Was ist e-Learning?

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Lernprozesse in Unternehmen werden zunehmend digitalisiert. Doch was ist e-Learning eigentlich? Für wen ist es geeignet und was benötigt ein Unternehmen für die Umsetzung? Wir verraten Ihnen, was sich hinter dem Begriff eLearning verbirgt, welche verschiedenen Formen es gibt, wie Sie als Unternehmen von eLearning profitieren und was Sie für den Start benötigen. 

Was ist e-Learning?

E-Learning Definition 

ELearning bedeutet schlicht und einfach das Lernen auf einem digitalen Gerät. Das kann ein Smartphone, Tablet oder ein Computer sein. Es gibt verschiedenste Formen von eLearning, wie zum Beispiel ein Onlinequiz, Podcasts, ein Lernvideo zu einem bestimmten Thema oder ein interessanter Artikel, den Sie lesen. 

Für wen ist eLearning geeignet? 

Grundsätzlich ist eLearning für jedes Unternehmen im Mittelstand geeignet. Dasselbe gilt für die Mitarbeitenden – ob jung oder alt, digital native oder weniger technikaffin. ELearning macht für alle Sinn. Durch die Covid19-Pandemie erfuhr eLearning einen deutlichen Aufschwung und ist seitdem in der Weiterbildung von Firmen nicht mehr wegzudenken.   

Was wird für eLearning benötigt? 

Es braucht nicht viel für ein erfolgreiches eLearning im Unternehmen. Essentiell sind: 

  • Ein gut durchdachtes Konzept: Was sind die Lernziele? Wie soll das eLearning aussehen? Mit welchem Endgerät soll gearbeitet werden? 
  • Ein LMSLearning Management System. Ohne eine Lernplattform kann im Unternehmenskontext nur sehr schwierig erfolgreich ins eLearning gestartet werden.  
  • Digitale Geräte für alle Mitarbeitenden. Falls dies in Ihrem Unternehmen noch nicht der Fall ist, können für die technische Ausrüstung des Teams gewisse Startkosten anfallen. Sie entscheiden, ob Sie mit Computern, Laptops oder Smartphones arbeiten. 
  • Digitale Lerninhalte. Hier haben Sie die Entscheidung zwischen Make or Buy, also Lerninhalte selbst zu erstellen oder von externen Anbietern einzukaufen. 

Welche Formen von eLearning gibt es?  

Asynchrones Lernen 

Wenn die Mitarbeitenden im eigenen Rhythmus lernen können sollen, sind asynchrone Inhalte in einem on-demand Format die perfekte Wahl. Dies wird in der Regel ein Online-Kurs sein, den jedes Teammitglied im eigenen Rhythmus nutzen kann. Ganz flexibel und unabhängig von Zeit und Ort. 

Typische Formate für asynchrones Lernen sind Video, Folien (ppt, pdf), Audio (auch Podcast), Text, Bild und Scorm. Kurz zur Erklärung: Scorm ist ein für das eLearning entwickeltes, eigenes Dateiformat, für dessen Produktion eine spezifische Software (Scorm-Authoring-Tool) benötigt wird. Der Vorteil von scorm-basieren Online-Kursen liegt darin, in ein Training unmittelbar Interaktionen einbetten zu können, wie z.B. Abfragen oder Auswählen von Elementen. Der Nachteil liegt im hohen Produktionsaufwand. Wenn im Unternehmen keine Erfahrungen mit der Produktion von Scorm vorliegen, sollte dies zunächst vernachlässigt werden. 

Synchrones Lernen 

Vor allem durch die Änderung von Arbeitsprozessen und remote work haben sich Video-Konferenzen durchgesetzt. Diese eignen sich auch für das eLearning, vor allem in der Form von digitalen Live-Trainings. Zu unterscheiden ist das Webinar von der Video-Konferenz. Für die Video-Konferenz kommen in nahezu allen Unternehmen mittlerweile ohnehin Tools wie Microsoft Teams, Zoom, Google Meet oder andere Videokonferenz-Systeme zum Einsatz. Hier können ALLE Teilnehmenden (und damit auch die Lernenden) selbst aktiv werden. Zudem können Breakout-Rooms eingerichtet werden, in denen die Teilnehmenden gruppenweise diskutieren oder eine Aufgabe lösen. 

Unter Live-Webinar wird ein digitales Live Format verstanden, in dem nur der/die Vortragenden aktiv sind, während die Teilnehmer oft auf einen Chat beschränkt werden. Die beliebteste Webinar Technologie ist derzeit wohl das Zoom-Webinar. 

Blended Learning 

Unter Blended Learning wird eine Kombination von digitalem Lernen mit Schulungen in Präsenz verstanden. Aber auch die Kombination der unterschiedlichen Formen des digitalen Lernens wird mitunter als Blended Learning bezeichnet. 

Kohortenbasiertes Lernen 

Aus den USA kommend etabliert sich zunehmend ein neuer Lerntrend: das cohort based training. Dabei erlernt eine Gruppe (Kohorte) gemeinsam ein Thema innerhalb eines konkreten Zeitraums. Das Lernziel ist also inhaltlich wie zeitlich definiert und bietet allen eine klare Orientierung. In der Lernphase werden dann verschiedene Formen kombiniert, z.B. zwar digitale Live Trainings, on-demand Inhalte und digitale Gruppenarbeit. 

Der hohe Lernerfolg basiert zum einen auf den gemeinsamen und für alle verbindlichen (auch zeitlichen) Lernzielen, die die Motivation der Teilnehmer enorm stärken. Zum anderen sorgen die begleitenden Lerngruppen kontinuierlich für eine hohe Aktivität der Lernenden. Der Austausch untereinander führt auch dazu, dass der Lerntransfer in die Praxis erfolgt – mit der wichtigste Schritt eines eLearnings.  

Vorteile e-Learning: 

  1. Flexibilität für Teilnehmende: eLearning Kurse können (je nach Form) im eigenen Tempo absolviert haben. Die Mitarbeitenden können pausieren wo und wann sie möchten und Inhalte ggf. Mehrmals ansehen. 
  1. Kostenersparnis: eLearning spart Kosten, indem kein Unterbringungsort, Anreisekosten und Trainer für lokale Schulungen bezahlt werden müssen. 
  1. Zeitliche und räumliche Flexibilität 
  1. Möglichkeit zur Interaktion der Teilnehmenden 
  1. Lernmaterialien sind hoch qualitativ und können jederzeit geupdated werden 

Mehr zum Thema Vorteile und Nachteile von e-Learning gibt es hier, und alle wichtigen Informationen zum Thema e-Learning im Mittelstand finden Sie gesammelt im verlinkten Blogartikel.

Unser Fazit

Sie haben nun einen guten Überblick über eLearning im Mittelstand erhalten. Sie möchten noch mehr über das Thema digitales Lernen im Unternehmen erfahren? Nehmen Sie kostenlos und unverbindlich an unseren HR-Webinaren für den Mittelstand teil.  Wenn Sie eLearning lieber direkt selbst testen wollen, können Sie hier die Reteach eLearning Plattform 14 Tage lang kostenlos ausprobieren.  

Geschrieben von Sofie Bräutigam

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