moodle Premium Certified Partner und Service Provider vertrieben wird. Wer mehrere Standorte, Tochtergesellschaften oder Kundengruppen getrennt verwalten möchte, sollte diese Anforderung deshalb früh in die Auswahl einbeziehen.

Was ist der Unterschied zwischen Moodle und ILIAS?

Beide sind unter der GPL veröffentlicht und im Bildungsbereich stark verbreitet. Moodle wird von Moodle HQ mit einem kommerziellen Partnernetz entwickelt, erscheint halbjährlich in neuer Hauptversion und bietet mit MoodleCloud ein eigenes gehostetes Angebot. ILIAS wird von einem eingetragenen Verein mit Sitz in Köln getragen, pflegt drei Hauptversionen parallel und hat kein eigenes Hosting – dafür ein Netz von Service Providern im deutschsprachigen Raum.

Welche Open-Source-Alternativen zu Moodle gibt es?

Neben ILIAS sind Chamilo, Canvas LMS und OpenOlat die etabliertesten. Chamilo und ILIAS stehen unter der GPL-3.0, Canvas LMS unter der AGPL-3.0, deren Copyleft-Pflicht auch beim Betrieb als Webanwendung greift, und OpenOlat unter der permissiven Apache-2.0-Lizenz. Alle drei bedeuten dieselbe Betriebsverantwortung wie Moodle – die Wahl zwischen ihnen ändert nichts daran, wer Updates einspielt.

Lassen sich bestehende Moodle-Kurse in ein anderes LMS übernehmen?

Inhalte, die als SCORM-Paket vorliegen, lassen sich in Systeme mit SCORM-Import übernehmen. Nicht automatisch mitwandern Nutzerdaten, Kursstrukturen, Bewertungen und Zertifikatshistorie – diese Migration ist planbar, aber Projektarbeit. Wie ein Wechsel abläuft und welche Reihenfolge sich bewährt hat, beschreibt unser Beitrag zur LMS-Migration.

vorheriger Artikel
nächster Artikel
Teilen auf:
Das könnte außerdem für Sie interessant sein:
Podcast schneiden und aufnehmen: die einfache Anleitung für Einsteiger
Endlich einfach - Teil 5. Podcasts sind ein unschlagbares Medium für Ihr E-Learning. Wir erklären Schritt für Schritt, wie Sie auch als Anfänger einen gelungenen Podcast aufnehmen, welche Programme 2026 wirklich helfen und worauf Sie beim Schnitt achten sollten.
Microlearning: in 5 Minuten zum Lernerfolg mit Learn-Nuggets
Beim Microlearning wird der Kurs oder Stoff in einzelne Themenbereiche, Unterbereiche und diese schließlich in kleine Lerneinheiten heruntergebrochen - die Learn-Nuggets. Die Lernmethode ist höchst effektiv und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Was ist das Geheimnis, das sie so effektiv macht?
Online-Zertifikate & Schulungsnachweise im LMS: Was rechtssicher zählt
Teilnahmebescheinigung oder Zertifikat? Wann ist ein Schulungsnachweis Pflicht, was muss er enthalten und wie lange müssen Sie ihn aufbewahren? Der Leitfaden zu rechtssicheren Online-Zertifikaten – und wie Sie Schulungsnachweise im LMS automatisch ausstellen, gestalten und revisionssicher verwalten.
E-Learning mit PowerPoint erstellen: Endlich einfach in 4 Schritten
Endlich einfach - Teil 2. Heute geht es um PowerPoint Präsentationen. In einer Schritt-für-Schritt Anleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie eine PowerPoint Bildschirmaufzeichnung erstellen, externe Videos in PowerPoint einfügen und vorhandene PowerPoints in PDFs umwandeln. Für ein persönliches Lernerlebnis und einen besseren Effekt im e-Learning.

+49 30 235 939580

hello@reteach.com

Kontakt
Demo vereinbaren
  • Linkedin
  • Instagram
  • Facebook

Produkte

  • Preise
  • Unterweisungen
  • Produktschulungen
  • Mitarbeiterschulung
  • Onboarding
  • Multi-Tenancy
  • Integrationen
  • reteach Phishing Awareness

Kurskatalog

  • Alle Kurse im Überblick
  • Compliance & Datenschutz
  • Arbeitsschutz & Sicherheit
  • Informationssicherheit
  • Soft Skills
  • Schulungen für Kommunen
  • Künstliche Intelligenz
  • Microsoft 365 & Office

Ressourcen

  • Webinare
  • Whitepaper
  • Blog
  • Podcast
  • Case Studies
  • HR-Akademie

Support

  • Unser Support
  • Hilfe Center
  • Kontakt
  • FAQs

Privatsphäre-Einstellungen ändern

reteach

  • Über uns
  • Referenzen
  • Partnerprogramm
  • Jobs
  • AI Info
OMR Top 100 Tools in DACH
OMR Leader Digital Learning Platforms
OMR Top Rated
OMR Leader E-learning Content
Capterra
bitkom
BPM

Made with ♥ in Berlin for Europe

  • Systemstatus
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB